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Metalldetektor Vergleich 2026

Metalldetektor mit runder Suchspule über einer sonnigen Wiese, daneben Fundtasche und Grabewerkzeug
Metalldetektor mit runder Suchspule über einer sonnigen Wiese, daneben Fundtasche und Grabewerkzeug

Die 5 besten Metalldetektoren im Vergleich

Stand: July 2026 · Sortiert nach Redaktionsnote · Alle Preise inkl. MwSt.

  1. 1

    Vergleichssieger

    Metalldetektor – Hochpräziser Metallsuchgerät für Erwachsene mit 32,5 cm hter Suchspule, fortschrittlicher DSP-Chip, All

    KQTULH Metalldetektor

    sehr gut
    Typ
    Metalldetektor
    Zielgruppe
    Erwachsene
    Display
    LCD
    Wasserdicht
    Suchspule wasserdicht
    Besonderheit
    Hohe Präzision, mehrere Modi

    199,99 €Preis inkl. MwSt., Stand siehe Hinweis

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  2. 2

    Für Fortgeschrittene

    GreenRex Metalldetektor Profi, 25,4CM IP68 wasserdichte Spule, Großes LCD-Display, Präziser Gold-Detektor für Erwachsene

    GreenRex Metalldetektor Profi

    sehr gut
    Typ
    Metalldetektor
    Zielgruppe
    Erwachsene
    Display
    LCD
    Wasserdicht
    IP68 komplett
    Besonderheit
    25,4 cm Spule, tiefe Ortung

    129,99 €Preis inkl. MwSt., Stand siehe Hinweis

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  3. 3

    Komplett-Set

    DR.ÖTEK Metalldetektor Profi Set, Leicht Gold Detektor für Kinder und Erwachsene mit Pinpoint Modus, Speichermodus, Wass

    DR.ÖTEK Profi-Set

    sehr gut
    Typ
    Metalldetektor
    Zielgruppe
    Erwachsene
    Display
    LCD
    Wasserdicht
    Suchspule wasserdicht
    Besonderheit
    Set mit Zubehör & Tasche

    104,52 €122,96 €−15 %Preis inkl. MwSt., Stand siehe Hinweis

    Zum Angebot bei Amazon*

  4. 4

    Preis-Leistung

    OKESAM Metalldetektor Profi für Erwachsene & Kinder – Wasserdichter Golddetektor mit LCD-Display und 10-Zoll-Spule,

    OKESAM Metalldetektor

    gut
    Typ
    Metalldetektor
    Zielgruppe
    Erwachsene & Kinder
    Display
    LCD
    Wasserdicht
    Suchspule wasserdicht
    Besonderheit
    Einfache Bedienung

    69,99 €99,99 €−30 %Preis inkl. MwSt., Stand siehe Hinweis

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  5. 5

    Einstieg

    HIUYRFS Metalldetektoren Hohe Genauigkeit Metalldetektor Wasserdicht, Golddetektor Höhenverstellbare 78-108cm mit 25cm S

    HIUYRFS Metalldetektor

    gut
    Typ
    Metalldetektor
    Zielgruppe
    Einsteiger
    Display
    LCD
    Wasserdicht
    Suchspule wasserdicht
    Besonderheit
    Guter Einstieg

    45,90 €Preis inkl. MwSt., Stand siehe Hinweis

    Zum Angebot bei Amazon*

Metalldetektoren Kaufratgeber

Das sollten Sie vor dem Kauf wissen.

So ist dieser Vergleich entstanden

Preise, Verfügbarkeit und Produktbilder werden live über die Amazon Product Advertising API abgerufen und können sich jederzeit ändern – der tagesaktuelle Preis steht bei Amazon. Die Sterne und die Platzierung sind eine redaktionelle Einschätzung der Testella-Redaktion auf Basis von Ausstattung, Herstellerangaben und Marktresonanz, keine gemessene Testnote.

Ein Metalldetektor spürt verborgenes Metall auf, ganz gleich ob im Boden, in einer Wand oder im Sand am Strand. Die meisten denken bei so einem Suchgerät zuerst an Schatzsucher, die über Wiesen und Äcker streifen. Genutzt wird die Technik aber genauso auf Baustellen, bei der Kampfmittelräumung oder in der Personenkontrolle am Flughafen. In diesem Ratgeber lesen Sie, wie ein Metalldetektor funktioniert, welche Bauteile in ihm stecken, wo das Sondeln erlaubt ist und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Was ist ein Metalldetektor?

Eine ungefähre Vorstellung von einem Metalldetektor haben die meisten Menschen. Das Wort Detektor bedeutet übersetzt so viel wie “Anzeiger”. Ein Metalldetektor ist also ein Suchgerät für Metall. Interessant ist er vor allem für Schatzsucher, sollte man meinen. Doch das Gerät kommt längst nicht nur zum Vergnügen zum Einsatz. Auch im professionellen Bereich müssen verborgene metallische Gegenstände aufgespürt werden, etwa Rohre oder elektrische Leitungen in Wänden und im Boden.

Wer hat den Metalldetektor erfunden?

Zur Erfindung des Metallsuchgeräts gehören mehrere Namen, die die Entwicklung der elektronischen Metallanzeiger jeweils ein Stück vorangebracht haben. Dazu zählen Alexander Graham Bell, der Erfinder des Telefons, sowie Gerhard Fischer (heute Fisher) und Charles Garrett. Fisher und Garrett stellen bis heute Metalldetektoren her.

