So ist dieser Vergleich entstanden
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Ein prasselndes Feuer im Garten macht laue Abende erst richtig gemütlich. Auf eine offene Feuerstelle möchten sich viele aber nicht verlassen, zu groß ist die Sorge um Funkenflug und herausfallende Glut. Ein Terrassenofen löst genau dieses Problem: Er hält das Feuer sicher unter Kontrolle, wärmt von allen Seiten und wird abends schnell zum Blickfang auf der Terrasse.
Was ist eigentlich ein Terrassenofen?
Bei einem Terrassenofen brennt das Holz in einem geschlossenen oder halb geschlossenen Korpus statt in einer offenen Grube. Das senkt die Brandgefahr und gibt Ihnen deutlich mehr Kontrolle über das Feuer. Im Vergleich zu einem klassischen Kaminofen gibt ein Terrassenofen mehr Wärme nach außen ab und schützt die Flamme besser vor Wind.
Optisch wertet so ein Ofen den Garten spürbar auf. Viele stellen ihn vor allem als Hingucker auf, doch an kühlen Abenden spielt er seine eigentliche Stärke aus und spendet Wärme, während Sie dem Feuer zusehen. Nutzen lässt er sich zu jeder Jahreszeit. Er wärmt von allen Seiten, verbreitet ein warmes Licht und sorgt so für eine ruhige, gemütliche Stimmung auf der Terrasse.
Praktisch ist auch, dass Sie einen Terrassenofen zu jeder Gelegenheit einsetzen können. Ob Sie allein einen ruhigen Abend ausklingen lassen oder mit Freunden zusammensitzen, das Feuer sorgt für Licht und Wärme zugleich. Weil er die Hitze rundum abstrahlt, müssen sich nicht alle Gäste um eine einzige warme Seite drängen. Und weil die Flamme geschützt im Korpus brennt, flackert sie auch bei etwas Wind ruhig weiter.
Wärme und Atmosphäre sind aber nicht alles. In vielen Modellen backen Sie auch Brot, schieben eine Pizza hinein oder bereiten andere Gerichte über dem Feuer zu. Genutzt werden kann so ein Ofen deshalb das ganze Jahr über, nicht nur im Hochsommer.

Welche Bauarten gibt es?
Die Auswahl ist groß, für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Günstige Öfen bekommen Sie im Baumarkt schon für unter 100 Euro. Im Fachhandel geht es dagegen bis zu exklusiven Modellen, deren Preis weit über 1000 Euro reicht. Jede Bauart ist auf eine bestimmte Zielgruppe zugeschnitten, vom kleinen Feuerkorb bis zum großen Grillkamin. Weil geschlossene Feuerstellen immer beliebter werden, haben inzwischen viele namhafte Hersteller passende Modelle im Programm.
Welche Bauart am besten passt, hängt vor allem davon ab, wie viel Platz Sie haben und ob der Ofen fest stehen oder umziehen können soll. Die vier gängigsten Varianten stellen wir Ihnen der Reihe nach vor.

Terrassenofen
Ein klassischer Terrassenofen folgt fast immer demselben Grundaufbau. Er steht auf drei oder vier Füßen, sein Feuerraum sitzt in einem bauchigen, oft kugelförmigen Korpus, und darüber leitet ein Schornstein die Rauchgase nach oben ab. Diese Form wirkt kompakt und robust.
Viele Modelle geben einen großzügigen Blick auf das lodernde Feuer frei. Der geschlossene Korpus schränkt die Sicht zwar etwas ein, dafür hält eine Glastür oder ein Gitter die Glut sicher im Ofen, selbst wenn es windig wird. Häufig sorgt ein dreibeiniges Stahlgestell für einen stabilen Stand.
Der Stil hat sich mit der Zeit erweitert. Neben der runden Bauform finden Sie heute auch eckige, kegel- oder trapezförmige Feuerräume, die den Ofen eleganter wirken lassen. Für die meisten Terrassen und Gärten ist diese Bauart die naheliegende Wahl, weil sie kompakt bleibt und sich bei Bedarf umstellen lässt.
Aztekenofen
Der Aztekenofen stammt ursprünglich aus Mexiko und ist eine Variante des Terrassenofens. Der Unterschied liegt vor allem im Design und im Material. Seinen dekorativen Charakter bekommt er durch farbige Elemente und Ornamente. Bei vielen Modellen lässt sich der Kaminaufsatz abnehmen, sodass Sie den Ofen mit dem passenden Rost in einen Grill verwandeln.
