So ist dieser Vergleich entstanden
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Ein Katalytofen erzeugt Wärme, ohne dass dabei eine offene Flamme entsteht. Statt zu brennen, reagiert ein Gas-Luft-Gemisch an einer sogenannten Katalytmatte, und genau diese Matte gibt die Wärme an den Raum ab. Weil der Ofen ohne Strom auskommt, stellen Sie ihn dort auf, wo Sie ihn gerade brauchen: im Garten, auf der Terrasse, im Wohnmobil oder als zusätzliche Wärmequelle in den eigenen vier Wänden. Diese Mischung aus einfacher Bedienung, niedrigen Kosten und Beweglichkeit macht ihn zu einem vielseitigen Helfer für kalte Tage.
Was ist ein Katalytofen?
Als Katalytofen bezeichnet man ein Heizgerät, das Wärme durch die Verbrennung von Gas und Sauerstoff in einem Katalysator erzeugt. Der Name beschreibt also vor allem, auf welche Weise die Wärme entsteht. Je nach Modell dienen unterschiedliche Stoffe als Katalysator, häufig kommt Platinwolle zum Einsatz. Als Brennmittel wird heute meist Flüssiggas verwendet.
Da der Katalytofen keinen Strom benötigt, sind Sie örtlich flexibel und können ihn je nach Bedarf an ganz unterschiedlichen Standorten aufstellen. Besonders beliebt ist er deshalb bei Veranstaltungen im Freien, etwa bei Feiern oder auf Campingausflügen. Ist für genügend Sauerstoffzufuhr gesorgt, lässt er sich aber auch in geschlossenen Räumen problemlos nutzen. Weil der Ofen ohne offene Flamme heizt, bietet er außerdem eine vergleichsweise sichere Möglichkeit, Räume aufzuwärmen. Damit funktioniert er grundlegend anders als eine klassische Gasheizung, bei der eine offene Flamme ein größeres Gefahrenpotenzial mitbringt.
Wie funktioniert ein Katalytofen?
Die Wärme entsteht während eines katalytischen Verbrennungsprozesses, der dem Ofen auch seinen Namen gibt. Läuft das Gerät mit Gas, wird ein Gas-Luft-Gemisch durch eine Katalytmatte geführt, die das Kernstück des Ofens bildet. Das einströmende Gemisch diffundiert in die Matte. Der Katalysator lockert die Verbindungen zwischen den Gas- und Sauerstoffatomen, sodass diese eine neue Bindung eingehen. Statt einer Flamme läuft also eine chemische Reaktion ab, bei der Wärme frei wird. Diese Strahlungswärme gibt der Ofen an seine Umgebung und an die Menschen im Raum ab. Fachlich nennt man diesen Vorgang heterogene Katalyse.
Den Verbrennungsvorgang starten Sie ganz einfach selbst. Ein Feuerzeug oder Streichhölzer brauchen Sie dafür nicht, denn der Katalytofen zündet über eine Piezozündung. Eine integrierte Zündsicherung sorgt dabei dafür, dass kein Gas unkontrolliert austritt, und ein Thermoschalter im Inneren schützt das Gerät vor Überhitzung. Fast alle Katalytöfen laufen mit Gas, es gibt aber auch einzelne Modelle, die ihre Wärme aus der Verbrennung von Benzin gewinnen.

Was müssen Sie im Umgang mit Katalytöfen beachten?
Je nach Modell und Funktion spielen bei den einzelnen Katalytöfen unterschiedliche Punkte eine Rolle. Ein paar Dinge gelten aber für nahezu jedes Gerät, unabhängig vom Hersteller.
Dürfen Sie einen Katalytofen in der Wohnung verwenden?
Grundsätzlich ja. Wichtig ist nur, dass Sie in Innenräumen immer für ausreichend frische Luft sorgen. Denn der Ofen verbraucht bei der Verbrennung Sauerstoff und gibt CO2 ab. In einem beheizten Raum muss deshalb genug Sauerstoff für das Gerät und für alle anwesenden Personen vorhanden sein.
Sauerstoffzufuhr nicht vergessen
Sowohl beim Katalytofen als auch beim Gasofen muss in Innenräumen eine gute Sauerstoffzufuhr sichergestellt sein. Lüften Sie regelmäßig und lassen Sie das Gerät nicht in einem komplett abgedichteten Raum laufen.