Graham Bell war nur indirekt beteiligt. Er versuchte mit einem einfachen Gerät, die Kugel des Attentats auf den US-Präsidenten Garfield in dessen Rücken zu orten. Der Versuch misslang, blieb aber einer der ersten Anläufe, mit einem Metallsuchgerät ein Leben zu retten.

Gerhard Fischer forschte eigentlich auf einem ganz anderen Feld. Er gründete das Fisher Research Laboratory und entwickelte im Auftrag einer Forschungsarbeit luftgestützte Peilgeräte. Mit Metallsuche hatte das auf den ersten Blick wenig zu tun. Bei seinen Versuchen bemerkte er jedoch, dass Metallvorkommen die verwendeten Radiowellen störten. Daraus entstand die Idee, Metalle mithilfe verschiedener Wellen überhaupt erst zu finden. Er ließ sich den ersten Metalldetektor patentieren.

Charles Garrett gelang es, die anfangs schweren und unhandlichen Geräte deutlich zu verkleinern. Das senkte das Gewicht und machte die Metallsuchgeräte alltagstauglich. Bis heute gehören die Garrett-Detektoren zu den besten überhaupt.

Wenn in einschlägigen Foren vom “Sondeln” die Rede ist, meinen die Mitglieder das Absuchen bestimmter Flächen mit einem Metalldetektor. Sie selbst nennen sich “Sondengänger”. Meist sind sie auf der Suche nach verborgenen, altertümlichen Gegenständen oder sogar nach einem Schatz.

Aufbau und Funktionsweise eines Metallsuchgeräts

Metallsuchgeräte kommen von unterschiedlichen Herstellern und arbeiten mit unterschiedlich empfindlichen Sonden. Für den professionellen Einsatz lohnt sich eine feinfühlig einstellbare Sonde, denn dort kommt es auf kleinste Verunreinigungen an. Privat muss es dagegen nicht der teuerste Metalldetektor sein. Allerdings entwickeln auch Hobby-Schatzsucher mit der Zeit einen gewissen Ehrgeiz. Dann geben sie sich mit einem reinen Einsteigermodell oft nicht mehr zufrieden.

Wie ist ein Metallsuchgerät aufgebaut?

Der Aufbau ähnelt sich bei den meisten Herstellern. Ein Metalldetektor besteht aus der Suchsonde, die ihre Impulse an den Anzeiger weitergibt. Die Sonde sitzt über ein Gestänge am Handgriff. Auf Höhe des Griffs befindet sich das Elektronikgehäuse, das auch die Anzeigeelemente enthält.

Die wichtigsten Bauteile im Überblick:

  • Suchsonde
  • Sondengestänge mit Griff
  • Elektronikgehäuse
  • Armstütze

Je nach Ausführung fällt das eine oder andere Bauteil komfortabler aus, je nachdem, worauf der Hersteller Wert legt. So gibt es Griffe mit Schaumstoffummantelung, Klettbänder für den Ellbogen und mehrere Einstellmöglichkeiten am Anzeigeelement.

Bauteile eines Metalldetektors nebeneinander: Suchspule, Gestänge, Elektronikgehäuse und Armstütze
Die wichtigsten Bauteile eines Metalldetektors: Suchspule, Gestänge, Elektronikgehäuse und Armstütze.

In der Suchsonde steckt die Spule. Sie sendet magnetische oder elektrische Signale aus und empfängt sie wieder. Wie diese Wechselwirkung genau abläuft, lesen Sie gleich im nächsten Abschnitt. Spulen gibt es in verschiedenen Formen, die jeweils für einen bestimmten Zweck entwickelt wurden. Flache Formen in Ring-, Teller- oder Doppel-D-Bauweise eignen sich für die Bodensuche und das Absuchen von Personen. Gestreckte Formen oder Zylinderspulen spüren Objekte in Hohlräumen auf. Das Sondengestänge verlängert Ihren Arm, denn nur so tasten Sie den Boden bequem ab.

Die Signale, die die Sonde ermittelt, gibt sie an das Elektronikgehäuse weiter. Je nach Modell übersetzt die Anzeige diese Signale in sichtbare oder hörbare Informationen. Bestimmte Töne oder Ausschläge auf dem Display verraten Ihnen, wo ein Metall im Boden oder in einem Hohlraum liegt. Hochwertige Geräte melden zusätzlich, um welche Art von Metall es sich handelt und wie tief es in der Erde steckt. Die Armstütze sorgt dafür, dass Sie den Detektor ergonomisch und ohne schnelle Ermüdung tragen.

Wie angenehm sich ein Detektor führen lässt, entscheidet sich oft an solchen Details. Ein verstellbares Gestänge passt das Gerät an Ihre Körpergröße an, eine gepolsterte Armlehne entlastet den Unterarm. Achten Sie auch auf die Balance. Ein Detektor, dessen Gewicht gut zwischen Griff und Spule verteilt ist, ermüdet die Hand selbst nach Stunden kaum. Gerade wer lange Strecken absucht, merkt diesen Unterschied schnell.

Wie funktioniert ein Metalldetektor?

Die Technik beruht auf elektromagnetischen Wellen. Die Spule in der Suchsonde erzeugt mithilfe von Strom ein magnetisches Feld, das in die Tiefe reicht. Trifft es auf Metall im Boden, verstärkt dieses das Feld, und das Gerät löst einen Signalton aus. Über besondere Funktionen der modernen Suchgeräte orten Sie den Fund anschließend punktgenau.

