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Metalldetektor Vergleich 2018

Die besten Metalldetektoren aus 2018 im Vergleich!

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GARRETT AT PRO Metalldetektor Garette Euro Ace Metalldetektor Bounty Hunter Discovery 1100 Amzdeal Metalldetektor INTEY Metalldetektor
Modell GARRETT AT PRO MetalldetektorGarette Euro Ace MetalldetektorBounty Hunter Discovery 1100Amzdeal MetalldetektorINTEY Metalldetektor
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Vergleichs-
ergebnis

1.1%

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1.2%

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1.4%

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1.9%

"gut"

Bewertung
bei Amazon
Stromversorgung4 x AA 1,5V Batterien4 x AA 1,5V Batterien2 x 9V Batterien1 x 9V Batterien2 x 9V Batterien
Tiefenanzeige
LCD-Display
Wasserdicht (bis 3m) (Suchspule & Schaft) (Suchspule & Schaft) (Suchspule & Schaft) (Suchspule & Schaft)
Inkl. Kopfhörer
Vorteile Doppel-D Suchspule
6 vorinstallierte Modi
Bodenabgleich einstellbar
Eisendiskreminierung einstellbar
großes Suchfeld
hohe Tiefenleistung
Doppel-D Suchspule
Empfindlichkeit einstellbar
Eisendiskreminierung einstellbar
Batterieanzeige
Eisendiskriminierung
3-Segment-Identifizierung
autom. Bodenbalance
Batterieanzeige
inkl. Faltschaufel
Batterieanzeige
inkl. Tragetasche
inkl. Faltschaufel
Abmessungen54,6 x 37,6 x 15,7 cm55 x 37 x 14,5 cm71,9 x 25,4 x 15,2 cm73 x 27,8 x 15 cm53 x 17,5 x 23 cm
Gewicht1,37 kg1,9 kg1,91 kg2,3 kg2,6 kg
Preis

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Über unsere Vergleichsprozedur: Die Produkte in dieser Vergleichstabelle wurden ausführlich recherchiert. Dabei wurden sowohl die Produkteigenschaften als auch etwaige Kundenrezensionen verglichen und bewertet. Für die Produktbewertung wurden zudem Testberichte und Testergebnisse unterschiedlicher Produkttests im Internet herangezogen. Unsere Redaktion fasst die gesammelten Informationen und Erkenntnisse zusammen und bewertet jedes Produkt objektiv, unabhängig und neutral.

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Metalldetektor Kaufratgeber - Das sollten Sie vor dem Kauf wissen!

Das Wichtigste im Überblick!

Der Metalldetektor ist ein Suchgerät für Metalle. Er zeigt je nach Ausführung mehr oder weniger genau die Position von metallischen Gegenständen im Boden an.
Metalle besitzen einen bestimmten elektrischen Leitwert und verstärken dadurch elektromagnetische Schwingungen. Dieses Prinzip nutzen Metallsuchgeräte. Mithilfe von zwei unabhängigen Spulen senden und empfangen sie elektromagnetische Schwingungen. Metallfunde werden über optische und/ oder akustische Signale erkannt.
Metalldetektoren finden zahlreiche Anwendungs-Möglichkeiten, wenn es um die Sicherheit geht. Allerdings wird das private Schatzsuchen mit Metalldetektoren immer beliebter. In unseren Ausführungen erfahren Sie alles über die Anwendungs-Gebiete von Metalldetektoren.
Ein Metalldetektor besteht aus den einfachen Komponenten Sender und Empfänger. Mit einem entsprechenden Gestänge, das die Handhabung vereinfacht. Wie Sie einen einfachen Metalldetektor selber bauen können, erfahren Sie ebenfalls in diesem Artikel.

Was ist ein Metalldetektor?

Eine Vorstellung von einem Metalldetektor haben die meisten Menschen. Übersetzt bedeutet das Wort Detektor „Anzeiger“. Damit ist klar, dass der Metalldetektor ein Suchgerät für Metall ist. Vor allem interessant für Schatzsucher – sollte man meinen. Allerdings wird das Gerät nicht nur zum Spaß verwendet. Denn auch im professionellen Einsatz müssen verborgene metallische Gegenstände aufgespürt werden. Beispielsweise Rohre oder elektrische Leitungen in Wänden oder im Boden.

Aufbau eines Metalldetektors

Wer hat den Metalldetektor erfunden?

Zur Erfindung des Metallsuchgerätes gibt es einige nennenswerte Namen, die jeweils die Entwicklung der elektronischen Metallanzeiger voranbrachten. Dazu gehören Graham Bell (Erfinder des Telefons), Gerhard Fischer (heute Fisher) und Charles Garret. Sowohl Fisher als auch Garret stellen auch heute noch Metalldetektoren her.

Graham Bell war nur indirekt an der Erfindung des Metalldetektors beteiligt. Er versuchte nämlich mit einem einfachen Gerät, die Kugel des Attentates auf den US-Präsidenten Garfield in dessen Rücken aufzuspüren. Leider misslang der Versuch. Dies war einer der ersten Versuche mit einem Metallsuchgerät Leben zu retten.

Gerhard Fischer forschte eigentlich in einem anderen Bereich. Er ist der Gründer der Fisher Research Laboratory. Im Rahmen eines Forschungsauftrages entwickelte er luftgestützte Peilgeräte. Ein Bereich, der mit Metallsuchgeräten auf den ersten Blick wenig zu tun hat. Während seiner Forschungen stellte er fest, dass die Radiowellen, die er anwandte, durch Metallvorkommen gestört wurden. Dabei kam er auf die Idee, mithilfe von verschiedenen Wellen Metalle überhaupt erst zu finden. Er konnte 1920 den ersten Metalldetektor patentieren lassen.