Modelle mit Sauerstoffmangelsicherung schalten sich automatisch ab, sobald zu wenig Sauerstoff in der Luft ist. Das ist ein sinnvolles Sicherheitsmerkmal, auf das Sie beim Kauf achten sollten.

Was verbraucht ein Katalytofen?
Verbrauch und Leistung fallen je nach Modell unterschiedlich aus. Deshalb lohnt es sich, schon vor dem Kauf nachzusehen, welches Gerät bei welcher Leistung wie viel Gas zieht. So vermeiden Sie böse Überraschungen bei den laufenden Kosten. Insgesamt zählt der Katalytofen aber zu den günstigen Heizvarianten, und genau darum wird er im Außenbereich gern als klassischer Heizpilz eingesetzt. In unserer Vergleichstabelle reicht der Verbrauch von rund 109 Gramm pro Stunde auf niedriger Stufe bis zu etwa 300 Gramm pro Stunde auf höchster Stufe.
Welches Gas sollten Sie für den Katalytofen verwenden?
Die meisten Katalytöfen sind für den Betrieb mit propan- oder butangefüllten Flüssiggasflaschen ausgelegt. In der Regel haben die Geräte ein Staufach, das Gasflaschen bis etwa 11 Kilogramm aufnimmt. Für welches Gas Sie sich entscheiden, hängt vor allem von den Gaskosten ab. In den meisten Fällen fällt die Wahl auf Propangas.
Wichtig für den Betrieb ist außerdem ein 50-mbar-Druckminderer. Ab einer Schlauchlänge von 1,5 Metern brauchen Sie zusätzlich eine Schlauchbruchsicherung. Wenn die Gasflasche im Ofen selbst verstaut wird, liegt die Schlauchlänge allerdings meist unter einem Meter, sodass sich diese Frage oft von allein erledigt.
Welche Vor- und Nachteile haben Katalytöfen?
Wie fast alles hat auch der Katalytofen seine zwei Seiten. Damit Ihnen die Entscheidung für oder gegen die Anschaffung leichter fällt, haben wir die wichtigsten Punkte übersichtlich zusammengestellt.
Die Vorteile
- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, da Katalytöfen in der Anschaffung vergleichsweise günstig sind
- mobil und leicht zu verschieben, drinnen wie draußen
- robust und wetterfest, hält Wind und Regen stand
- große Auswahl an Modellen und Designs, von klassisch bis modern
- unabhängig vom Stromanschluss
- Gas als günstiges Heizmittel
Die Nachteile
- darf nur in ausreichend belüfteten Räumen betrieben werden
Der Katalytofen in der Praxis
Neben all den Informationen zu Funktion und Nutzen bleibt eine Frage offen: Wie schlägt sich der Ofen im Alltag? Die Rückmeldungen fallen erfreulich einheitlich aus, der Katalytofen kommt bei seinen Nutzern durchweg gut an.
Weil die Wärme über eine Katalytmatte entsteht, überzeugt der Ofen mit einer gleichmäßigen Wärme ohne lange Vorwärmzeit, die sich angenehm und natürlich anfühlt. Auch der niedrige Preis ist ein Argument, das oft den Ausschlag gibt. Unser Vergleichssieger, der Rowi Gas Katalytofen HGO 3400/1 K, ist bereits zu einem vergleichsweise niedrigen Preis erhältlich und bringt einiges an Leistung mit. Über drei einstellbare Heizstufen erreicht er bis zu 3,4 kW, und das bei einem Verbrauch von nur 245 Gramm pro Stunde auf höchster Stufe. Piezozündung, Druckregler, Gasschlauch und vier Lenkrollen gehören zum Lieferumfang, sodass das Gerät sofort einsatzbereit ist.
Katalytofen kaufen: worauf Sie achten sollten
Wer sich für einen Katalytofen interessiert, sollte sich zuerst klarmachen, welche Eigenschaften für den eigenen Gebrauch wichtig sind. Soll das Gerät besonders leistungsstark sein, um große Flächen oder niedrige Temperaturen zu bewältigen? Oder zählt vor allem ein geringes Gewicht, damit Sie den Ofen bequem umstellen können? Auch die Optik hat ihr Gewicht, denn die Auswahl reicht vom hohen, schmalen Heizpilz bis zum kompakten kleinen Ofen. Achten Sie beim Kauf besonders auf Qualität und Leistung des verbauten Brenners, denn der bestimmt maßgeblich die Güte des Geräts und lässt sich nachträglich nicht austauschen.