Kurz zusammengefasst läuft die Suche so ab:

  • Die Spule erzeugt ein Magnetfeld.
  • Das Magnetfeld dringt in die Erde ein.
  • Ein vorhandenes Metall verstärkt oder reflektiert die Schwingung.
  • Der Empfänger in der Sonde erkennt das Metall.
  • Ein akustisches Signal macht Sie auf den Fund aufmerksam.
Nahaufnahme der Suchspule eines Metalldetektors dicht über dem Boden mit halb verborgenen Metallteilen
Die Spule erzeugt ein Magnetfeld, das in den Boden reicht und auf verborgenes Metall reagiert.

VLF- und Pulsinduktions-Detektoren im Vergleich

Die Abkürzung VLF steht für Very Low Frequency. Die Sonde arbeitet also mit niedrigen, langwelligen Frequenzen, das Spektrum liegt zwischen 5 und 30 Kilohertz. In der Suchsonde sitzen zwei Drahtspulen. Eine sendet fortlaufend elektromagnetische Wellen in die Tiefe, die andere empfängt. Ändert sich das hörbare Signal, deutet das auf einen Metallfund hin. Ein Blick aufs Display zeigt Ihnen dann, welches Metall gefunden wurde und in welcher Tiefe es liegt. Ein VLF-Detektor lässt sich auch von Laien gut bedienen. Über die sogenannte Diskrimination schließen Sie außerdem bestimmte Metalle aus, was die Trefferquote spürbar verbessert.

Beim Pulsinduktions-Detektor werden die elektromagnetischen Wellen pulsartig in kurzen Abständen ausgesendet, wie der Name schon andeutet. Die Magnetfelder erzeugen in verborgenen Metallen einen Stromfluss. In den Pausen zwischen den Impulsen schaltet die Sonde auf Empfang und prüft, ob dort Strom fließt. So spüren Sie Metalle auch in größeren Tiefen auf. Durch die größeren Suchspulen entstehen stärkere Magnetfelder und kräftigere Impulse. Bestimmte Metalle lassen sich auch mit dem PI-Detektor ausschließen.

Wie wirkt sich die Sondenform auf den Sucherfolg aus?

Welche Form eine Suchsonde hat, erkennen Sie von außen nur schwer. Unterschieden wird vor allem zwischen der konzentrischen Form und der Doppel-D-Form. Beim konzentrischen Aufbau liegen Sender- und Empfängerspule über demselben Mittelpunkt. Die innere Spule fällt kleiner aus und empfängt die Signale, die größere äußere Spule sendet sie. Bei der Doppel-D-Form liegen beide Spulen in D-Form gleich groß nebeneinander.

Beide Bauweisen bringen eigene Stärken mit, die ein erfahrener Sondengänger gezielt nutzt. Die konzentrische Spule dringt in mineralarmen Boden tiefer ein und empfängt die Signale kleiner Objekte besser. Weil sie weniger Leistung braucht, sitzt sie in vielen günstigen Metalldetektoren serienmäßig. Die Doppel-D-Form durchdringt auch stark mineralisierte Böden und gilt dort als Standardspule.

Neben der Bauform kommt es auch auf die Größe der Spule an. Große Spulen decken bei jeder Bewegung mehr Fläche ab und reichen tiefer in den Boden. Kleine Spulen orten dafür feine Ziele genauer und trennen dicht beieinanderliegende Objekte besser voneinander. Wer ein Gebiet zuerst grob und danach im Detail absuchen möchte, greift deshalb gern zu einem Detektor mit wechselbaren Spulen.

Welche Bedeutung hat der Leitwert?

Der Leitwert hilft dem Detektor dabei, das Metall zu bestimmen. Jedes Metall bewegt sich in einem bestimmten Leitwertspektrum. Eindeutig ist die Sache aber nicht, denn die Spektren überschneiden sich. Thomas Schwarz stellt auf www.eifelsucher.de ein Denkmodell vor, aus dem sich die Leitwerte für den XP-Deus etwa so ableiten lassen:

Metall ungefährer Leitwert
Eisen ca. 1 bis 10
Blei ca. 15 bis 30
Silber ca. 25 bis 100
Gold ca. 30 bis 82
Aluminium ca. 38 bis 95
Messing und Kupfer ca. 70 bis 85
Zink ca. 85 bis 98

Aus diesen Zahlen wird deutlich, dass die Anzeige nie ganz eindeutig ausfällt. Thomas Schwarz erklärt das damit, dass die meisten Metalle nicht in Reinform vorkommen. Je geringer der Anteil an Legierungen, desto kleiner sollte auch der angezeigte Leitwert sein.

Welche Materialien erkennt ein Metalldetektor?

Grundsätzlich eignet sich ein Metalldetektor für das Aufspüren von Eisen, Buntmetallen und Edelmetallen. Wie gut ein Gerät zwischen den einzelnen Metallen unterscheidet, hängt von seiner Qualität ab. Schon während der Suche bekommen Sie so einen Hinweis, ob sich das Graben an einer Stelle überhaupt lohnt. Mit der Diskriminationsfunktion blenden Sie bestimmte Metalle gezielt aus.

Welche Bedeutung haben die Frequenzen?

