So ist dieser Vergleich entstanden
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Fenster putzen gehört zu den Aufgaben im Haushalt, die kaum jemand gern übernimmt. Ein Fensterputzroboter nimmt Ihnen genau diese Arbeit ab: Sie setzen ihn auf die Scheibe, schalten ihn ein, und er zieht seine Bahnen, während Sie sich um anderes kümmern. Besonders bei großen oder schwer erreichbaren Glasflächen spielt er seine Stärken aus. Wie die Geräte arbeiten, worin sie sich unterscheiden und für wen sich die Anschaffung lohnt, klären wir auf dieser Seite.
Was ist ein Fensterputzroboter?
Ein Fensterputzroboter hält Ihre Scheiben sauber, ohne dass Sie dabei sein müssen. Er reinigt die Fenster gewissermaßen nebenbei und muss dabei nicht bedient werden. Damit ist er die logische Weiterentwicklung der bekannten Saug- und Wischroboter für den Boden, nur eben für senkrechte Glasflächen. Ein intelligenter Haushaltshelfer, der Ihnen einen Teil der wiederkehrenden Hausarbeit abnimmt.
Möglich machen das Magnet- oder Vakuumtechnik, ein Mikrofasertuch und mehrere Sensoren. Zusammen sorgen sie bei den guten Geräten für wirklich saubere Fenster. Sie selbst können in der Zwischenzeit etwas anderes erledigen und gewinnen Zeit für Dinge, die Ihnen wichtiger sind.

Wie funktioniert ein Fensterputzroboter?
Der Roboter arbeitet sich systematisch nach einem festen Muster über die glatte Scheibe. Sie setzen ihn auf das Glas, schalten ihn ein, und schon beginnt er, seine Bahnen zu ziehen. Die meisten Modelle laufen dabei über Netzstrom. Der ganze Ablauf funktioniert automatisch: Nach dem Aufsetzen und Einschalten geht es ohne weiteres Zutun los.
Reinigungspads oder Mikrofasertücher, die Sie vorher mit etwas Reinigungsmittel benetzen, sorgen mithilfe der eingebauten Technik für streifenfreie Ergebnisse. Wie viel Mittel Sie verwenden sollten, steht in der Anleitung des Herstellers, und daran sollten Sie sich halten. Sensoren an der Unterseite erkennen, wie stark eine Stelle verschmutzt ist, und bearbeiten sie bei Bedarf in mehreren Reinigungsstufen. Grobe Verschmutzungen entfernen Sie besser vorab von Hand, auch das empfehlen die meisten Hersteller. Bei einigen Geräten können Sie mit einer Fernsteuerung selbst eingreifen und den Roboter von Hand über die Scheibe führen.
Große Flächen schafft der Roboter weitgehend allein und in ordentlichem Tempo. Sie können in der Zwischenzeit andere Arbeiten erledigen oder ihm einfach fasziniert zusehen. Nutzen Sie die frei werdende Zeit für sich.

Funktionen der Fensterroboter
Angelehnt an die Smartphone-Technik steckt in einem Fensterputzroboter inzwischen viel Funktion auf kleinsten Chips. Davon profitiert vor allem die Größe: Heute gibt es einige Modelle, die auch im Privathaushalt eine gute Figur machen.
Fortbewegung
Die zielgerichtete Bewegung auf der Scheibe gelingt dank rutschhemmender Ketten aus Kunststoff oder Gummi. Sobald der Roboter auf dem Glas sitzt, treiben ihn diese Ketten an. Weil sie nicht abrutschen dürfen, empfehlen einige Hersteller, nur trockene Scheiben zu reinigen. Auch mit dem Putzmittel ist Vorsicht geboten. Zu viel davon macht die Scheibe zu nass, dann können die Antriebsketten nicht mehr optimal arbeiten, und am Ende bleiben die Scheiben schmierig und unsauber zurück.
Antriebsriemen im Blick behalten
Prüfen Sie vor und nach jedem Einsatz, ob die Antriebsriemen sauber sind. Verschmutzte oder verklebte Antriebselemente arbeiten nicht mehr zuverlässig.