Metallsuchgerät im EinsatzCharles Garret gelang es, die zuerst noch schweren und unhandlichen Geräte zu verkleinern. Dadurch reduzierte sich das Gewicht und machte die Metallsuchgeräte alltagstauglich. Er arbeitete in den 1950er Jahren. Auch heute noch gehören die Garret Metalldetektoren zu den Besten überhaupt.

Wenn in themenbezogenen Foren vom „sondeln“ die Rede ist, so meinen die Teilnehmer das Absuchen bestimmter Flächen mit einem Metalldetektor. Sie nennen sich entsprechend auch „Sondengänger“. Meist sind die Mitglieder solcher Foren auf der Suche nach verborgenen, altertümlichen Gegenständen oder gar Schätzen.

Aufbau und Funktionsweise eines Metallsuchgeräts

Metallsuchgeräte gibt es von unterschiedlichen Herstellern. Darüber hinaus sind die Detektoren mit unterschiedlich sensiblen Sonden ausgestattet. Für den Einsatz im professionellen Bereich lohnt es sich, auf feinfühlig einzustellende Sonden zurückzugreifen. Denn hier kommt es auf kleinste Verschmutzungen an. Privat muss es nicht der teuerste Metalldetektor sein. Allerdings können auch Hobby-Schatzsucher einen sehr großen Ehrgeiz entwickeln. Dann lassen sie sich nicht mehr mit Einsteigermodellen abspeisen.

Wie ist ein Metallsuchgerät aufgebaut?

Der Aufbau der Metallsuchgeräte ähnelt sich bei den meisten Herstellern. Es besteht aus der Suchsonde, welches die Impulse an den „Anzeiger“ übermittelt. Die Sonde ist über ein Gestänge mit dem Handgriff verbunden. Auf Höhe des Handgriffs befindet sich das Elektronikgehäuse. Dieses Gehäuse enthält auch die Anzeigeelemente.

Hier die Bauteile des Metalldetektors im Überblick

  • Suchsonde
  • Sondengestänge mit Griff
  • Elektronikgehäuse
  • Armstütze

Je nach Ausführung sind die einzelnen Bauteile, auf die der Hersteller größeren Wert legt, komfortabler ausgestattet. So gibt es Griffe mit Schaumstoffschutz, Ellbogen-Klettbänder und verschiedene Einstellmöglichkeiten am Anzeige-Element.

Wofür ist die Suchsonde beim Metalldetektor zuständig?

In der Suchsonde befindet sich die Spule, die dafür zuständig ist magnetische oder elektrische Signale auszusenden und zu empfangen. Wie diese Wechselwirkung funktioniert erklären wir im nächsten Kapitel.

Spulen gibt es in unterschiedlichen Formen, die für spezielle Einsatzzwecke entwickelt wurden

  • Flache Formen für Bodensuche und das Absuchen von Personen in Ringform, Tellerform oder Doppel-D-Form
  • Gestreckte Form oder Zylinderform für das Aufspüren von Objekten in Hohlräumen.

Das Sondengestänge dient der Verlängerung des Arms. Denn nur mit einem verlängerten Arm kann der Boden bequem abgetastet werden.

Wofür benötigt der Metalldetektor das Elektronikgehäuse?

Die Signale, die die Sonde ermittelt, gibt sie an das Elektronikgehäuse weiter. Je nach Modell und Ausführung übersetzt die digitale Anzeige des Elektronikgehäuses die Signale in sichtbare oder hörbare Informationen. Spezielle Geräusche oder Ausschläge auf der Anzeigetafel informieren über die Lage eines Metalls im Boden oder in Hohlräumen. Darüber hinaus informieren hochwertige Geräte gleich über die Art des Metalls und darüber, wie tief ein Metall in der Erde liegt.

Die Armstütze des Metalldetektors dient dazu, das Gerät ergonomisch und komfortabel tragen zu können.

Wie funktioniert ein Metalldetektor?

Die Technik beim Suchen nach Metall beruht auf elektromagnetischen Wellen. Mit anderen Worten, die in der Suchsonde befindliche Spule erzeugt mithilfe von Strom ein elektrisches Magnetfeld. Dieses Magnetfeld geht in die Tiefe. In der Erde befindliches Metall verstärkt dieses Magnetfeld. Deshalb wird ein Signalton ausgelöst. Mithilfe besonderer Funktionen der modernen Suchgeräte gelingt es, das Metall punktgenau zu orten.

Funktionsweise eines Metalldetektors

Funktionsweise eines Metalldetektors in Kurzfassung:

  • die Spule erzeugt ein Magnetfeld
  • das Magnetfeld dringt in Erde ein
  • ein vorhandenes Metall verstärkt bzw. reflektiert die Schwingung
  • der Schwingungsempfänger erkennt das Metall
  • ein akustisches Signal macht auf den Fund aufmerksam.

Wie arbeitet ein VFL-Detektor?

Die Abkürzung steht bei dem VFL-Detektor für Very Low Frequency. Das bedeutet, dass die Sonde mit niedrigen, langwelligen Frequenzen arbeitet. Das Spektrum liegt hier bei 5 bis 30 Kilohertz. Die Suchsonde setzt sich aus zwei Drahtspulen zusammen. Eine Spule sendet fortlaufend elektromagnetische Wellen in die Tiefe. Die andere Spule stellt den Empfänger dar. Veränderte hörbare Signale zeigen einen Metallfund an. Darüber hinaus lässt ein Blick auf das Display erkennen, welches Metall gefunden wurde. Beziehungsweise in welcher Tiefe es sich befindet.