Ein guter Aztekenofen besteht aus einer speziellen Tonmischung, nicht aus Terrakotta. Terrakotta-Varianten sind zwar günstiger, in der Qualität aber meist deutlich schlechter. Der besondere Ton speichert die Wärme hoch und gleichmäßig über längere Zeit. Weil er aus Naturton besteht, verträgt ein Aztekenofen nur naturbelassenes Brennholz. Kohle oder behandeltes Holz brennen zu heiß und können den Ton reißen lassen.
Gartenkamin
Mit dem Begriff Gartenkamin war früher eine gemauerte Feuerstelle aus Naturstein mit aufgesetztem Kamin gemeint. Heute werden Gartenkamine oft aus Metall gefertigt, etwa aus Edelstahl oder Stahlblech. Diese Metallvarianten sind nicht ortsgebunden und lassen sich frei auf Terrasse oder Rasen aufstellen. Sie brauchen außerdem weniger Platz als die gemauerte Version, was vor allem in kleinen Gärten praktisch ist.
Anders als der Terrassenofen hat der Gartenkamin eine offene Brennkammer. Dadurch sehen Sie das Feuer besonders gut und legen bequem Holz nach. Der Nachteil liegt auf der Hand: Aus einer offenen Kammer kann leichter Glut herausfallen. Wer den direkten, ungestörten Blick ins Feuer schätzt, ist mit einem Gartenkamin gut beraten, sollte ihn dann aber mit etwas mehr Abstand zu den Sitzplätzen aufstellen.
Grillkamin
Der Grillkamin unterscheidet sich vor allem dadurch, dass er im Garten oder auf der Terrasse fest eingemauert ist. So markiert er einen festen Platz für gesellige Runden und gutes Essen. Es gibt ihn inzwischen aber auch aus Stahl oder Stahlblech. Diese Modelle stehen weniger stabil, dafür sind sie beweglich.
Genutzt wird ein Grillkamin nicht nur zum Grillen, sondern auch als Wärmequelle, und damit lässt er sich das ganze Jahr über einsetzen. In der Standardausführung bringt er einen Rost für das Grillgut mit. Es gibt auch Varianten mit Steinofen zum Pizzabacken oder Räuchern. Gegenüber einem normalen Grill hat er einen klaren Vorteil, weil der Kamin den Rauch nach oben ableitet.
Gemauerte Grillkamine fallen meist sehr massiv aus. In der Regel werden sie aus Betonsteinen aufgebaut und verklebt. Entsprechend brauchen sie viel Platz und einen festen Standort, denn beweglich sind sie nicht.
Welches Material passt zu Ihrem Gartenofen?
Je nach Bauart und Einsatzzweck kommen sehr unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Jedes bringt eigene Stärken und Schwächen mit. Grob unterscheiden lassen sie sich danach, wie gut sie Wärme speichern, wie robust sie im Freien sind und wie schnell sie sich aufheizen. Kein Material ist in allen Punkten überlegen, es kommt darauf an, worauf Sie den meisten Wert legen. Die wichtigsten im Überblick.

Terrakotta
Terrakotta hält Hitze nicht so gut aus wie Gusseisen oder Edelstahl. Dafür ist es ein natürliches, schönes Material. Ein Terrassenofen aus Terrakotta wirkt rustikal und ursprünglich und bringt eine warme, handgemachte Optik in den Garten.
Empfindlich ist Terrakotta bei großen Temperatursprüngen. Heizen Sie den Ofen deshalb langsam und gleichmäßig auf. Auch das Ablöschen mit Wasser kann Risse verursachen, solange der Ofen noch heiß ist. Über den Winter sollten Sie ihn trocken lagern, sonst sprengt der Frost das Material. Wer das Feuer auch in der kalten Jahreszeit genießen will, ist mit Edelstahl oder Gusseisen besser bedient.
Gusseisen
Ein Terrassenofen aus Gusseisen speichert viel Wärme und kommt oft in rustikaler Ausführung daher. Gusseisen ist eine Eisenlegierung und sehr hitzebeständig. Wegen des massiven Materials ist so ein Ofen recht schwer und ausgesprochen widerstandsfähig.