Hindernis- und Randerkennung
Viele Fensterreinigungsroboter sind mit einer Erkennungsautomatik ausgestattet. Sie gehen selbst bei rahmenlosen Flächen nicht zu weit, weil sie das Ende der zu reinigenden Fläche erkennen. Dank feiner Sensorik fahren sie nicht über die Kante hinaus und umkurven Hindernisse wie Fenstergriffe vorausschauend. Das macht die Geräte flexibel: Auch Duschkabinen oder Spiegelflächen lassen sich damit reinigen.
Sicherungssystem
Wichtig ist auch das Sicherungssystem, denn die Geräte arbeiten meist in der Senkrechten. Weil sie großteils netzbetrieben sind, brauchen sie Strom, um am Fenster zu haften. Fiele ausgerechnet während der Reinigung der Strom aus, würde ein ungesichertes Gerät abstürzen. Gute Fensterreinigungsroboter verfügen deshalb über ein doppeltes Sicherungssystem aus Notstrom-Akku und Sicherheitsseil.
Dank des integrierten Akkus hält sich das Gerät auch im Ernstfall an der Scheibe, stoppt dann aber die Reinigung und macht mit optischen und akustischen Warnsignalen auf sich aufmerksam. Die zweite Sicherung ist ein Saugnapf, den Sie am Fenster anbringen und der über ein Sicherungsseil mit dem Roboter verbunden ist. Stürzt der Automat doch einmal ab, hängt er im Seil. Mit der Zeit sind die Roboter nicht nur kleiner geworden, es haben sich auch verschiedene Systeme entwickelt, mit denen sie an der Scheibe halten.
Befestigungstechnik an der Scheibe
Das wohl wichtigste Merkmal eines Fensterputzroboters ist die Art, wie er an der Scheibe hält. Dafür haben sich zwei Verfahren durchgesetzt: Vakuum oder Magnetkraft.

Vakuumbefestigung
Zu den Modellen, die mit Unterdruck an der Scheibe haften, gehören die Roboter von Ecovacs, Sichler und Alfawise. Sie setzen das Gerät an die Scheibe, und sobald Sie es einschalten, erzeugt der Motor im Bereich der Reinigungspads einen Unterdruck. Damit haftet der Roboter, bis Sie ihn wieder ausschalten. Laut Betriebsanleitung sollten Sie vor dem Loslassen kurz prüfen, ob er tatsächlich hält. Diesen Unterdruck hält der Akku übrigens auch dann aufrecht, wenn der Strom einmal ausfällt. Die Vorteile der Vakuumtechnik:
- besteht aus nur einem Geräteteil
- funktioniert unabhängig von der Fensterdicke
Magnetbefestigung an der Scheibe
Die Modelle von Windoro halten dagegen mit einem Magneten an der Scheibe. Ein solcher Roboter besteht deshalb aus zwei Teilen, die Sie zum Befestigen gleichzeitig innen und außen an die Scheibe setzen. Gereinigt wird jedoch nur mit dem Teil, das die Reinigungspads trägt, das andere Element enthält lediglich den Gegenpol zum Magneten. Die beiden Magnete sind extrem stark, denn sie müssen zuverlässig halten, und das auch durch die Fensterscheibe hindurch.
Magnete richtig lagern
Lassen Sie die beiden Elemente bei der Aufbewahrung nicht aneinanderhaften. Sonst bekommen Sie die starken Magnete unter Umständen nicht mehr voneinander getrennt.
Für die Magnettechnik braucht das Glas eine gewisse Mindestdicke, damit das Gerät optimal arbeiten kann. Weil der Roboter innen und außen angebracht wird, brauchen Sie außerdem eine zusätzliche Lösung, wenn sich ein Fenster nicht öffnen lässt. Diese Modelle arbeiten mit Akku statt mit Netzstrom. Die Vorteile der Magnettechnik:
- hält auch bei Stromausfall sicher
- Akkubetrieb möglich
Welche Vor- und Nachteile haben Fensterroboter?
“Legen Sie sich bequem auf die Couch, während der Roboter die Fenster putzt” – mit diesem Bild werben viele Anbieter um ihre Kundschaft. Die Zielgruppe heißt längst nicht mehr nur Firmenkunde. Privathaushalte gibt es viele, und die Hausarbeit ist dort für die meisten so lästig, wie sie regelmäßig wiederkehrt.