Der VLF-Metalldetektor ist für Laien gut zu bedienen. Außerdem besteht die Möglichkeit mit der Diskriminations-Methode bestimmte Metalle auszuschließen. Das verbessert die Wahrscheinlichkeit auf gute Suchergebnisse.

Wie arbeitet ein Pulsinduktions-Detektor?

Wie der Name schon sagt, werden hier die elektromagnetischen Wellen in kurzen Abständen, also pulsartig, ausgesendet. Die Wirkung zielt darauf ab, dass die elektrischen Magnetfelder in verborgenen Metallen einen Stromfluss erzeugen. In den Abständen zwischen dem Aussenden der Wellen stellt die Sonde auf Empfang um. Und stellt fest, ob Strom fließt. Mit dieser Methode können Metalle in größeren Tiefen aufgespürt werden.

Der Pulsinduktions-Detektor erzeugt durch größere Suchspulen stärkere Magnetfelder. Deshalb eignet er sich dazu, in größeren Tiefen zu suchen. Grundsätzlich arbeitet er mit stärkeren Impulsen. Auch das Ausschließen (Diskriminieren) bestimmter Metalle gelingt mit dem PI-Detektor.

Wie wirkt sich die Sondenform des Metalldetektors auf den Erfolg der Suche aus?

Welche Form die Suchsonde aufweist, lässt sich von außen nur erahnen. Sie werden unterschieden nach einer konzentrischen Form und der Doppel-D-Form. Beim konzentrischen Aufbau liegen Sender- und Empfängerspule über dem gleichen Mittelpunkt. Dabei fällt die innere Spule kleiner aus. Sie dient immer dem Empfangen der Signale. Die größere Spule sendet die Signale aus. Bei der Doppel-D-Form liegen die beiden Spulen in D-Form nebeneinander. Sie sind gleich groß.

Vorteile der beiden Spulenformen

Beide Spulenformen bringen jeweils spezifische Vorteile mit sich, die der Sondengänger bewusst einsetzen kann.

Vorteile

  • Die konzentrische Spule dringt tiefer in Boden mit wenig enthaltenen Mineralien ein. Signale von kleinen Objekten werden besser empfangen. Aufgrund des geringeren Leistungsbedarfs wird sie für die günstigen Metalldetektoren standardmäßig eingesetzt.
  • Die Doppel-D-Form durchdringt auch mineralisierte Böden. Sie stellt die meist verwendete Standardspule bei stark mineralisierten Böden dar.

Besondere Funktionen des Metallsuchgeräts

Am Anfang der Metallsuchgeräte stand ein Gerät, das bei Metallfunden im Boden Signale aussendete. Der Suchende wusste, an welcher Stelle sich ein metallischer Fund verbarg. Doch dabei blieb es nicht. Mittlerweile sind die Metalldetektoren mit zahlreichen Funktionen ausgestattet, die das Suchen erleichtern und gleichzeitig weitere Hinweise geben.

Welche Bedeutung hat der Leitwert bei einem Metalldetektor?

Der Leitwert ist für die Bestimmung des jeweiligen Metalls zuständig. Dies bedeutet, dass jedes Metall in einem bestimmten Leitwertspektrum liegt. Mit anderen Worten, nicht jedem Metall kann ein bestimmter Leitwert zugeordnet werden. Denn die Spektren überschneiden sich.

Thomas Schwarz stellt auf www.eifelsucher.de ein Denkmodell vor, aus dem sich die Leitwerte (bezogen auf den XP-Deus Metalldetektor) wie folgt ableiten lassen:

  • Eisen: ca. 1 – 10
  • Blei: ca. 15 – 30
  • Silber: ca. 25 – 100
  • Gold: ca. 30 – 82
  • Aluminium: ca. 38 – 95
  • Messing und Kupfer: ca. 70 – 85
  • Zink: ca. 85 – 98

Aus diesen Angaben geht hervor, dass die Anzeige auf dem Metalldetektor nicht ganz eindeutig ist. Thomas Schwarz begründet die Tatsache damit, dass die meisten Metalle nicht in Reinform verwendet werden. Je geringer allerdings der Anteil von Legierungen ist, desto kleiner sollte auch der Leitwert sein.

Welche Materialien erkennt ein Metalldetektor?

Im Grunde genommen eignet sich ein Metalldetektor für die Ortung von Eisen, Buntmetallen und Edelmetallen. Je nachdem wie hochwertig das Suchgerät ausfällt, kann es zwischen den einzelnen Metallen unterscheiden. Damit ergeben sich bereits Hinweise, ob sich das Graben an der jeweiligen Stelle lohnt. Mit der Diskriminations-Funktion lassen sich bestimmte Metalle ausschließen.

Detektion von verschiedenen Metallen

Welche Bedeutung haben die Frequenzen für den Metalldetektor?

Die Frequenz gibt an, wie lang die elektromagnetischen Wellen sind. Das bedeutet, je kleiner die Frequenz, desto langwelliger ist das erzeugte elektromagnetische Feld. Die Frequenz wird bei Sonden in Kilohertz (kHz) angegeben. Die Angabe der Frequenz steht für die Anzahl der ausgesandten Signale in einer Sekunde.

Für die Suche nach Metallen bedeutet das, je langwelliger/ kleiner eine Frequenz ist, desto tiefer dringt sie in den Boden ein. Allerdings schafft es eine niedrige Frequenz häufig nicht, kleinere Objekte zu lokalisieren.

Bis zu welcher Tiefe funktioniert ein Metalldetektor?

Die Tiefenmessfunktion des Metalldetektors hängt unmittelbar mit der Preisklasse zusammen. Für den Einsatz eines Hobby-Schatzsuchers reichen Geräte mit einer Tiefenmessung bis 40 Zentimeter fast schon aus. Denn laut Sondengaenger-deutschland.de lassen sich die meisten Funde in dieser Tiefe lokalisieren. Für deutlich mehr Geld sind allerdings auch Metalldetektoren mit einer Tiefenmessung bis in den zweistelligen Bereich zu finden.