Die Frequenz gibt an, wie lang die elektromagnetischen Wellen sind. Je kleiner die Frequenz, desto langwelliger das erzeugte Feld. Angegeben wird sie in Kilohertz und steht für die Anzahl der ausgesandten Signale pro Sekunde. Für die Suche heißt das: Je kleiner und langwelliger eine Frequenz ist, desto tiefer dringt sie in den Boden ein. Kleine Objekte erfasst eine niedrige Frequenz allerdings oft nicht mehr zuverlässig.

Bis zu welcher Tiefe funktioniert ein Metalldetektor?

Wie tief ein Metalldetektor misst, hängt eng mit der Preisklasse zusammen. Für den Hobby-Schatzsucher reichen Geräte mit einer Tiefenmessung bis rund 40 Zentimeter fast schon aus. Nach Angaben aus der Sondengänger-Szene lassen sich die meisten Funde in dieser Tiefe orten. Für deutlich mehr Geld gibt es aber auch Detektoren, die bis in den zweistelligen Bereich hinabmessen.

Rund um den Metalldetektor tauchen noch ein paar Fachbegriffe immer wieder auf:

  • Bodenabgleich: Empfindlichkeit und Steuerung werden an die Bodenbeschaffenheit angepasst. Erst nach dem Abgleich arbeiten Sie ungestört.
  • Diskriminationsmodus: Sie stellen einen bestimmten Leitwert ein, ab dem der Detektor erst anzeigt. So vermeiden Sie eine Überempfindlichkeit.
  • Pinpointer: Diese Funktion ortet einen Gegenstand über ein kreuzförmiges Absuchen ganz genau.

Die Werte eines Metalldetektors gelten nie als absolut. Bodenbeschaffenheit und störende Metalle in der Nähe verändern die Anzeige. Dasselbe Metall kann an zwei verschiedenen Orten deshalb unterschiedliche Ergebnisse liefern.

Wofür benutzt man einen Metalldetektor?

Die Einsatzgebiete sind vielfältig. Kurz gesagt kommt ein Metalldetektor überall dort zum Zug, wo Menschen nach verborgenem Metall suchen, im gewerblichen wie im privaten Bereich. Je nach Aufgabe bieten sich unterschiedliche Modelle an. Wertvolle Dienste leistet das Gerät zum Beispiel in diesen Bereichen:

  • Archäologie: Ausgrabungsstätten lassen sich nach alten Münzen und metallischen Gegenständen absuchen.
  • Baustellen: Der Detektor zeigt die Lage bereits verlegter Rohre und Kabel an.
  • Kampfmittelräumung: Bei der Suche nach versteckter Munition oder Blindgängern ist er kaum zu ersetzen.
  • Lebensmittelindustrie: In Stichproben werden Lebensmittel auf Metallsplitter geprüft.
  • Maschinenschutz: Vor der Bearbeitung untersuchen Betriebe bestimmte Produkte auf Metallverunreinigungen.
  • Personenkontrolle: Vor Abflughallen, Ausstellungen oder Konzerten prüft der Detektor Besucher auf gefährliche Gegenstände.
  • Schatzsuche: Bei der Suche nach verlorenen Münzen und alten Fundstücken ist der Metalldetektor das Werkzeug der Wahl.

Die Schatzsuche mit dem Metalldetektor

Einmal wie Tom Sawyer den großen Goldschatz finden und mit den besten Freunden teilen: Diese Vorstellung treibt viele Menschen an, selbst auf Schatzsuche zu gehen. Schätzungen der Tageszeitung Die Welt zufolge gibt es in Deutschland über 10.000 Schatzsucher. Bekannt wurde etwa der Fall des sogenannten Barbarenschatzes, den ein privater Sucher fand, aber nicht meldete. Vor Gericht wurde er dafür verurteilt. Trotzdem sorgte der Fund für großes Aufsehen, und die Zahl der Sondengänger dürfte seitdem eher gewachsen sein.

Sondengänger führt einen Metalldetektor über einen weiten Sandstrand bei Ebbe
Strände und Badeseen zählen zu den beliebtesten Suchgebieten für neuzeitliche Funde.

In diesem Zusammenhang stellen sich vor allem drei Fragen: Wo finde ich mit einem Metalldetektor am ehesten etwas? Wo ist das Sondeln überhaupt erlaubt? Und welche rechtlichen Vorschriften muss ich beachten?

Wo lohnt sich das Sondeln?

Den ambitionierten Schatzsucher treibt meist die Freude am Entdecken an oder das Interesse an historischen Themen. Je nachdem, was er finden möchte, wählt er sein Suchgebiet aus. Die Chance auf einen historischen Fund ist an geschichtsträchtigen Orten höher als bei modernen Bauten. Blanke Euromünzen dagegen finden sich eher dort, wo heute viele Menschen unterwegs sind.

Sondeln ist Ländersache

Nicht überall dürfen Sie mit dem Metalldetektor suchen. Die Regeln unterscheiden sich in Deutschland von Bundesland zu Bundesland. Prägen Sie sich die geltenden Vorschriften ein und halten Sie sich daran, denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Auf historischen Grabungsfeldern, sogenannten Bodendenkmälern, und an geschützten Stätten ist das Suchen grundsätzlich verboten.

Wo darf ich historische Funde aufspüren?

Historisch bedeutsame Funde reizen geschichtlich interessierte Menschen besonders. Der Boden in Deutschland und den Nachbarländern ist reich an Geschichte. Seit vielen tausend Jahren fertigen Menschen hierzulande metallene Gegenstände an, und Handel sowie das Bezahlen mit Geld- und Goldmünzen sind seit Jahrhunderten üblich. Wer nach historischen Funden sucht, informiert sich am besten vorab über bedeutsame Stätten im geplanten Suchgebiet.