Die folgenden Kriterien helfen bei der Auswahl. Als Orientierung dienen die Spannen aus unserer Vergleichstabelle.
Heizleistung und Heizstufen
Die Leistung entscheidet darüber, wie schnell und wie stark ein Ofen heizt. Angegeben wird sie in Kilowatt: je höher der Wert, desto kräftiger das Gerät. Praktisch sind mehrere Heizstufen, weil Sie damit einstellen können, wie warm es werden soll und wie viel Gas dabei verbraucht wird.
im Vergleich: 1,5 bis 4,2 kW, dazu 2 bis 3 Heizstufen oder eine stufenlose Regelung
Verbrauch
Der Gasverbrauch bestimmt die laufenden Kosten. Er hängt stark von der gewählten Stufe ab, deshalb lohnt der Blick auf die Werte für die niedrige und die höchste Stufe. Ein sparsames Gerät auf kleiner Flamme reicht für Innenräume oft völlig aus.
im Vergleich: rund 109 g/h auf niedriger bis etwa 300 g/h auf höchster Stufe
Empfohlene Raumgröße
Jeder Ofen ist für eine bestimmte Mindest-Raumgröße ausgelegt, damit immer genügend Sauerstoff vorhanden ist. Für kleine Räume brauchen Sie kein besonders großes Modell, für weite oder offene Flächen dagegen eines mit mehr Reserve.
im Vergleich: mind. 40 bis 85 m³
Brennerart
Die Bauart des Brenners beeinflusst, wie die Wärme entsteht und wie sie sich anfühlt. Die Katalytmatte arbeitet ohne offene Flamme, während ein Blue-Flame-Brenner mit einer bläulichen Flamme heizt. Beide Prinzipien haben ihre Berechtigung.
im Vergleich: Katalytmatte, Katalyt-Keramik-, Infrarot-Keramik- und Blue-Flame-Brenner sowie Brennerleiste
Gewicht und Ausstattung
Wenn Sie den Ofen häufig umstellen, zählt das Gewicht. Ein Blick auf die Ausstattung lohnt sich ebenfalls, denn Druckregler, Gasschlauch und Lenkrollen sparen Ihnen den Nachkauf. Achten Sie darauf, welche Gasflaschen ins Staufach passen.
im Vergleich: 9,8 bis 14 kg, für 5- und 11-kg-Gasflaschen (ein Modell bis 15 kg), meist mit Druckregler, Gasschlauch, 4 Lenkrollen und Piezo-Zündung

Wie einfach ist die Handhabung?
Ein Katalytofen eignet sich gut für alle, die Respekt vor Gas oder offenen Flammen haben. Die Bedienung ist bei allen Modellen unkompliziert und sicher. Zum einen entsteht gar keine Flamme, zum anderen brauchen Sie auch kein Feuer, um den Ofen zu starten.
Im Grunde müssen Sie nur die Gasflasche anschließen. Dafür ist bei den meisten Modellen ein eigenes Fach vorgesehen, in dem die Flasche verschwindet. Die eingebaute Sicherung verhindert, dass Gas austritt, und über die Piezozündung starten Sie den Ofen mit einem Handgriff. Vorwissen oder eine besondere technische Ader brauchen Sie dafür nicht. Es gibt nur wenige Einstellmöglichkeiten, und alle Bedienelemente liegen intuitiv und gut erreichbar.
Für wen eignet sich ein Katalytofen?
Der Katalytofen lässt sich vielseitig einsetzen, und die modernen Designs vieler Anbieter erweitern die Möglichkeiten zusätzlich. Heizpilze sind bei Gastronomen beliebt, die ihren Gästen auch im Winter einen behaglichen Außenbereich bieten wollen. Ebenso kommen die mobilen Wärmespender bei Veranstaltungen, beim Camping und auf Hochzeiten zum Einsatz.
Oft heizen die Öfen aber auch Innenräume, in denen es gerade keine andere Lösung gibt: auf einer Baustelle, im Campingbus oder auf einem Boot. Und als zusätzliche, günstige Wärmequelle machen sie sich genauso in den eigenen vier Wänden nützlich. Vom hohen Heizpilz bis zum kleinen Ofen ist für jeden Anspruch etwas dabei.