Nur haben die wenigsten deshalb wirklich Zeit, sich derweil hinzulegen. Der Roboter muss also mehr bieten als dieses Werbeversprechen. Unser Überblick soll Ihnen helfen, seine Stärken realistisch einzuschätzen. Die Schwächen lassen wir dabei nicht unerwähnt, denn nur wer gut informiert ist, entscheidet bewusst.

Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile
- vollautomatische Reinigung der Fenster
- einfache Bedienung
- verschiedene Reinigungsstufen
- reinigt auch große Glasflächen
- erreicht große Höhen
- vorsorgliche Absturzsicherungen integriert
- Kantenschutz schont die Fensterrahmen
Nachteile
- bei starker Verschmutzung ist eine Vorreinigung nötig
- die Luftansaugung verursacht ein Dauergeräusch
- meist auf dauerhafte Stromversorgung angewiesen
- an kleinen Fenstern lohnt sich der Einsatz kaum
- bei Magnettechnik ist die Fensterdicke begrenzt
Bekannte Hersteller von Fensterrobotern
Fensterputzroboter gehören zur jüngeren Generation der Haushaltsroboter, und den Markt bestimmen einige wenige Hersteller. Diese entwickeln ihre Produkte allerdings ständig weiter und überzeugen mit immer neuen Ideen und Verbesserungen. Die führenden Anbieter stellen wir Ihnen im Folgenden vor.
Ecovacs
Ecovacs Robotics stammt aus China und hat sich auf intelligente Haushaltsrobotik spezialisiert. Die Technik soll den Menschen das alltägliche Leben leichter machen. Seine Projekte verwirklicht der Konzern in China, den USA und Europa. Auch im Bereich der Fensterputzroboter bietet Ecovacs gleich mehrere Modelle an.
Ecovacs Winbot 950
Der quadratische Winbot 950 misst 27,3 Zentimeter in Länge und Breite und trägt in der Höhe 12,3 Zentimeter auf. Er wiegt 3,3 Kilogramm und benötigt für einen Quadratmeter Fensterfläche rund eine Minute Reinigungszeit. Gehalten wird er mithilfe des Vakuums. Mit 62 Dezibel ist er durchschnittlich laut, in der Ecovacs-Serie aber einer der leiseren, der Stromverbrauch liegt bei 75 Watt. Über die mitgelieferte Fernbedienung steuern Sie ihn individuell per Knopfdruck, und auch im Alleingang überzeugt er mit seinem effektiven Smart-Drive-System. Ein langes Verlängerungskabel sowie die zusätzliche Sicherung durch Backup-Akku und Sicherungsseil sorgen für risikoarmes Reinigen in großen Höhen. Rahmenlose Fenster sind für dieses Modell ebenso wenig ein Problem wie gemusterte Scheiben. Über vier Reinigungsstufen dürfen Sie sich auf gute Ergebnisse freuen. Das große Reinigungspad benetzen Sie vor dem Start mit der mitgelieferten Lösung.
Ecovacs Winbot 850
Der Winbot 850 verfügt mit 24,7 mal 24,6 Zentimetern in Länge und Breite über eine ordentliche Reinigungsfläche, dazu kommen 11,5 Zentimeter Höhe und ein Gewicht von 3,3 Kilogramm. Auch bei diesem Modell garantiert die Vakuumtechnik den Halt an der Scheibe, ein Hochgeschwindigkeits-Gebläsemotor sorgt für die sichere Haftung. Die Kanten sind nutzerfreundlich mit einem speziellen Kantenschutz gegen harte Stöße abgedämpft. Er verursacht einen Schalldruck von 60 Dezibel, eine Lautstärke, mit der sich für die Zeit seiner Aktivität gut leben lässt. Die Reinigung ist in vier Stufen geregelt und automatisch programmiert. Einsetzen können Sie ihn auf Fenstern, in Duschkabinen, auf Spiegeln und ähnlichen Flächen. In großen Höhen schützt das Sicherungsseil mit Saugnapfbefestigung vor unangenehmen Überraschungen. Die Leistung liegt bei 75 Watt.
Alfawise
Auch Alfawise kommt aus Fernost, mit Firmensitz in Shenzhen. Das Unternehmen bietet weltweit elektrische Haushaltsgeräte an, darunter Küchengeräte, drahtlose Türöffner und Haushaltsroboter wie den Fensterreinigungsroboter WIN 660. Mit nachhaltigen und zuverlässigen Geräten will der Hersteller private Haushalte entlasten und das Lebensgefühl verbessern.