Neben den guten thermischen Eigenschaften ist Gusseisen beständig gegen Durchbrennen und rostet nicht, solange die oberste Schicht unbeschädigt bleibt. Der Ofen braucht etwas länger, bis er auf Temperatur ist, gibt danach aber eine angenehme, gleichmäßige Wärme ab. Befeuern lässt er sich auch mit Holzkohle, und weil das Material die Hitze lange hält, eignet sich ein Gusseisenofen gut zum Grillen. Ein Punkt bleibt allerdings: Kippt der schwere Ofen um, kann er reißen, deshalb sollte er wirklich sicher stehen.
Edelstahl
Ein Edelstahl-Terrassenofen ist eine Investition, die sich langfristig lohnt. Die edle Ausführung treibt allerdings den Preis nach oben. Für einen Ofen komplett aus Edelstahl müssen Sie tiefer in die Tasche greifen. Oft bestehen aber nur einzelne Teile daraus, etwa der Rauchabzug.
Für Edelstahl sprechen die hohe Beständigkeit gegen Witterung und Hitze. Das Material ist robust, sieht edel aus und rostet nicht. Das ist ein großer Vorteil, wenn der Ofen das ganze Jahr im Freien steht. Wärme speichert Edelstahl etwas weniger gut als Keramik oder Gusseisen, dafür wird er deutlich schneller warm.
Stahlblech
Bei Gartenkaminen kommt häufig Stahlblech zum Einsatz, meist in lackierter Form. Das ist deutlich preiswerter als Edelstahl. Beschichtetes Stahlblech rostet normalerweise nicht, vorausgesetzt die Beschichtung ist einwandfrei. Risse in der Beschichtung führen dagegen schnell zu Korrosion, deshalb sollte so ein Ofen nicht das ganze Jahr ungeschützt draußen stehen. In den Eigenschaften ähnelt Stahlblech dem Edelstahl: Es wird schnell warm, kühlt aber auch schnell wieder ab.
Naturstein
Ein Terrassenofen aus Naturstein ist die aufwendigste und teuerste Variante. Er braucht viel Platz im Garten und beim Aufbau auch das nötige handwerkliche Geschick.
Keramik
Bei den thermischen Eigenschaften hat Keramik die Nase vorn, denn kaum ein Material speichert Wärme so gut. Nicht umsonst steckt Keramik oft als Wärmespeicher in klassischen Kaminöfen. Rosten kann ein Keramikofen nicht. Außerdem lässt sich das Material leicht verarbeiten, was viel Freiheit bei Form und Design gibt.
Materialvergleich im Überblick
Terrakotta, Gusseisen und Edelstahl sind die drei häufigsten Materialien, doch auch Stahlblech, Naturstein und Keramik haben ihre Berechtigung. Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Vor- und Nachteile gegenüber.
| Material | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Terrakotta | Attraktives Design, speichert Wärme | Nicht zum Grillen geeignet, nicht wetterbeständig, keine Holzkohle als Brennstoff |
| Gusseisen | Speichert Wärme, als Grill geeignet, rustikales Aussehen | Rostanfällig, kann beim Umkippen reißen |
| Edelstahl | Modernes Aussehen, korrosionsbeständig, leichter Transport, schnelle Aufheizung, lange Lebensdauer | Kühlt schnell ab, verfärbt bei Hitze, teuer |
| Stahlblech | Wärmt sich schnell auf, rostet nicht (bei intakter Beschichtung), modernes Aussehen, lange Lebensdauer | Begrenzt wettertauglich, kühlt schnell ab |
| Naturstein | Toller Blickfang, gute Wärmespeicherung, Grillfunktion | Aufwendiger Aufbau, hohe Kosten, benötigt viel Platz |
| Keramik | Guter Wärmespeicher, korrosionsbeständig, viele Gestaltungsmöglichkeiten, wetterbeständig | Teuer |
So wird ein Terrassenofen genutzt
Ein Terrassenofen soll vor allem Wärme spenden und Stimmung machen. Manche Modelle lassen sich zusätzlich als Grill nutzen.
Das Brennmaterial legen Sie in die große Öffnung im bauchigen Mittelteil. Dieser mündet in einen Abzug, durch den der Rauch nach oben zieht. Für eine gute Luftzufuhr haben die meisten Öfen einen Bodenrost. Der größte Teil der Hitze tritt durch die vordere Öffnung aus. Die Wände nehmen die Wärme schnell auf und geben sie gleichmäßig in alle Richtungen ab. Bei einigen Öfen besteht die ganze Brennkammer aus Gitterrost, sodass Sie das Feuer von allen Seiten sehen und trotzdem vor Funken geschützt sind.