Gut zu wissen
Weil Katalytöfen bei der Verbrennung CO2 abgeben, werden sie gern in Gewächshäusern eingesetzt. Die Wärme schützt die Pflanzen vor Frost, und das zusätzliche CO2 kann obendrein ihr Wachstum fördern.
Welcher Katalytofen passt zu Ihnen?
Gerade beim ersten Kauf werfen die vielen Modelle und Optionen oft mehr Fragen auf, als sie beantworten. Wer das passende Gerät finden will, muss sich ein wenig mit dem Thema befassen. Ein paar Leitfragen helfen dabei, die Auswahl einzugrenzen.
Diese Fragen erleichtern die Entscheidung
- Möchte ich den Katalytofen überwiegend draußen oder drinnen nutzen?
- Soll er mit Gas oder mit Benzin betrieben werden?
- Verschiebe ich den Ofen häufig?
- Wie hoch soll die Leistung sein?
- Wie viel möchte ich ausgeben?
Sobald Sie diese Punkte für sich beantwortet haben, schrumpft die große Auswahl spürbar zusammen. Je klarer Sie wissen, welche Eigenschaften Ihnen wichtig sind, desto gezielter können Sie suchen.
Woran erkennen Sie die Leistung?
Die Leistung eines Katalytofens wird in Kilowatt angegeben. Je höher dieser Wert, desto kräftiger das Gerät. Praktisch sind Modelle mit mehreren Heizstufen, weil Sie damit individuell steuern, wie heiß der Ofen wird und wie viel Energie er dabei zieht.
Damit die Strahlungswärme voll zur Geltung kommt, sollten Sie den Ofen richtig platzieren. Die Wärme entsteht ausschließlich an der Katalytmatte, der übrige Ofen bleibt kühl. Stellen Sie das Gerät so auf, dass die Wärme von der Matte ungehindert in den Raum abstrahlen kann, dann nutzen Sie seine Leistung optimal aus.
Wie leistungsstark sollte er sein?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Klar ist nur: Mehr Leistung bedeutet auch mehr Verbrauch und damit höhere Kosten. Diese Abwägung müssen Sie für sich selbst treffen. Neben den Kosten kommt es vor allem auf die Umgebung an. In geschlossenen Räumen reicht ein schwächeres Modell meist aus, während im Freien mehr Leistung nötig ist, weil keine Wände die Wärme halten.
Leistung überschlagen
Für die grobe Einschätzung hilft eine einfache Faustregel: In Innenräumen rechnen Sie mit etwa 100 bis 150 Watt pro Quadratmeter, im Außenbereich eher mit 200 bis 300 Watt pro Quadratmeter. So finden Sie schnell heraus, welche Leistungsklasse für Ihre Fläche infrage kommt.
Wie finden Sie den besten Katalytofen?
Jeder Anbieter möchte Sie von seinen eigenen Produkten überzeugen. Ehrliche Einschätzungen bekommen Sie vor allem von denen, die ein Gerät wirklich benutzen. Ob auf Amazon oder in anderen Verkaufsportalen: Die Erfahrungen anderer Käufer erleichtern die Entscheidung. Hier lesen Sie, wie einfach die Handhabung tatsächlich ist, wie angenehm sich die Wärme anfühlt und wie robust ein Modell im Alltag bleibt.
Wir geben uns Mühe, Ihnen einen transparenten Überblick über die verschiedenen Modelle zu verschaffen. Deshalb stellen wir nicht nur fünf Geräte vor, die uns besonders gut gefallen haben, sondern gehen auch auf einzelne Aspekte genauer ein. Denn nicht jedem sind dieselben Merkmale wichtig. Zwei Modelle heben wir dabei immer hervor: den Vergleichssieger mit den besten Bewertungen und der stärksten Leistung sowie den Sieger beim Preis-Leistungs-Verhältnis. So findet jeder eine passende Empfehlung, ob mit kleinem oder größerem Budget.

Die bekanntesten Hersteller von Katalytöfen
Der Markt für Katalytöfen wird von vielen Firmen immer wieder neu entdeckt. Etablierte Anbieter, die sich seit Langem mit der Technik beschäftigen, stehen neben jungen Unternehmen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis schwankt dabei von Modell zu Modell. Ein paar Hersteller haben sich mit guter Qualität aber einen Namen gemacht, und bei ihnen greifen Sie mit einiger Sicherheit zu einem soliden Gerät.