Ein guter Draht zur Denkmalschutzbehörde lohnt sich, denn sie kann besondere Genehmigungen ausstellen. Erlaubt ist das Suchen, teils mit Genehmigungspflicht, zum Beispiel an diesen Orten:

  • alte Handelsstraßen
  • Ruinen und alte Häuser
  • alte Mühlen
  • auffällige Bäume oder Baumgruppen
  • Besonderheiten in der Natur wie Quellen oder Moore
  • Flussübergänge
  • Höhlen und markante Felsen

Die Liste umfasst Plätze, die Menschen seit jeher angezogen haben. Wer sein geschichtliches Wissen einsetzt und den gesunden Menschenverstand dazunimmt, wird sie mühelos selbst erweitern.

Militaria mit dem Metalldetektor aufspüren

Manche Sondengänger spezialisieren sich auf militärische Funde. Weil in Deutschland auch in jüngerer Vergangenheit Kriege ausgetragen wurden, ist die Erfolgsquote hier hoch. Mit etwas Recherche lassen sich vielleicht ehemalige Treffpunkte oder Verstecke von Soldaten in der Umgebung ausfindig machen, oder Orte, an denen Kampfhandlungen stattfanden. Militärische Funde gelingen zum Beispiel auf Äckern, an ehemaligen Kriegsschauplätzen und in alten Brunnen.

Vorsicht bei Waffenfunden

Bei Waffenfunden greift unter Umständen das deutsche Waffengesetz. Verlassen Sie sich nicht auf Ihr Bauchgefühl, sondern informieren Sie sich vorab über die geltende Rechtslage.

Neuzeitliche Funde mit dem Metalldetektor aufspüren

Zu den neuzeitlichen Funden gehören aktuelle Euromünzen ebenso wie Schmuck oder andere Stücke aus jüngerer Zeit. Wo ließe sich erfolgreicher suchen als dort, wo sich viele Menschen tummeln, wo Geschäfte gemacht werden oder Menschen zu ihrem Vergnügen zusammenkommen? An diesen Orten haben Schatzsucher schon oft Münzen und andere Wertsachen aufgelesen:

  • Ackerland
  • Badeseen
  • Brunnen
  • Rastplätze
  • Strand
  • Spielplätze
  • Volksfestplätze
Frisch ausgegrabenes kleines Loch im Boden mit einer alten Münze, Grabewerkzeug und Fundtasche
Der Lohn der Suche: eine alte Münze neben Grabewerkzeug und Fundtasche.

Welche rechtlichen Vorschriften gelten für die Schatzsuche?

Die Rechtslage regelt zum einen das BGB. Der Paragraf 984 mit dem Titel “Schatzfund” sagt: “Wird eine Sache, die so lange verborgen gelegen hat, dass der Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist (Schatz), entdeckt und infolge der Entdeckung in Besitz genommen, so wird das Eigentum zur Hälfte von dem Entdecker, zur Hälfte von dem Eigentümer der Sache erworben, in welcher der Schatz verborgen war.”

Unverändert angewandt wird dieser Paragraf nur in Bayern. In allen anderen Bundesländern gilt zusätzlich das sogenannte Schatzregal. Gegner dieser Regel informieren auf www.schatzregal.de über die Vorschrift, die sie eine Enteignungsregel nennen. Sie legt fest, dass alle wertvollen Funde an den Staat gehen, ohne dass der Finder etwas davon hat. Verankert sind diese Regelungen in den Denkmalschutzgesetzen, die von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausfallen.

Was ist der Ehrenkodex für Schatzsucher?

Ein Ehrenkodex lässt sich mit “besonnenem Wohlverhalten zu Ehren einer Sache” umschreiben. In diesem Fall geht es um Verhaltensweisen, die dem Erhalt von Schätzen für die Allgemeinheit dienen. Erfahrene Schatzsucher berichten von bereitwilligen Kooperationen mit dem Amt für Denkmalpflege. Auch dort weiß man, wie viele wertvolle Erinnerungsstücke bereits von privaten Suchern gefunden wurden. Und selbst wenn ein Schatz dem Finder nicht gehört, bleiben die Aufregung und die Freude über den Fund. Dazu kommt die Gewissheit, dass der Fund für immer mit dem eigenen Namen verbunden ist.

Reden Sie mit dem Denkmalamt

Geben Sie im Kontakt mit den Ämtern nicht vorschnell auf. Meist zahlen sich ein langer Atem und persönliche Gespräche aus. Schließlich sind Schatzsucher hier im Dienst einer größeren Sache und tragen dazu bei, dass wertvolle Fundstücke für die Allgemeinheit erhalten bleiben.

Welche Vor- und Nachteile haben Metalldetektoren?

So ausführlich wir über die Schatzsuche berichten, die anderen Einsatzgebiete verdienen den gleichen Blick. Die folgenden Punkte fassen zusammen, wo Metallsuchgeräte ihre Stärken ausspielen und wo ihre Grenzen liegen.