Wollen Sie den Ofen auch zum Kochen nutzen, achten Sie auf ein Modell mit Rost oder abnehmbarem Aufsatz. Über der Glut gelingen dann Grillgut, Stockbrot oder eine Pizza, ohne dass Sie einen zweiten Grill aufstellen müssen. Der Kamin führt den Rauch dabei nach oben ab, was das Kochen am Ofen angenehmer macht als an einer offenen Feuerschale.

Richtig befeuern
Verwenden Sie kein behandeltes Holz und greifen Sie zu gut getrocknetem Brennholz, das raucht spürbar weniger. Halten Sie die Be- und Entlüftungsöffnungen immer frei, damit Zu- und Abluft ungehindert strömen. Und stellen Sie den Ofen an einen Platz mit Luft nach oben, denn bei starker Befeuerung können hohe Stichflammen entstehen.
Viel Pflege brauchen die meisten Gartenöfen nicht. Vor allem die Asche sollten Sie regelmäßig entfernen. Gegen Schmutz und Feuchtigkeit hilft eine Abdeckplane, gerade wenn der Ofen dauerhaft draußen steht. Bei Metallöfen beugt sie außerdem Rost vor. Terrakotta nimmt zu viel Wasser auf und reißt beim nächsten Anfeuern, deshalb gehören solche Öfen im Winter trocken untergestellt.
Feuer nie mit Wasser löschen
Löschen Sie das Feuer nicht mit Wasser, besonders nicht bei Terrakottaöfen. Der plötzliche Temperaturunterschied kann das Material reißen lassen. Lassen Sie das Holz stattdessen kontrolliert herunterbrennen.
Terrassenofen kaufen: Worauf Sie achten sollten
Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie den Einsatzzweck klären. Soll der Ofen an kühlen Abenden nur wärmen, oder wollen Sie darauf auch Pizza backen und grillen? Braucht er einen festen Platz, oder soll er beweglich sein? Solche Fragen grenzen die Auswahl schnell ein. Für langanhaltende Freude zählen außerdem Qualität, Verarbeitung, Komfort und Sicherheit. Es lohnt sich, mehrere Kriterien in Ruhe zu vergleichen.
Größe des Terrassenofens
Die Größe des Ofens richtet sich nach der Sitzecke, die er beheizen soll. Das betrifft die Maße von Ofen und Feuerraum ebenso wie die reine Optik. Ein zu großer Ofen erdrückt eine kleine Terrasse, ein zu kleiner geht auf einer großen Fläche unter. Überlegen Sie deshalb vorab, wie viele Personen der Ofen üblicherweise wärmen soll und wie viel Fläche Ihnen dafür zur Verfügung steht.
Materialauswahl und Grillfunktion
Material und Grillfunktion hängen eng zusammen, weil sie über das mögliche Heizmaterial entscheiden. Terrakottaöfen dürfen fast nie zum Grillen verwendet werden. Wenn Sie grillen möchten, greifen Sie besser zu einem Ofen aus Edelstahl oder Gusseisen.
Verarbeitung und Sicherheit
Bei Qualität und Verarbeitung gibt es deutliche Unterschiede. Billige Modelle stehen oft auf dünnen Füßen, die kippeln und die Sicherheit gefährden. Prüfen Sie deshalb den Stand, bevor Sie sich entscheiden, und achten Sie auf saubere Schweißnähte und stabile Bleche. Öfen bekannter Hersteller kosten mehr, halten dafür meist, was sie versprechen. Achten Sie außerdem auf einen Bodenabstand von mindestens 35 cm. Eine Tür oder Glasscheibe sollte verhindern, dass Glut herausfällt.
Der zur Verfügung stehende Platz
Messen Sie zuerst aus, wie viel Platz für den Ofen zur Verfügung steht. Ist der Platz knapp, kann ein Aztekenofen die passende Lösung sein. Halten Sie außerdem genug Abstand zu allem, was leicht Feuer fängt.
Pflege des Gartenofens
Terrassenöfen sind grundsätzlich pflegeleicht. Nur wer den Ofen im Winter nicht abdeckt, muss beim Reinigen etwas mehr Zeit einplanen. Meist reicht eine Bürste mit etwas Spülmittel, und der Schmutz ist weg. Grillroste bekommen Sie mit einer speziellen Grillbürste sauber, gemauerte Grillkamine notfalls mit dem Hochdruckreiniger.