Alfawise WIN 660
Der WIN 660 besitzt eine quadratische Grundfläche von 25 mal 25 Zentimetern und ist mit 6,5 Zentimetern Höhe flacher als viele Konkurrenten. Sein Gewicht liegt bei 2,8 Kilogramm. Mit 0,4 Quadratmetern pro Minute arbeitet er deutlich langsamer als das Ecovacs-Produkt, für einen Quadratmeter braucht er also rund 2,5 Minuten. Dabei liefert er eine Leistung von 72 Watt. Hindernisse und das Ende einer Glasfläche erkennt er auch ohne Rahmen. Die Lautstärke liegt bei 65 Dezibel. Die aus Deutschland importierte Vakuumtechnik garantiert den Halt und macht die Dicke des Glases nebensächlich. Fällt der Strom aus, hält ein integrierter Akku das Gerät weiter an der Scheibe, zusätzlich gesichert durch ein Seil. Exklusiv bei diesem Modell ist die bequeme Steuerung per App.
Sichler
Sichler präsentiert sich mit Haushaltsgeräten und Produkten für ein besseres Raumklima. Der Schwerpunkt liegt auf der Entlastung bei der Hausarbeit und einem gesunden Raumklima. Kein Wunder, dass auch mehrere erfolgreiche Fensterputzroboter zur Produktreihe gehören.
Sichler PR-030 V2
Der PR-030 V2 fällt mit seiner länglichen Grundform und zwei runden Reinigungspads deutlich aus dem Rahmen der bisher vorgestellten Modelle. Die Grundfläche misst 29 mal 15 Zentimeter, die Höhe 12,5 Zentimeter, das Gewicht liegt bei nur 900 Gramm und der Stromverbrauch bei 90 Watt. Er funktioniert nur mit Stromanschluss, lässt sich aber über eine Fernsteuerung bedienen. Vakuumtechnik sorgt für den sicheren Halt an der Scheibe, drei Reinigungsstufen für die Sauberkeit der Flächen. Dieser Roboter eignet sich allerdings nur für Flächen mit Rahmen. Die Reinigungspads sind austauschbar und waschbar, und auch dieses Gerät ist mit Notfall-Akku und Sicherungsseil ausgestattet. Großflächige Scheiben reinigt er mit einer Geschwindigkeit von 0,25 Quadratmetern pro Minute.
Sichler PR-025
Mit dem PR-025 liefert Sichler einen weiteren Fensterputzroboter mit ovaler Grundfläche. 29 mal 15 Zentimeter in Länge und Breite sowie 12,5 Zentimeter Höhe machen ihn handlich, und mit nur 900 Gramm lässt er sich gut transportieren. Auch er arbeitet mit seinen 90 Watt nur am Netz und ist zur Sicherheit mit Seil und Notstrom-Akku ausgestattet. Die Vakuumtechnik sorgt für besten Halt an der Scheibe. Eine übersichtliche Fernbedienung, austauschbare Reinigungspads und ein Tempo von 0,25 Quadratmetern pro Minute sorgen für hohen Bedienkomfort. Zufriedene Nutzer äußern sich positiv über die Ergebnisse, wobei die sauberen Fenster dem Anschein nach eng mit Menge und Zusammensetzung des Putzmittels zusammenhängen.
Windoro von RobotShop / Ilshim Global
Windoro-Roboter stammen von RobotShop, das zum südkoreanischen Unternehmen Ilshim Global gehört und seinen Hauptsitz im kanadischen Mirabel in Quebec hat. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Roboter für nahezu alle Bereiche des menschlichen Lebens, darunter Spielsachen, Haushaltshelfer, unbemannte Flugobjekte und sogar intelligente Kleidung. Überzeugt davon, dass künstliche Intelligenz jeden Lebensbereich positiv beeinflussen kann, tritt die Firma selbstbewusst auf, auch mit Produkten, die auf den ersten Blick ungewohnt wirken. Ilshim Global gelang es, den ersten Fensterputzroboter serienreif zu fertigen.