Das spricht für einen Metalldetektor

In Industrie und auf Baustellen schützt er vor verunreinigten Lebensmitteln, bewahrt scharfe Werkzeuge vor Schäden und macht im Boden oder in Wänden verborgene Rohre und Leitungen sichtbar. Im Personenschutz und in der allgemeinen Sicherheit spürt er gefährliche Gegenstände auf, etwa am Flughafen, ebenso Waffen oder Blindgänger. Beim Aufspüren von Bodenschätzen erkennt er metallische Vorkommen im Bergbau und hilft bei archäologischen Funden. Und ganz nebenbei schaffen persönliche Fundstücke echte Erfolgserlebnisse.

Das spricht dagegen

  • Über das Fundstück lässt sich vorab keine eindeutige Aussage treffen.
  • Fehlalarme können auf Dauer entmutigen.
  • Im Hobbybereich braucht es einen langen Atem.
  • Richtig gute Metalldetektoren sind richtig teuer.

Der Metalldetektor im Praxistest

Ein guter Metalldetektor muss sich auf dem freien Feld möglichst genau einstellen lassen. Empfehlenswert ist auf jeden Fall eine Diskriminationsfunktion, denn damit schließen Sie das ständige Auffinden von Eisenschrott aus. Weitere Pluspunkte sammelt ein Gerät mit großer Tiefenwirkung, einem breiten Suchfeld und voreinstellbaren Suchfrequenzen. Im Folgenden stellen wir zwei Metalldetektoren aus unseren Produktvergleichen genauer vor.

Wie gut sich ein Detektor schlägt, zeigt sich allerdings erst draußen. Gleichen Sie ihn zu Beginn auf den Boden ab, den Sie absuchen wollen, und tasten Sie die Fläche in ruhigen, gleichmäßigen Bahnen ab. Führen Sie die Spule dabei flach und dicht über dem Boden, ohne sie am Ende jeder Bewegung anzuheben. Ein gutes Gerät meldet auch kleine Objekte zuverlässig und lässt sich so fein justieren, dass es Eisenschrott von wertvolleren Metallen trennt. Bleiben die Fehlalarme aus, macht die Suche schnell Freude.

Welcher Metalldetektor ist der beste?

Wir haben die Produktmerkmale verglichen und kommen zu einem klaren Ergebnis. Der Garrett AT Pro überzeugt in fast jeder Eigenschaft. Seine vielen Einsatzmöglichkeiten, die umfangreiche Ausstattung und die durchdachte Funktionsweise machen ihn zum Vergleichssieger. Technisch schlechter ausgestattet, dafür deutlich günstiger, ist der Bounty Hunter Discovery 1100. Dank seiner soliden Ausstattung und der einfachen Bedienung wird er unser Preis-Leistungs-Sieger.

Der Garrett AT Pro

Aus unserem Metalldetektor-Vergleich geht der Garrett AT Pro klar als Sieger hervor. Das Gerät bringt eine ausreichende Größe und ordentliche Leistung mit. Mit einem Gewicht von nicht einmal 1,5 Kilogramm sondeln Sie damit lange, ohne schnell zu ermüden. Die sechs voreingestellten Modi lassen sich individuell anpassen, und sogar den automatischen Bodenabgleich justieren Sie bei Bedarf nach. Durch die Form der Spulenenden fällt das Suchfeld angenehm groß aus. Das komplette Suchgerät ist bis zu drei Meter Tiefe wasserdicht. Ein Kopfhörer erlaubt das nach außen hin geräuschlose Suchen, und das Display zeigt alle wichtigen Informationen gut ablesbar an. Die positiven Kundenbewertungen sprechen dafür, dass der hohe Preis bei diesem Gerät berechtigt ist.

Der Bounty Hunter Discovery 1100 als Preis-Leistungs-Sieger

Wer in das Thema einsteigen und dabei auf Nummer sicher gehen möchte, ist mit unserem Preis-Leistungs-Sieger gut beraten. Der Bounty Hunter Discovery 1100 bietet für seinen vergleichsweise günstigen Einstiegspreis erstaunlich viele Funktionen. Metallische Gegenstände findet er bis in eine Tiefe von rund 60 Zentimetern, wobei sich dort nur noch große Objekte orten lassen. Verschiedene Suchmodi und die akustisch unterschiedliche Anzeige einzelner Metalle machen das Gerät angenehm bedienbar. Dazu kommen die Möglichkeit, bestimmte Materialien auszuschließen, und eine Tiefenanzeige. Das Gestänge ist verstellbar, die Armlehne gepolstert, Größe und Gewicht bleiben tragbar. Kopfhörer und ein übersichtliches Display gehören ebenfalls dazu. Überwiegend zufriedene Rückmeldungen der Kunden bestätigen unseren guten Eindruck.

Die besten Hersteller

Wer bei Metalldetektoren auf Qualität setzt, ist klar im Vorteil. Störende Fehlfunktionen, kurze Akkulaufzeiten und eine dürftige Ausstattung ermöglichen zwar auch das Suchen, machen aber deutlich weniger Freude. Die berühmte Nadel im Heuhaufen findet man damit selten. Mehr Spaß bringt ein Gerät, in das Sie etwas mehr investieren, das dafür aber schon viel Eisenschrott von vornherein ausblendet.