Im Winter geschützt unterstellen
Wer den Ofen über den Winter mit einer Plane abdeckt oder trocken unterstellt, spart sich im Frühjahr die meiste Reinigungsarbeit. Bei Metallöfen verhindert das zusätzlich Rost, bei Terrakotta beugt es Frostrissen vor.
Dieses Zubehör sollte dabei sein
Terrassenöfen strahlen viel Hitze ab, deshalb sollten passende Kaminhandschuhe immer griffbereit liegen. Ein paar weitere Helfer machen den Betrieb sicherer und bequemer.

- Grillhandschuhe schützen Hände und Handgelenke vor Hitze, Asche und Fettspritzern. Damit legen Sie Holz nach und holen das Grillgut heraus.
- Für den Grillbetrieb sind manche Modelle mit Grillspießen ausgestattet.
- Ein Aschenkasten hält die Feuerstelle sauber und macht das Entsorgen der Rückstände einfach.
- Eine Grillschürze schützt die Kleidung vor Funkenflug und Fettspritzern und bietet in den Taschen Platz für kleine Utensilien.
- Kamin- und Grillbesteck brauchen Sie, um das Feuer aus sicherer Entfernung zu versorgen und zu kontrollieren.
Darüber hinaus gibt es Zubehör wie Räucherboxen, Burgerpressen, Bratenthermometer, Pizzasteine und Raclette-Pfännchen.
Fazit zum Terrassenofen
Ein Terrassenofen holt Sie auch an kühlen Abenden nach draußen und bringt eine rustikale Optik mit. Bei offenen Modellen genießen Sie den freien Blick aufs Feuer, ein vorgesetztes Gitter hält den Funkenflug in Schach. Die Abzugshaube zieht den Rauch nach oben, sodass er nicht stört. Steht der Ofen dauerhaft im Freien, gehört eine Plane dazu, um Rost vorzubeugen.
Als geschlossene Feuerstelle ist ein Gartenofen deutlich sicherer als ein offenes Lagerfeuer, ein wichtiger Punkt, wenn Kinder oder Tiere mit im Garten sind. Handhabung und Pflege bleiben unkompliziert, und schon günstige Modelle erfüllen ihren Zweck. Wer ein Modell mit Grillfunktion wählt, holt sich obendrein die Küche in den Garten. Am Ende überzeugt fast jeder Ofen mit seinem Design, ganz gleich aus welchem Material er besteht.
Wenn Sie vor dem Kauf kurz klären, wofür Sie den Ofen hauptsächlich nutzen und wo er stehen soll, finden Sie fast zwangsläufig das passende Modell. Das richtige Material und eine ordentliche Verarbeitung sorgen dann dafür, dass Sie lange Freude an Ihrem Terrassenofen haben.
Wann lohnt sich der Kauf?
Ein Gartenofen lohnt sich vor allem, wenn Sie gerne Zeit im Freien verbringen und darauf auch an kalten Abenden nicht verzichten wollen. Wer die Terrasse das ganze Jahr über nutzen möchte, macht mit der Anschaffung wenig falsch. Und wenn Sie beim Blick ins Feuer gerne die Gedanken schweifen lassen, ist die Entscheidung ohnehin schon gefallen.
Häufige Fragen zum Terrassenofen
Wie teuer ist ein Terrassenofen?
Einfache Terrassenöfen gibt es schon ab rund 75 Euro. Je nach Material, Größe und Veredelung kann der Preis aber auch deutlich über 250 Euro liegen.
Darf ich meinen Terrassenofen unter einem Pavillon betreiben?
Nein. Ein Terrassenofen gehört niemals in einen geschlossenen Raum oder unter ein Dach. Der Funkenflug könnte das Pavillondach in Brand setzen.
Womit zünde ich einen Terrassenofen an?
Am besten mit speziellen Anzündwürfeln oder mit Anzündwolle.
Welche Brennstoffe eignen sich für einen Terrassenofen?
Raucharme Brennstoffe wie naturbelassenes Holz sind ideal. Laubholz eignet sich besser als Kiefer oder Fichte, denn Nadelholz fördert den Funkenflug. Wichtig ist trockenes Holz, feuchtes qualmt stark und heizt schlechter. Öfen mit Grillfunktion lassen sich zusätzlich mit Kohle beheizen.