Fensterputzroboter Windoro
Der erste Fensterputzroboter, der einem breiten Publikum zur Verfügung stand, arbeitet mit Magnettechnik und besteht deshalb aus zwei Teilen. Beide setzen Sie gleichzeitig innen und außen an die Scheibe, wo sie sich gegenseitig anziehen und den Roboter halten. Wichtig ist die Glasdicke: Es gibt ein Modell für 5 bis 15 Millimeter und eines für 16 bis 28 Millimeter starke Scheiben.
Die Reinigungseinheit misst 20,8 mal 21 Zentimeter bei knapp 5 Zentimetern Höhe, dazu kommt ein Navigationsmodul von 21,8 mal 21,1 Zentimetern in ähnlicher Höhe. Mit 60 Dezibel arbeitet das Gerät leise. Windoro-Modelle laufen ohne Netzstrom, der integrierte Akku hält rund 90 Minuten und schafft in dieser Zeit etwa 35 Quadratmeter, was einer Geschwindigkeit von 8 Quadratzentimetern pro Sekunde entspricht. Der Stromverbrauch liegt dabei unter 25 Watt. Auch diese Modelle sind mit einer Fernbedienung ausgestattet. Weil der Roboter mithilfe der Magnetkraft haftet, besteht so gut wie keine Absturzgefahr. Für rahmenlose Fenster reicht die Ausstattung allerdings nicht aus. Neben dem technischen Zubehör legt der Hersteller gleich zwölf Mikrofaserpads, sieben Abzieher und die passende Reinigungsflüssigkeit bei.
Eine Einschränkung bleibt: Fenster ab dem zweiten Stock, die sich nicht öffnen lassen, bekommen Sie mit dem Windoro nicht gereinigt.
Fensterputzroboter im Test: Wie gut sind sie wirklich?
Fensterputzroboter sind noch nicht in jedem Haushalt angekommen, deshalb möchten wir an dieser Stelle Klarheit schaffen. Verschiedene Tests und Vergleiche sollen dafür sorgen, dass Sie für Ihr Geld genau das Produkt bekommen, das zu Ihren Ansprüchen passt. Wir testen zwar nicht selbst, tragen aber die Ergebnisse aus verschiedenen Fensterputzroboter-Tests zusammen. Welche Eigenschaften dabei unter die Lupe genommen werden, erläutern wir hier ausführlich.
Reinigungsleistung
Wer einen Fensterputzroboter einsetzt, will hinterher saubere Fenster, am liebsten mit besseren Ergebnissen, als sie von Hand zu erreichen sind. Deshalb gehört der Test der Reinigungsleistung zu den wichtigsten Aufgaben. Im Vergleich kommt es darauf an, welches Gerät auch hartnäckige Verschmutzungen zuverlässig löst. Und selbst wenn der Roboter Reinigungsmittel, Mikrofasertuch und Gummilippe mitbringt, können Sie mit ein paar Handgriffen zum guten Ergebnis beitragen.
So verbessern Sie die Reinigungsleistung
- Starke Verschmutzungen vorab von Hand entfernen
- Das Reinigungsmittel sparsam und gezielt dosieren
- Mit der Fernsteuerung gezielt nachputzen lassen
Äußere Gerätemerkmale
Unter diesem Punkt richten die Testinstitute den Blick auf Material und Verarbeitung, dazu auf Größe und Gewicht. Billig ist nicht gleich gut, und auf robuste Materialien legen viele Käufer großen Wert. Entsprechend achten die Produkttester darauf, aus welchem Material ein Fensterputzroboter besteht und wie sauber dieses verarbeitet ist.
Anfangs waren die Geräte wegen ihrer Ausmaße für Privathaushalte kaum rentabel, doch die Hersteller haben die Größe nach und nach angepasst. Inzwischen entsprechen die Maße etwa einem DIN-A4-Blatt, plus oder minus ein paar Zentimeter. Gerade zu Hause sollten die Roboter nicht zu groß und zu schwer ausfallen. Wie gut das Verhältnis von Größe und Gewicht ausfällt, fließt in die abschließende Testnote ein.
Schnelligkeit
Auch wenn Sie den Roboter nicht selbst bedienen müssen, sollten Sie sich nicht weit entfernen. Deshalb achten die Tests auf die Schnelligkeit des Arbeitsfortschritts, angegeben in Quadratmetern pro Minute. Beziehen Sie das Tempo dabei auf die Größe Ihrer Fenster: Wer kleinere Scheiben putzen lässt, muss bei sehr schnellen Geräten ständig die Scheibe wechseln. Spezielle Tests prüfen sogar, welche Roboter zu welchen Fenstergrößen passen.
