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Eine Wohltat für die Ohren: So wichtig ist die richtige Raumakustik

Raumakustik

Klirrendes Glas, Musik aus dem Mediaplayer, Staubsaugergeräusche und Co. – das klingt doch überall gleich, oder doch nicht? Wer genauer hinhört, wird deutliche Unterschiede in den eigenen Räumlichkeiten und auch beim Besuch von Freunden und Bekannten in ihren vier Wänden feststellen. Das Geräusch eines Staubsaugers klingt beispielsweise in einer Zimmerecke besonders dumpf, in der anderen wird es durch die höheren Töne als deutlich störender empfunden. Ursächlich dafür ist die Raumakustik. Sie beeinflusst maßgeblich, was für unsere Ohren angenehm klingt und was wir als Störfaktor empfinden.

Diese Faktoren beeinflussen den Klang

Die Raumakustik spielt eine wichtige Rolle dabei, wie sich der Klang in einem Raum verhält. Sie kann sowohl die Qualität als auch den Pegel des Klangs beeinflussen. Entscheidend dafür ist beispielsweise die Größe des Raumes. In einem kleineren Raum gibt es mehr Reflektionen als in einem größeren Raum, wodurch der Klang „matschig“ oder undeutlich wirken kann.

Auch die Form spielt bei der Klangentwicklung eine wichtige Rolle. Ein rechteckiger Raum hat beispielsweise andere Reflexionen als ein runder Raum. Die verwendeten Materialien im Raum selbst beeinflussen die Klangwiedergabe ebenso. Teppichböden und Vorhänge können Schall absorbieren, während harte Oberflächen wie Fliesen oder Beton ihn reflektieren.

Die Anzahl der Personen in einem Raum kann die Klangwiedergabe ebenso verändern. Mehr Menschen bedeuten mehr Schallreflexionen, die den Ton lauter erscheinen lassen können.

Akustik im Raum verbessern: Diese einfachen Maßnahmen helfen

Um den Ohren mehr Klang-Wohltat zu verschaffen, reichen häufig schon einige wenige Handgriffe aus. Das Anbringen von Vorhängen oder Teppichen sorgt dafür, dass der Schall absorbiert wird und die Geräuschkulisse als wohltuender empfunden wird.

Auch das Aufhängen von Akustikplatten an der Decke oder den Wänden kann für ein besseres Klangerlebnis sorgen. Akustikschaumstoff von Easy-noisecontrol.de lässt sich beispielsweise im Handumdrehen anbringen und sorgt durch seine verschiedenen Oberflächen und die Materialzusammensetzung dafür, dass beispielsweise Schwingungen reduziert, Schall absorbiert oder gedämmt wird.

Die Oberflächen im Raum spielen bei der Klangentwicklung eine ebenso wichtige Rolle. Harte Oberflächen wie Fliesen oder Beton sorgen dafür, dass der Schall reflektiert wird und sich die Geräuschkulisse im Raum deutlich lauter und unangenehmer anfühlt. Ein Teppich oder sogar eine komplette Veränderung des Bodens (unter anderem durch Holzbelag) kann helfen.

Verbesserte Raumakustik entlastet die Ohren

Eine unangenehme Geräuschkulisse kann nicht nur als störend empfunden werden, sondern bei längerem Aussetzen auch die Ohren schädigen. Das Gehör funktioniert nachweislich am besten, wenn die Akustik im Raum ausgewogen ist.

Gibt es hingegen im Raum zu viele Veränderungen des Schalldruckpegels und immer wieder Echos und Nachhall, werden die Ohren irritiert. Sie versuchen in Kombination mit dem Gehirn, das wechselnde Klangerlebnis zu erfassen und bestmöglich einzuordnen. Das erfordert nicht nur deutlich mehr Anstrengung für das Nervensystem, sondern auch für die empfindlichen Bestandteile des Ohres. Ist der Geräuschpegel lange Zeit viel zu hoch, kann es zum vorübergehenden Hörverlust kommen. Häufig macht sich dies mit einem Piepton im Ohr bemerkbar.

Eine weitere Folge von schlechter Akustik: Wir passen unsere Stimme an. Sind die Geräusche zu laut, geben wir die Stimme, um uns mit anderen Personen zu unterhalten. Das wiederum kann negative Folgen auf den Rachenraum haben.

Um festzustellen, ob die Raumakustik tatsächlich ausgewogen ist, gilt eine Regel: Die Geräusche sollten keine Kopfschmerzen oder dumpfe Töne im Ohr herbeiführen. Außerdem ist eine Unterhaltung in normaler Lautstärke bei einer guten Akustik im Raum jederzeit möglich.

Als angemessen empfinden wir oft Geräusche, die ca. 40 bis 65 dB betragen. Liegt die Geräuschkulisse darüber, reagiert das Ohr mit Stress, denn es muss diese höhere Tonalität aus Eigenschutz absorbieren. Ein guter Staubsauger hat beispielsweise einen Geräuschpegel von unter 65 dB und lässt sich nicht nur in der Saugleistung, sondern auch bei der Geräuschkulisse reduzieren.

 

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