Garrett für Fortgeschrittene und Profis

Die Garrett-Metalldetektoren gehören weltweit zu den besten. Seit der Firmengründung versucht der Hersteller, besser zu sein als die Konkurrenz. Mit einer koaxialen Wickeltechnologie gelang ihm der Durchbruch zu einer neuen Generation von Geräten. Die Marke steht für punktgenaue Suchergebnisse und, je nach Modell, für eine leicht verständliche Anzeige. Einige Geräte liefern sogar Angaben zu Tiefe und Größe der gefundenen Metalle. Garrett legt Wert auf zufriedene Kunden, entsprechend darf man echte Markenqualität erwarten. Alle Artikel tragen das Herstellersiegel “Made in USA” und die Zertifizierung nach ISO 9001. Der Hersteller weist ausdrücklich darauf hin, dass zahlreiche seiner Detektoren gefälscht werden.

Bounty Hunter für Einsteiger

Die Metalldetektoren von Bounty Hunter zählen nicht nur bei uns zu den Preis-Leistungs-Siegern. Hier geht es weniger um höchste Qualität als um den größten Spaßfaktor. Und Spaß machen Geräte, die einfach zu bedienen sind und eindeutige Ergebnisse auf der Anzeige liefern. Genau in dieser Klasse sind die Bounty-Hunter-Geräte zu Hause. Damit gehören sie zu den besten Metalldetektoren für alle, die neu in das Hobby einsteigen. Der Preis stimmt, und die Bewertungen aktiver Sondengänger fallen positiv aus. Warum also nicht mit einem Hobbygerät von Bounty Hunter anfangen?

Fisher mit vielen Extras

Fisher bietet ebenfalls zahlreiche Modelle an. Dem Hersteller ist wichtig, für jeden Ort das passende Gerät im Programm zu haben. Deshalb finden sich hier Detektoren für den Hobby- und Privatgebrauch. Auch die Ausrüstung ist umfassend: Vom Rucksack über den Pinpointer bis zu Ersatzteilen verkauft Fisher alles rund um das Schatzsuchen.

Metalldetektor kaufen: Darauf sollten Sie achten

Bei der großen Auswahl sollten Sie sich vor dem Kauf ein paar Fragen stellen: Welche Funde möchte ich machen? Wo will ich suchen? Wie oft bin ich unterwegs? Nutze ich das Gerät privat oder geschäftlich? Und welche Suchtiefe möchte ich erreichen? Sind diese Fragen geklärt, beginnt die Suche nach dem passenden Detektor. Worauf es dabei ankommt, lesen Sie in den nächsten Abschnitten.

Metalldetektor mit Zubehör wie Kopfhörer, Pinpointer, Faltschaufel und Tragetasche an einer Werkbank
Kopfhörer, Pinpointer, Faltschaufel und Tragetasche gehören zur typischen Ausrüstung.

Technische Details

Zu den technischen Details zählen die Stromversorgung sowie Größe und Gewicht. Achten Sie auf eine ausreichend lange Akkulaufzeit. Viele aktuelle Geräte setzen auf wiederaufladbare Akkus, die sich per USB laden lassen und lange durchhalten. Prüfen Sie, ob sich der Akku im Zweifel wechseln oder unterwegs nachladen lässt, sonst endet ein langer Suchtag schnell vorzeitig. Gewicht und Abmessungen sollten sich ebenfalls in Grenzen halten, denn auf der Suche sind Sie oft stundenlang unterwegs. Große, schwere Geräte stören da nur.

Display mit verschiedenen Funktionen

Ein digitales Display ist von Vorteil, weil es die gemessenen Werte übersichtlich und genau anzeigt. Je nach Modell sehen Sie dort die Tiefe des erfassten Gegenstands oder seinen elektrischen Leitwert. Manche Detektoren zeigen sogar die Größe des Objekts an. Kurz gesagt: Ein gutes Display erleichtert die Arbeit mit dem Metalldetektor spürbar.

Weitere Funktionen und Zubehör

Überlegen Sie, ob Ihnen ein wasserdichtes Suchgerät wichtig ist. Auch ein Kopfhörer kann sich lohnen, denn er ermöglicht das nach außen hin störungsfreie Suchen. Praktisch ist es, wenn sich eine Eisendiskriminierung einstellen und die Bodenbeschaffenheit abgleichen lässt. Verschiedene Suchmodi vereinfachen die Suche nach einem bestimmten Metall. Bei manchen Modellen tauschen Sie die Suchspulen aus. So suchen Sie ein Gebiet zuerst mit einer großen Sonde grob ab und loten es anschließend mit einer kleineren Sonde fein aus. Gut ausgestattete Geräte bringen zusätzlich eine Faltschaufel und eine Tragetasche mit.

Was kosten Metalldetektoren?

Beim Preis kommt es stark auf Ihre Erwartungen an. Einfache Metalldetektoren gibt es schon ab etwas mehr als 50 Euro, und die Kundenbewertungen dazu fallen insgesamt sehr positiv aus. Die Ansprüche an solche Geräte sind allerdings gering. In unserer Vergleichsliste stellen wir deshalb Detektoren ab etwa 100 Euro bis knapp 700 Euro vor. Ganz günstig sind diese Geräte nicht, doch die Sucherfolge können sich sehen lassen. Über die vielen Einstellmöglichkeiten präzisieren Sie die Suche, und das Ganze macht schlicht mehr Freude. Nicht jeder Nagel muss ausgegraben werden, denn mit der Diskriminierungsfunktion blenden Sie wertlose Gegenstände von vornherein aus. Nach oben ist die Grenze offen: Profigeräte kosten mehrere tausend Euro. Wie viel Sie in Ihren Metalldetektor investieren, müssen Sie am Ende selbst entscheiden.

Gibt es Alternativen zum Metalldetektor?