Unterschiedliche Suchbereiche von Metallsuchgeräten

Weitere Fachbegriffe im Zusammenhang mit dem Metalldetektor:

  • Bodenabgleich: Empfindlichkeit und Steuerung werden an die Bodenbeschaffenheit angepasst. Ungestörtes Arbeiten ist nur nach vorherigem Bodenabgleich möglich.
  • Diskriminationsmodus: Mit der Einstellung eines bestimmten Leitwertes beginnt der Detektor erst ab diesem Wert anzuzeigen. Damit lässt sich Überempfindlichkeit verhindern.
  • Pinpointer: Diese Funktion ermöglicht die genaue Ortung eines Gegenstandes durch kreuzförmiges Aufspüren.
Die Angaben des Metalldetektors gelten nie als absolut. Denn die Bodenbeschaffenheit und eventuelle Störmetalle wirken sich auf die angegebenen Werte aus. Dadurch kann ein und dasselbe Metall an zwei unterschiedlichen Orten abweichende Ergebnisse liefern.

Wofür benutzt man einen Metalldetektor?

Die Anwendungsgebiete für einen Metalldetektor sind vielfältig. Kurz gesagt kommt er überall dort zum Einsatz, wo Menschen auf der Suche nach verborgenen Metallen sind. Gleich ob im gewerblichen oder im privaten Bereich, Gründe für das Aufspüren von Metallen gibt es einige. Je nach Einsatzbereich bieten sich unterschiedliche Modelle von Metalldetektoren an.

In folgenden Bereichen leisten Metallsuchgeräte wertvolle Dienste:

  • Archäologie: Mit dem Metalldetektor lassen sich Ausgrabungsstätten nach alten Münzen und metallischen Gegenständen absuchen.
  • Baustellen: Der Metalldetektor zeigt die Lage bereits vorhandener metallischer Rohre und Kabel an.
  • Kampfmittelräumung: Bei der Suche nach versteckter Munition oder Blindgängern leisten Metallsuchgeräte wertvolle Dienste.
  • Lebensmittelindustrie: In Stichproben werden Lebensmittel auf Metallsplitter untersucht.
  • Maschinenschutz: Vor der Bearbeitung mit Maschinen werden bestimmte Produkte auf Verunreinigungen durch Metall untersucht.
  • Personenkontrolle: Vor dem Betreten von Abflughallen, bestimmten Ausstellungen oder Konzerten untersucht der Metalldetektor Besucher auf gefährliche Gegenstände.
  • Schatzsuche: Nicht zuletzt spielt der Metalldetektor bei der Suche nach verlorenen Münzen, alten Gegenständen oder anderen kleinen Schätzen eine große Rolle.

Die Schatzsuche mit dem Metalldetektor

Einmal wie Tom Sawyer den großen Goldschatz finden und mit seinen besten Kumpels teilen, eine Motivation, die mittlerweile viele Menschen antreibt, selbst auf Schatzsuche zu gehen. Bereits 2014 schätzte die überregionale Tageszeitung „DIE WELT“, dass es in Deutschland über 10.000 Schatzsucher gibt. 2014 gilt als magische Zahl für Schatzsucher. Denn in diesem Jahr wurde ein privater Schatzsucher vor Gericht für schuldig befunden, den sogenannten „Barbarenschatz“ im Frühjahr 2013 gefunden, aber nicht gemeldet zu haben. Dennoch sorgte der überraschende Fund für viel Aufmerksamkeit. Die Zahl der Schatzsucher, die mit dem Metalldetektor unterwegs sind, dürfte sich seitdem noch vergrößert haben.

In diesem Zusammenhang stellen sich die Fragen:

  • Wo finde ich mit einem Metalldetektor am ehesten einen Schatz?
  • Wo ist das Schatzsuchen mit dem Metalldetektor erlaubt?
  • Welche rechtlichen Vorschriften gelten für die Schatzsuche?

Wo lohnt sich für Schatzsucher das Sondeln mit einem Metalldetektor?

Den ambitionierten Schatzsucher treibt meist die Freude am Entdecken an oder Interesse an historischen Themen. Je nachdem was ein Schatzsucher zu finden beabsichtigt, wählt er die Suchgebiete aus. Die Wahrscheinlichkeit einen historischen Fund zu machen, fällt an geschichtsträchtigen Orten höher aus als an modernen Bauten. Blanke Euros finden sich wieder an anderen Orten am Ehesten.

Achtung: Nicht überall ist das Sondengehen erlaubt! Prägen Sie sich die entsprechenden gesetzlichen Regelungen ein und halten Sie sich daran. Denn hier gilt der Grundsatz, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Die Regelungen sind in Deutschland in den einzelnen Bundesländern verschieden!

Wo darf ich historische Funde mit dem Metalldetektor aufspüren?

Historisch bedeutsame Funde üben auf geschichtlich interessierte Menschen einen besonderen Reiz aus. Und der Grund und Boden in Deutschland und den umliegenden Ländern ist unheimlich geschichtsträchtig. Bereits seit mehreren 1000 Jahren sind Menschen hierzulande in der Lage, metallene Gegenstände anzufertigen. Auch der Handel und die Bezahlung mit Geld- und Goldmünzen werden bereits jahrhundertelang praktiziert. Wer auf der Suche nach historischen Funden ist, informiert sich am besten über historisch bedeutsame Stätten in der anvisierten Suchumgebung.