Vollständigkeit
Die Vollständigkeit der Reinigung bezieht sich zum Beispiel auf die Scheibenränder. Die Tester wollen wissen, ob ein Gerät auch die Ecken und Ränder der Glasflächen richtig säubert. Besonders bei Modellen mit runden Reinigungstellern ist das interessant. Aber auch quadratische Modelle mit eckigen Pads müssen im Praxistest zeigen, dass sie nicht nur in der Scheibenmitte überzeugende Ergebnisse liefern.
Lautstärke
Weil der Fensterputzroboter während der Reinigung ein Dauergeräusch produziert, ist die Lautstärke ebenfalls ein wichtiger Testfaktor. Gerade wer sich wirklich entspannen möchte, während der Roboter das Fensterputzen übernimmt, achtet auf diese Eigenschaft. Angegeben wird sie in Dezibel (dB), und bei den gängigen Modellen liegt sie bei etwa 60 Dezibel.
Bedienung
Bei der Bedienung prüfen die Tester, wie leicht ein Käufer mit dem Gerät zurechtkommt. Selbsterklärende Abläufe und eine verständliche Anleitung zählen viel. Und es kommt darauf an, wie einfach sich die Reinigungspads sauber halten lassen.
Modelle mit fest integriertem Mikrofasertuch übernehmen alle anfallenden Arbeiten selbst und tragen das Reinigungsmittel in der Regel gleichmäßig auf. Falsch machen können Sie dabei kaum etwas. Testergebnisse deuten allerdings darauf hin, dass die Reinigung dieser Geräte hinterher deutlich aufwendiger ausfällt. Gute Produkttests haben eben alle Einzelheiten im Blick.
Bei Modellen mit wechselbarem Tuch bestimmen Sie selbst, wann Sie das Tuch oder Pad tauschen, ganz nach Verschmutzungsgrad. Neue Mikrofasertücher lassen sich problemlos besorgen. Nur die richtige Dosierung des Reinigungsmittels müssen Sie mit etwas Fingerspitzengefühl herausfinden. Die Bewertungsverfahren der Testinstitute geben Anhaltspunkte, für welchen Personenkreis sich welches System besser eignet.
Zur Bedienung gehören auch das Verständnis und die Möglichkeiten der Fernbedienung. Hier achten die Tester vor allem auf intuitiv verständliche Bedienelemente. Denn wer möchte schon für die Handhabung einer Fernbedienung erst eine Gebrauchsanleitung studieren?
Wartung
Schon beim Lesen einer Gebrauchsanweisung wird deutlich, dass ein solches Haushaltsgerät ordentliche Pflege braucht. Saubere Fenster gelingen nun einmal nur mit einem sauberen Reinigungsgerät. Der Aufwand darf dabei aber nicht ausufern, sonst können Sie die Fenster auch gleich von Hand putzen.
Im Test liegt das Augenmerk deshalb auch auf der Wartung. Wie leicht lassen sich Antriebsketten, Mikrofasertücher und Pads reinigen? Lassen sie sich einfach abnehmen, oder kostet das viel Zeit und Geduld? Bei einem Gerät mit guten Wartungsnoten können Sie in dieser Hinsicht kaum etwas falsch machen.

Fensterputzroboter kaufen: Das ist zu beachten
Auf dem Markt existieren die unterschiedlichsten Fensterputzroboter, und jedes Modell hat seine Vorzüge und weniger guten Eigenschaften. Worauf es bei der Auswahl des richtigen Geräts ankommt, haben wir für Sie zusammengetragen.