Wer Schätze finden will, greift früher oder später zum Metalldetektor, denn echte Alternativen gibt es kaum. Bei unseren Recherchen sind wir immerhin auf eine App namens “Metal Detector” gestoßen. Sie macht aus dem Handy einen kleinen Detektor und zeigt metallische Gegenstände in der Umgebung über die Kompassfunktion des Smartphones an. Zu finden ist sie als Metal Detector App im Google Play Store. Den Spaßfaktor sollte man laut den Angaben dort nicht unterschätzen.

Für die Suche nach Leitungen und Rohren gibt es zusätzlich akustische Ortungsverfahren. Dabei überträgt man gezielt Schwingungen auf den sichtbaren Teil einer Leitung, die sich im verborgenen Teil fortsetzen. Mit speziellen Empfängern und Kopfhörern stellt man dann die Lage der Rohre fest, und zwar dort, wo die Schwingung am stärksten zu hören ist. Goldsucher wiederum waschen ihr Gold bis heute mit der Goldwaschpfanne, ein mühsames Verfahren, das die Geduld auf eine harte Probe stellt.

Wann lohnt sich der Kauf?

Ein Metalldetektor ist in erster Linie ein Gerät für Schatzsucher. Wer nur einmal nach elektrischen Leitungen oder Rohren sucht, für den lohnt die Anschaffung nicht, dafür sind die Kosten schlicht zu hoch. Für den kurzfristigen und einmaligen Einsatz leihen Sie das Gerät besser bei einem Fachbetrieb aus. Wer dagegen hobbymäßig auf Schatzsuche gehen möchte, sollte sich einen eigenen Detektor kaufen. Dann warten viel Freude und der eine oder andere abenteuerliche oder kuriose Fund. Die Geräte sind heute so ausgereift, dass es nicht der teuerste Metallsucher sein muss.

Gibt es Metalldetektoren für Kinder?

Richtig hochwertige Geräte eignen sich nicht für die Schatzsuche mit Kindern, denn samt Ausrüstung sind sie schlicht zu schwer und lassen sich von Kindern nicht lange tragen. Es gibt aber kleinere und leichtere Modelle, die eigens für Kinderhände entworfen wurden. Damit bekommen auch die Kleinen den Spaß am Suchen.

Wo kann man einen Metalldetektor kaufen?

Die Antwort ist einfach. Metalldetektoren gehören zu den besonderen Hobbys, deshalb ist ein passendes Fachgeschäft vor Ort schwer zu finden. Wir empfehlen daher klar den Kauf im Internet. Dort bieten viele spezialisierte Händler Suchgeräte in allen Preisklassen an. Auf Marktplätzen wie Amazon und eBay stöbern Sie zusätzlich nach Schnäppchen und bekommen über die Kundenbewertungen gleich eine Einschätzung zum jeweiligen Modell.

Metalldetektor selber bauen

In unserem Beispiel entsteht ein ganz einfacher Metalldetektor aus einem handlichen Mittelwellenradio, einem Taschenrechner und einer CD-Hülle samt Besenstiel. Der Vorteil dieser Materialien: Sie liegen in fast jedem Haushalt herum.

Bauanleitungen gibt es viele. Egal, wie ein Metalldetektor zusammengesetzt wird, es braucht immer einen Empfänger, der die elektromagnetischen Schwingungen sicht- oder hörbar macht, und eine Spule, die Signale aussendet. Der Taschenrechner sendet seine Signale über kleine verbaute Radiosender aus und übernimmt so die Rolle der Spule. Das Radio empfängt sie in der Mittelwellen-Einstellung (AM), wobei Sie die oberste Frequenz einstellen. Radio und Taschenrechner sollten so weit auseinanderstehen, dass zwischen beiden kein Signal mehr ankommt.

Versteckte Metalle verstärken die Signale nun so weit, dass das Radio sie wieder empfängt. Wo es also verstärkt rauscht oder pfeift, liegt Metall im Boden. Dieser besonders einfache Detektor macht die Technik anschaulich und taugt für einen spaßigen Zeitvertreib. Experimentierfreudige Schatzsucher entwerfen sogar eigene Suchsonden und wickeln ihre Spulen selbst. Meist macht das Ganze aber Lust auf mehr, sodass der Eigenbau selten eine Dauerlösung bleibt. Als einfach zu bauendes Gerät für zwischendurch bringt er trotzdem eine Menge Freude.

Fazit

Das Interesse an modernen Metalldetektoren ist groß, weil immer mehr Menschen auf Schatzsuche gehen wollen. Das Angebot an leistungsfähigen Geräten kann sich sehen lassen. Das Sondeln mit einem übersichtlichen, gut einstellbaren Detektor macht viel Freude und lohnt sich für jeden, der Spaß an historischen oder einfach überraschenden Funden in der Natur hat. Nebenbei lernen Sie eine Menge über die Gegend, in der Sie unterwegs sind.

Und Überraschungen sind nicht ausgeschlossen. Immer wieder entdecken Hobby-Schatzsucher wirklich sehenswerte Stücke. Bei großen Funden appellieren wir im Sinne des Denkmalschutzes an das Geschichtsbewusstsein: Wer einen bedeutenden Fund nicht meldet, dem gehen wertvolle Informationen aus der Vergangenheit verloren, und eine fachgerechte Bergung weiterer Stücke wird unmöglich. Das Verheimlichen geschichtsträchtiger Funde gilt zudem als Unterschlagung und wird bei Entdeckung angezeigt.