Verboten ist das Suchen auf historischen Grabungsfeldern, sogenannten Bodendenkmälern und historischen Stätten. Grundsätzlich lohnt sich ein guter Kontakt zur Denkmalschutzbehörde, die spezielle Genehmigungen ausstellen kann.

Hier ist das Suchen erlaubt, teilweise mit Genehmigungspflicht:

  • alte Handelsstraßen
  • Ruinen und alte Häuser
  • alte Mühlen
  • auffällige Bäume oder Baumgruppen
  • Besonderheiten in der Natur (Quellen, Moore)
  • Flussübergänge
  • Höhlen und auffällige Felsen

Diese Liste umfasst Orte und Plätze, die Menschen schon immer angezogen haben. Wer sein geschichtliches Wissen einsetzt und den gesunden Menschenverstand zurate zieht, wird die Liste selbst noch erweitern können.

Militaria mit dem Metalldetektor aufspüren

Einige Sondengänger spezialisieren sich auf militärische Funde. Und nachdem in Deutschland auch in jüngerer Vergangenheit mehrere Kriege ausgetragen wurden, gibt es eine hohe Erfolgsquote. Mit etwas Recherche-Arbeit lassen sich vielleicht sogar ehemalige Treffpunkte oder Verstecke von Soldaten in der näheren Umgebung herausfinden. Oder Orte an denen Kampfhandlungen stattfanden.

Achtung: Bei Waffenfunden greift teilweise das deutsche Waffengesetz. Auch hier sollte die Information über das geltende Recht nicht vernachlässigt werden!

Militärische Funde gelingen …

  • auf Äckern
  • an ehemaligen Kriegsschauplätzen
  • in Brunnen

Neuzeitliche Funde mit dem Metalldetektor aufspüren

Zu den neuzeitlichen Funden gehören aktuelle Euro-Geldmünzen ebenso wie Schmuck oder andere Fundstücke aus der jüngeren Vergangenheit. Und wo könnte man erfolgreicher suchen als dort, wo sich viele Menschen tummeln. Wo Geschäfte gemacht werden oder Menschen zu ihrem Vergnügen zusammenkommen.

Metalldetektor Einsatz am Strand

An diesen Orten sammelten Schatzsucher bereits erfolgreich Münzen und andere Wertsachen:

  • Ackerland
  • Badeseen
  • Brunnen
  • Rastplätze
  • Strand
  • Spielplätze
  • Volksfestplätze

Welche rechtlichen Vorschriften gelten für das Schatz-Suchen?

Die Gesetze, die das Schatz-Suchen betreffen, regelt zum einen das BGB. Der § 984 des BGB mit dem Titel „Schatzfund“ sagt Folgendes: „Wird eine Sache, die so lange verborgen gelegen hat, dass der Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist (Schatz), entdeckt und infolge der Entdeckung in Besitz genommen, so wird das Eigentum zur Hälfte von dem Entdecker, zur Hälfte von dem Eigentümer der Sache erworben, in welcher der Schatz verborgen war.“ (Zitat)

Dieser Paragraf wird jedoch nur in Bayern unverändert angewandt. In allen anderen Bundesländern gilt zusätzlich zum § 984 BGB die Regelung des Schatzregals. Gegner dieser Regel informieren auf www.schatzregal.de über diese Regel, die sie Enteignungsregel nennen. Sie legt fest, dass alle wertvollen Funde an den Staat gehen. Und zwar ohne, dass der Finder etwas davon hat. Diese Regelungen enthalten die Denkmalschutzgesetze, die in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt sind.

Was ist unter dem Ehrenkodex für Schatzsucher zu verstehen?

Ein Ehrenkodex lässt sich mit „besonnenem Wohlverhalten zu Ehren einer Sache“ erklären. In diesem Fall umfasst der Ehrenkodex Verhaltensweisen, die dem Erhalt von Schätzen für die Allgemeinheit dienen. Schatzsucher, die bereits Erfahrungen sammelten, berichten von bereitwilligen Kooperationen mit dem Amt für Denkmalpflege. Denn auch dort ist bekannt, wie viele wertvolle Erinnerungsstücke bereits von privaten Schatzsuchern gefunden wurden. Und selbst wenn der Schatz dem Finder nicht gehört, so zählt doch auch die Aufregung und Freude über den Fund. Sowie die Gewissheit, dass der Fund für immer mit dem eigenen Namen verbunden sein wird.

Wir empfehlen beim Kontakt mit Ämtern nicht vorschnell aufzugeben. Meistens lohnt sich ein langer Atem und persönliche Gespräche. Schließlich stehen Schatzsucher im Dienst einer höheren Sache!

Welche Vor- und Nachteile haben Metalldetektoren?

Auch wenn wir ausführlich über den Bereich der Schatzsuche berichten, dürfen andere Anwendungsgebiete von Metallsuchgeräten nicht vergessen werden. Die entsprechenden Vor- und Nachteile von Metallsuchgeräten finden Sie im folgenden Überblick.

Vor- und Nachteile eines Metalldetektors im Überblick

Vorteile in der Industrie und auf Baustellen

  • Schutz vor verunreinigten Lebensmitteln
  • Schutz vor Schäden an scharfen Werkzeugen
  • Auffinden von im Boden oder in Wänden verborgenen Rohren und Leitungen möglich

Vorteile im Personenschutz und in der allgemeinen Sicherheit

  • Auffinden von gefährlichen Gegenständen (zum Beispiel am Flughafen)
  • Auffinden von Waffen oder Blindgängern

Vorteile beim Auffinden von Bodenschätzen

  • Erkennen metallischer Bodenschätze im Bergbau möglich
  • Auffinden von archäologischen Funden
  • persönliche Fundstücke schaffen Erfolgserlebnisse

Nachteile von Metalldetektoren

  • keine eindeutige Aussage über das Fundstück möglich
  • entmutigende Suchen durch Fehlalarme möglich
  • langer Atem im Hobby-Bereich nötig
  • richtig gute Metalldetektoren sind richtig teuer!