Reinigungstempo und Effektivität
Hier geht es um den Vergleich von Schnelligkeit und Reinigungsleistung. Beides hängt von der Größe des Roboters und von der Effektivität der Reinigung selbst ab. Unabhängige Tests bieten seriöse Anhaltspunkte, aber auch die Bewertungen im Internet stammen aus der täglichen Praxis und geben Aufschluss über die tatsächliche Zufriedenheit der Nutzer. Beziehen Sie das Tempo immer auf Ihre eigene Fensterfläche.
im Vergleich: rund 0,25 m²/min beim Sichler PR-025 bis etwa 1 m²/min beim Ecovacs Winbot 950
Passend zur Fenstergröße
Informieren Sie sich, wie viel Arbeit im Roboter steckt, und zwar im Verhältnis zu Ihrer Fensterfläche. Bei viel Glas lohnt sich ein Gerät, das ruhig etwas langsamer und dafür gründlicher arbeitet. Von Hand sind große Scheiben nur mit hohem Aufwand schlierenfrei zu bekommen. Bei kleinen Fenstern sollten Sie dagegen genau hinschauen: Dauert die anschließende Reinigung des Roboters länger als das Putzen von Hand, stellt sich die Frage, ob das Gerät überhaupt nötig ist.
im Vergleich: Grundflächen um DIN-A4-Format, Gewicht von 900 g bis 3,3 kg
Befestigung und Glasdicke
Vakuumgeräte halten unabhängig von der Fensterdicke und bestehen aus einem Teil. Magnetmodelle brauchen eine bestimmte Glasstärke und werden innen und außen angesetzt. Prüfen Sie, ob der Hersteller die Glasdicke begrenzt und ob der Roboter auch rahmenlose oder strukturierte Flächen putzen kann.
im Vergleich: Vakuum (glasdickenunabhängig) oder Magnet (Windoro für 5 bis 15 mm bzw. 16 bis 28 mm Glas)
Sicherheit
Bei einem Haushaltsroboter, der in der Senkrechten arbeitet, lohnt sich der besondere Blick auf die Sicherheit. Wir haben festgestellt, dass alle namhaften Modelle mit Sicherungsseil und Notstrom-Akku ausgestattet sind. Achten Sie darauf, dass auch Ihr Wunschmodell gut abgesichert ist, dann bleiben Ihnen im Ernstfall böse Überraschungen erspart. Prüfen Sie zugleich, ob der Hersteller die Glasdicke begrenzt.
im Vergleich: alle vorgestellten Modelle mit Sicherungsseil und Notstrom-Akku
Lautstärke im Betrieb
Der Roboter erzeugt beim Putzen ein Dauergeräusch. Wenn Sie in dieser Zeit Ruhe haben möchten, lohnt der Blick auf den Dezibelwert.
im Vergleich: rund 60 bis 65 dB
Stromversorgung und Ausstattung
Je nachdem, welche Flächen Sie putzen wollen, braucht der Roboter besondere Funktionen. Beklebte Scheiben, rahmenlose Flächen, strukturiertes Glas oder Kacheln lassen sich reinigen, sofern das Gerät entsprechend ausgerüstet ist. Klären Sie außerdem, ob der Roboter innen wie außen zum Einsatz kommen soll und ob das mitgelieferte Kabel bis zur Steckdose reicht. Reicht es nicht, bestellen Sie gleich eine passende Verlängerung oder entscheiden sich für ein anderes Modell.
im Vergleich: unter 25 W (Windoro, Akku) bis 90 W (Sichler)
Gibt es Alternativen zum Fensterputzroboter?
Uns liegt an umfassenden Informationen, deshalb wollen wir gute Alternativen nicht verschweigen. Vollautomatisch putzt zwar nur der Roboter die Fenster. Uns ist aber aufgefallen, dass nicht alle Nutzer mit ihren Geräten restlos zufrieden sind. Manche Schlieren und mäßigen Ergebnisse gehen sicher auf mangelnde Erfahrung zurück, doch der Hinweis, der Roboter reinige nicht gründlich genug, tauchte uns etwas zu oft auf.
Als echte Alternative bietet sich deshalb der Fenstersauger an, vor allem wenn die Fenster regelmäßig stark verschmutzt sind. Er überzeugt durch seine handliche Größe, die einfache Bedienung und die Eignung für verschiedene Oberflächen. Weil er das Wasser wieder aufsaugt, bleiben weder Streifen noch Tropfen am Fenster zurück.
Fensterputzroboter oder Fenstersauger?