Der Metalldetektor Test – So schlägt er sich in der Praxis

Ein guter Metalldetektor muss bei der Suche auf dem freien Feld möglichst genau einstellbar sein. Empfehlenswert sind auf jeden Fall Metalldetektoren mit einer Diskriminationsfunktion. Denn damit wird das ständige Auffinden von Eisenschrott beispielsweise ausgeschlossen. Weitere Pluspunkte sammelt ein Metalldetektor mit großer Tiefenwirkung, einem breiten Suchfeld und voreinstellbaren Suchfrequenzen. Im Folgenden stellen wir die besten Metalldetektoren aus unseren Produktvergleichen vor.

Welcher Metalldetektor ist der beste?

Wir haben die Produktmerkmale verglichen und kommen zu folgendem Ergebnis: Der Garret AT PRO Metalldetektor überzeugt in jeder Eigenschaft. Seine vielen Einsatzmöglichkeiten gepaart mit der umfangreichen Ausstattung und exzellenten Funktionsweise machen ihn zum Vergleichssieger. Technisch schlechter ausgestattet aber dafür deutlich günstiger ist der Bounty Hunter Discovery 1100. Aufgrund seiner guten Ausstattung und Bedienbarkeit ist er unser Preis-Leistungs-Sieger.

Der Garret AT PRO Metalldetektor

Aus unserem Metalldetektor-Vergleich geht der Garret AT PRO ganz klar mit der Note 1 als Sieger hervor. Das Gerät kommt mit einer ausreichenden Größe und ordentlichen Leistung daher. Das Gewicht von nicht einmal 1,5 Kilogramm macht ermüdungsfreies Sondeln möglich. Die sechs voreingestellten Modi lassen sich individuell anpassen. Sogar die automatische Bodenabgleichung lässt sich nachträglich einstellen. Zusätzlich überzeugt das große Suchfeld aufgrund der Form der Spulen-Enden. Insgesamt ist das Metallsuchgerät wasserdicht bis zu einer Tiefe von drei Metern. Ein Kopfhörer ermöglicht das nach außen hin geräuschlose Suchen von verborgenen Metallen. Zusätzlich zeigt das Display alle notwendigen Informationen gut ersichtlich an. Die positiven Kundenbewertungen auf Amazon.de sprechen dafür, dass der hohe Preis für ein tolles Gerät gerechtfertigt ist.

Der Bounty Hunter Discover 1100 Metalldetektor – unser Preis-Leistungs-Sieger

Wer in das Thema einsteigen möchte und auf Nummer Sicher gehen will, dem stellen wir unseren Preis-Leistungs-Sieger vor. Der Metalldetektor Discovery 1100 von Bounty Hunter bringt für seinen vergleichsweise günstigen Einstiegspreis zahlreiche Funktionen mit. Die elektrischen Impulse sind in der Lage metallische Gegenstände in einer Tiefe von bis zu 60 Zentimetern aufzufinden. Allerdings können in dieser Tiefe nur noch große Gegenstände geortet werden. Verschiedene Suchmodi sowie die akustisch unterschiedliche Anzeige verschiedener Metalle machen das Gerät besonders nutzerfreundlich. Diese Eigenschaft unterstreicht auch die Möglichkeit bestimmte Materialien auszuschließen und die Anzeige der Tiefe. Das Gestänge ist verstellbar und die Armlehne gepolstert. Auch Größe und Gewicht befinden sich in einem tragbaren Rahmen. Der Bounty Hunter Discovery 1000 ist mit einem Kopfhörer und einem übersichtlichen Display ausgestattet. Überwiegend zufriedene Kundenrückmeldungen bestätigen unseren positiven Eindruck von unserem Preis-Leistungs-Sieger.

Die besten Hersteller

Wer bei der Suche nach Metalldetektoren auf Qualität setzt ist klar im Vorteil. Denn störende Fehlfunktionen, kurze Akku-Laufzeiten und eine minderwertige Ausstattung ermöglichen zwar das Suchen nach Metallen, sie machen aber bei weitem nicht so viel Spaß. Denn damit lässt sich nicht auf Anhieb die berühmte Nadel im Heuhaufen finden. Viel mehr Spaß macht es, wenn etwas mehr investiert wird, dafür aber schon viel Eisenschrott ausgeschlossen (diskriminiert) wird.

Garrett Metalldetektoren für Fortgeschrittene und Profis

Garrett MetalldetektorenDie Garrett Metalldetektoren gehören zu den Besten auf der ganzen Welt. Denn seit Gründung der Firma im Jahr 1964 versucht der Hersteller besser zu sein als die Konkurrenz. Tatsächlich gelang mit einer koaxialen Wickeltechnologie der Durchbruch zu einer neuen Generation von Metalldetektoren. Die Vorteile der bekannten Marke sind punktgenaue Suchergebnisse. Und je nach Metalldetektor auch eine einfach zu verstehende Anzeige. Einige Modelle liefern sogar Angaben zur Tiefe und Größe der gefundenen Metalle. Garrett legt Wert auf hundertprozentige Kundenzufriedenheit. Entsprechend kann von echten Markenprodukten ausgegangen werden. Alle Artikel aus dem Hause Garrett tragen das Herstellersiegel „Made in USA“ und das Zertifizierungssiegel „ISO 9001“. Der Hersteller weißt extra darauf hin, dass nicht genügend ausgezeichnete Metalldetektoren gefälscht sind.

Bounty Hunter Metalldetektoren für Einsteiger

Bounty HunterDie Metalldetektoren von Bounty Hunter gehören nicht nur bei uns zu den Preis-Leistungs-Siegern. Hier geht es nicht um die höchste Qualität, sondern um den größten Spaßfaktor. Spaß machen Geräte, die einfach zu bedienen sind und eindeutige Ergebnisse auf der Anzeigetafel liefern. Und in diesem Bereich sind die Bounty Hunter Metalldetektoren zu finden. Damit gehören sie zu den besten Metalldetektoren für Einsteiger in das Hobby. Der Preis stimmt und die Bewertungen von aktiven Sondengängern sind positiv. Warum nicht mit einem Hobbygerät von Bounty Hunter anfangen?

Fisher Metalldetektor mit zahlreichen Extras

Fisher bietet ebenfalls zahlreiche Modelle von Metalldetektoren an. Der Hersteller legt Wert darauf, für jeden Ort das richtige Gerät anbieten zu können. Aus diesem Grund finden sich Metalldetektoren für den Hobby- und Privatgebrauch. Auch die Ausrüstung ist umfassend. Vom Rucksack über einen PinPointer bis hin zu Ersatzteilen verkauft Fisher alles rund um das Hobby des Schatzsuchens.

Metalldetektor kaufen -Darauf ist zu achten!

Aufgrund der vielen unterschiedlichen Angebote muss sich der Sondengänger erst einmal ein paar Fragen stellen:

  • Welche Funde möchte ich machen?
  • Wo will ich suchen?
  • Wie oft will ich suchen?
  • Setze ich das Gerät privat oder geschäftlich ein?
  • Welche Suchtiefe möchte ich erreichen?

Wenn all diese Fragen beantwortet sind, kann die Suche nach dem richtigen Metalldetektor beginnen. Auf welche Komponenten Sie dabei achten sollten, erklären wir im folgenden Abschnitt.

Technische Details

Zu den technischen Details gehört die Stromversorgung ebenso, wie die Größe und das Gewicht. Achten Sie hier auf eine ausreichend lange Haltbarkeit der Akkus. Und das Gewicht sowie die Größe sollte sich in Grenzen halten. Wer sich auf Metallsuche begibt, möchte schließlich eine Weile unterwegs sein. Hier stören große und schwere Geräte nur.

Display mit verschiedenen Funktionen

MultifunktionsdisplayEin digitales Display am Metallsuchgerät ist von Vorteil. Denn es zeigt übersichtlich und genau die gemessenen Werte an. Je nach Modell kann dies die Tiefe des erfassten Gegenstandes sein. Oder der elektrische Leitwert. Einige Metalldetektoren können sogar die Größe des Gegenstandes anzeigen. Kurz gesagt, ein übersichtliches Display vereinfacht die Arbeit mit dem Metalldetektor.

Weitere Funktionen und Zubehör

Überlegen Sie sich, ob Sie Wert auf ein wasserdichtes Metallsuchgerät legen. Und wie sieht es mit einem Kopfhörer aus? Immerhin ermöglicht er nach außen hin störungsfreies Metallsuchen. Von Vorteil ist es, wenn sich eine Eisendiskriminierung einstellen lässt und die Bodenbeschaffenheit abgeglichen werden kann. Verschiedene Suchmodi vereinfachen die Suche nach einem bestimmten Metall. Bei manchen Modellen lassen sich die Suchspulen austauschen. Diese Eigenschaft eröffnet die Möglichkeit, ein Gebiet mit einer großen Sonde erst einmal großflächig abzusuchen. Anschließend lässt sich das abgesteckte Gebiet mit einer kleineren Sonde fein ausloten.

Gut ausgestattete Metallsuchgeräte enthalten zusätzlich eine Faltschaufel und eine Tragetasche im Lieferumfang.

Was kosten Metalldetektoren?

Wenn es um die Kosten geht, so kommt es auch immer auf die Erwartungen an, die an das Metallsuchgerät gestellt werden. Einfache Metalldetektoren finden sich bereits ab etwas mehr als 50 Euro. Die Kundenbewertungen auf Amazon sind dazu insgesamt sehr positiv. Allerdings sind die Erwartungen an solche einfachen Geräte nicht besonders hoch. Daher stellen wir in unserer Vergleichs-Liste Geräte ab etwa 100 Euro bis zu einem Preis von fast 700 Euro vor. Diese Detektoren sind preislich nicht ganz günstig, aber die Sucherfolge können sich sehen lassen. Auch die enthaltenen Einstellungsmöglichkeiten lassen eine Präzisierung zu, die beim Suchen nach Metallen oder gar Schätzen schon etwas mehr Spaß machen. Es muss nicht jeder Nagel ausgegraben werden. Denn mit der Diskriminierungsfunktion lassen sich einfache, wertlose Gegenstände bereits ausschließen. Allerdings gibt es auch Profisuchgeräte für mehrere Tausend Euros. Wie gesagt, hier muss jeder selbst wissen, wie viel er in sein Metallsuchgerät investieren möchte.

Gibt es Alternativen zum Metalldetektor?

Wer Schätze finden möchte, greift früher oder später auf den Metalldetektor zurück. Denn wirkliche Alternativen gibt es nicht. Bei unseren Nachforschungen sind wir allerdings auf eine App namens „Metal Detector“ gestoßen. Sie funktioniert das Handy in einen Metalldetektor um. Mit anderen Worten, diese App zeigt auf dem Handy metallische Gegenstände in der Umgebung über die Kompassfunktion des Smartphones an. Zu finden ist die Metal Detector App im Google Playstore. Laut den Informationen auf der Webseite ist der Spaßfaktor nicht zu unterschätzen.