Fensterputzroboter
- putzt vollautomatisch
- kostet Sie kaum Zeit
- einfache Bedienung
- gut für großflächige Fenster
- ideal für Fenster in großer Höhe
- braucht meist ein Stromkabel
- erzeugt ein Dauergeräusch
- muss anschließend gereinigt werden
- höhere Anschaffungskosten
Fenstersauger
- leicht zu handhaben
- geringes Gewicht
- reinigt das Fenster schnell
- niedrige Anschaffungskosten
- arbeitet nicht automatisch
Fazit
Der große Vorteil des Fensterputzroboters liegt in seiner vollautomatischen Arbeitsweise. Ganz gleich, was sonst im Haushalt ansteht, der Roboter putzt die Fenster, und damit übernimmt er eine Aufgabe, die ohnehin nicht viele Freunde hat. Nach festem Muster und mit sensorgesteuerter Automatik sorgt er für saubere Scheiben. Ganze Glasfronten und selbst besondere Höhen sind für das intelligente Haushaltsgerät kein Hindernis.
Aus unserer Sicht ist das eine echte Erleichterung. Entweder, wenn große und scheinbar unerreichbare Fensterflächen zu reinigen sind. Oder, wenn Sie sich die Zeit sparen möchten, die das Putzen von Fenstern und Glasflächen sonst kostet.
Verschweigen wollen wir aber nicht, dass schon vor dem Einsatz vorbereitende Arbeiten anstehen. Und danach müssen Sie das Gerät gründlich reinigen, denn unsaubere Geräte beeinträchtigen die Reinigungsleistung. Zudem zeigen sich längst nicht alle Käufer von den Ergebnissen begeistert.
Wann lohnt sich der Kauf eines Fensterputzroboters?
Wir sind der Meinung, dass der Kauf gut überlegt sein sollte. Vergleichen Sie Zeit, Aufwand und Ergebnis immer mit dem Aufwand, den ein von Hand geputztes Fenster macht. Gerade wenn ein Haus über große Glasflächen verfügt, stellt der Roboter eine echte Erleichterung dar, denn die Reinigung großer Flächen von Hand nimmt viel Zeit in Anspruch. Auch besonders hohe Fenster, die Sie ohne Leiter kaum sauber halten, sprechen für den Einsatz eines Roboters.
Häufig gestellte Fragen
Können Fensterputzroboter auch für Dachfenster verwendet werden?
Das hängt vom Modell ab. Einige Hersteller haben Roboter auch für Dachschrägen entwickelt, darunter Ecovacs und Sichler. Genaueres steht in der jeweiligen Produktbeschreibung oder in der Bedienungsanleitung.
Wie teuer ist ein Fensterroboter?
Erste Fensterputzroboter gibt es ab etwa 150 Euro, teurere Geräte kosten schnell um die 500 Euro. Von den günstigsten Modellen raten wir eher ab. Ordentlich arbeitende Geräte liegen meist zwischen 250 und 350 Euro.
Wo sollte man den Fensterputzroboter kaufen?
Sie finden Fensterputzroboter in speziellen Fachgeschäften und im Online-Shop. Die persönliche Beratung und den direkten Kontakt zum Verkäufer schätzen manche Käufer sehr. Bei Fensterputzrobotern sprechen wir uns trotzdem eindeutig für den Kauf im Online-Shop aus. Dort können Sie das Gerät in aller Ruhe zu Hause ausprobieren, und wenn das Ergebnis Ihren Vorstellungen nicht entspricht, schicken Sie es innerhalb der vierzehntägigen Rückgabefrist wieder zurück.
Die weiteren Vorteile des Online-Einkaufs liegen auf der Hand. Die Auswahl aus der Vielzahl der angebotenen Produkte liegt allein bei Ihnen. Und mit etwas Glück ergattern Sie sogar ein besonderes Schnäppchen.
Worauf ist bei der Wartung zu achten?
Die Wartung legen wir Ihnen wirklich ans Herz, denn nur ein sauberes Gerät putzt Ihre Fenster optimal. Halten Sie sich an die Herstellerangaben und lesen Sie die Wartungshinweise. Mikrofasertücher und Reinigungspads sollten Sie nach jedem Gebrauch reinigen, wie genau, steht in der Anleitung. Gehen Sie dabei sparsam mit Reinigungsmitteln um, zu viel davon verschlechtert die Haftung an der Scheibe. Auch die Antriebselemente müssen Sie vor jedem Einsatz reinigen und auf ihre Funktion prüfen, ebenso Sensoren und Teile wie den Saugbecher.