Auf der Suche nach Leitungen und Rohren lassen sich auch akustische Ortungsverfahren anwenden. Hier werden gezielt auf den sichtbaren Teil einer Leitung Schwingungen übertragen. Diese setzen sich im verborgenen Teil fort. Allerdings kann mit Hilfe von speziellen Empfängern und Kopfhörern die Lage der Rohre festgestellt werden. Und zwar dort, wo die Schwingung am stärksten wahrnehmbar ist.

Goldsucher waschen auch heute noch mit der Goldwaschpfanne Gold. Ein mühsames Verfahren, das die Geduld der Schatzsucher auf eine harte Probe stellt.

Wann lohnt sich der Kauf eines Metalldetektors?

Ein Metalldetektor ist ein Gerät für Schatzsucher. Der einmalige Bedarf eines solchen Gerätes für die Suche nach elektrischen Leitungen oder Rohren rechtfertigt nicht den Kauf eines Metalldetektors. Denn die Anschaffungskosten sind einfach zu hoch. Für die kurzfristige und einmalige Verwendung bietet sich die Leihe des Gerätes in einem Fachbetrieb an.

Wer allerdings hobbymäßig auf Schatzsuche gehen möchte, sollte sich einen Metalldetektor kaufen. Denn dann wird er viel Spaß haben und abenteuerliche oder lustige Funde entdecken. Die Geräte sind heutzutage bereits sehr ausgereift, sodass es nicht unbedingt der teuerste Metallsucher sein muss.

Gibt es Metalldetektoren für Kinder?

Kinder mit MetalldetektorRichtig hochwertige Geräte eignen sich nicht für die Schatzsuche mit Kindern. Denn aufgrund der notwendigen Ausrüstung sind die Geräte zu schwer. Sie können von Kindern einfach nicht auf Dauer getragen werden. Allerdings gibt es kleinere und leichtere Modelle, die auch speziell für das Tragen von Kindern entworfen und hergestellt werden. Mit diesen Metallsuchgeräten gelingt es, Kindern den Spaß am Suchen zu ermöglichen.

Wo kann man einen Metalldetektor kaufen?

Die Antwort auf diese Frage ist einfach. Denn Metalldetektoren gehören zu den besonderen Hobbys. Deshalb ist es schwierig herauszufinden, in welchem Fachgeschäft Metalldetektoren angeboten werden. Deshalb empfehlen wir ganz klar den Kauf im Internet. Hier finden sich zig spezialisierte Händler, die Metallsuchgeräte in allen Preisklassen anbieten. Amazon und Ebay lassen die Suche nach Schnäppchen zu und bieten aufgrund der Kundenbewertungen zusätzlich eine Einschätzung des Modells an.

Metalldetektor selber bauen – so geht’s!

In unserem Beispiel handelt es sich um einen ganz einfachen Metalldetektor mit einem handlichen Mittelwellen-Radio, einem Taschenrechner und einer CD-Hülle samt einem Besenstiel. Der Vorteil dieser Materialien ist, dass sie wohl in jedem Haushalt zu finden sind.

Bauanleitungen gibt es verschiedene. Aber wie auch immer ein Metalldetektor zusammengebaut wird, es wird ein Empfänger benötigt, der die elektromagnetischen Schwingungen sichtbar oder hörbar macht. Und eine Spule, die Signale aussendet.

Der Taschenrechner sendet seine elektromagnetischen Signale über kleine verbaute Radiosender aus. Er übernimmt in dem selbst gebauten Metalldetektor die Sendefunktion der Spule. Der Radio empfängt die Signale in der Mittelwellen-Einstellung (AM). Und zwar muss am Radio die oberste Frequenz eingestellt werden. Wie beschrieben sollten Radio und Taschenrechner so weit auseinander stehen, dass die Signale zwischen den beiden Geräten nicht mehr empfangen werden können. Versteckte Metalle verstärken die Signale so weit, dass der Radio sie wieder empfangen kann. Das heißt, wo das Radio verstärkt rauscht oder pfeift, lässt sich Metall finden.

Dieser besonders einfache Metalldetektor verdeutlicht die Technik und eignet sich sicher für einen spaßigen Zeitvertreib. Experimentierfreudig Schatzsucher entwerfen jedoch auch gerne eigene Suchsonden und wickeln dazu ihre Spulen selbst.

Der selbst gebaute Metalldetektor macht jedoch meist Lust auf mehr, sodass er in vielen Fällen keine Dauerlösung darstellt. Allerdings ist der Metalldetektor ein einfach zu bauendes Gerät, das zum Zeitvertreib eine Menge Spaß bringt.

Fazit

Das Interesse an modernen Metalldetektoren ist groß wie nie. Und das liegt daran, dass immer mehr Menschen auf Schatzsuche gehen wollen. Das Angebot an leistungsfähigen Metallsuchgeräten ist allerdings auch nicht zu verachten. Das Sondeln mit einem übersichtlichen aber gut einstellbaren Gerät macht einfach viel Spaß und lohnt sich für jeden, der Freude an historischen oder einfach überraschenden Funden in der Natur hat. Nebenbei lernt der moderne Schatzsucher viel über die Gegend, in der er sich aufhält.

Und: Überraschungen sind nicht ausgeschlossen. Immer wieder entdecken Hobby-Schatzsucher wirklich sehenswerte Funde. Wir appellieren allerdings im Sinne des Denkmalschutzes bei großen Funden an das Geschichtsbewusstsein der Schatzsucher. Denn bei nicht angezeigten Funden gehen wertvolle Informationen aus der Vergangenheit verloren. Und die fachgerechte Bergung eventueller weiterer Fundstücke ist nicht möglich.

Achtung: Das Verheimlichen von geschichtsträchtigen Fundstücken gilt als Unterschlagung und wird bei Entdeckung angezeigt!

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