Rowi
Rowi stellt Heiztechnik, Schweißgeräte und Reinigungstechnik her und punktet dabei vor allem mit Qualität. Eine breite Modellauswahl und eine gute Kundenberatung tragen zum Erfolg bei. Dass der Hersteller sein Handwerk versteht, zeigt der Rowi Gas Katalytofen HGO 3400/1 K, den wir zum Vergleichssieger gekürt haben.
Campingaz
Campingaz hat sich ursprünglich auf Heizungen für Campingbusse und Boote spezialisiert. Weil gerade dort eine stromfreie Versorgung so wichtig ist, kennt sich das Unternehmen mit Katalytöfen bestens aus. Seit Jahrzehnten verfolgt Campingaz das Ziel, mehr Menschen zurück in die Natur zu bringen, und zwar so komfortabel und so warm wie möglich.
Einhell
Das deutsche Unternehmen Einhell steht für solide Qualität. Nicht ohne Grund haben es gleich zwei Modelle des Herstellers in unsere Top Fünf geschafft. Der Einhell KGH 4200 Keramik Gasheizer ist sogar unser Preis-Leistungs-Sieger. Genau dafür ist die Marke bekannt: gute Qualität für vergleichsweise wenig Geld. Wer bei der Anschaffung auf Nummer sicher gehen möchte, ist hier gut aufgehoben.
Güde
Güde stellt Maschinen und Werkzeuge für Heim- und Handwerker her. Mit mehreren Tausend Händlerkunden hat das Traditionsunternehmen ein großes Netzwerk aufgebaut und überzeugt seit vielen Jahren mit ordentlicher Qualität. Von den Nutzern am besten bewertet wurde der Güde 85079 Gasheizer Blueflame 4200 B mit einer Note von 1,9.
Burny
Wer besonderen Wert auf die Optik legt und dafür auch etwas mehr ausgeben möchte, ist bei Burny richtig. Der Hersteller verkauft hochwertige Geräte in modernen Designs.
Gibt es Alternativen zum Katalytofen?
Der Katalytofen hat einiges für sich. Er ist einfach zu bedienen, schützt durch den Verzicht auf eine offene Flamme vor Unfällen und Verbrennungen, lässt sich flexibel einsetzen und verursacht nur geringe Kosten. Trotzdem gibt es Alternativen, die je nach Situation ebenfalls passen.
Am nächsten kommt ihm der Gasheizofen. Er teilt viele Vorteile mit dem Katalytofen, arbeitet aber mit einer offenen Flamme. Wie beim Katalytofen ist auch hier ein Betrieb ohne Strom möglich.
Katalytofen oder Gasheizofen: Was ist besser?
Beide Geräte unterscheiden sich vor allem darin, wie die Wärme entsteht. Der Katalytofen wärmt einen Raum ohne offene Flamme, während der Gasofen über eine Brennleiste verfügt, an der eine bläuliche Flamme brennt. Beide haben ihre Stärken, die wir hier kurz gegenüberstellen.
Katalytofen
- gleichmäßige Wärmestrahlung
- mobil und flexibel
- keine offene Flamme
- für den Innen- und Außeneinsatz
- günstige Heizvariante
- viele verschiedene Modelle
- kurze Vorwärmzeit
- Gaszufuhr mit Druckregler nötig
Gasheizofen
- atmosphärische Flamme
- günstige Heizvariante
- viele verschiedene Modelle
- als mobile Raumheizung geeignet
- Gaszufuhr mit Druckregler nötig
- offene Flamme ist gefährlicher
Eine weitere Möglichkeit ist der Heizlüfter, der allerdings einen Stromanschluss braucht. Er bietet weniger Flexibilität und verursacht auf Dauer höhere Kosten.
Pflege und Wartung
Wie jedes Gerät braucht auch der Katalytofen ein wenig Pflege. Die meisten Modelle sind allerdings ausgesprochen robust. Weil sie auch für den Außeneinsatz gedacht sind, halten sie Wind und Wetter gut stand. Ein bisschen Zuwendung sorgt trotzdem dafür, dass Ihnen der Ofen über Jahre treu bleibt.
Reinigen sollten Sie den Katalytofen nur, wenn er ausgeschaltet und abgekühlt ist. Dann befreien Sie das Gitter vor der Katalytmatte zum Beispiel mit einem Heizungspinsel von Staub. Arbeiten Sie dabei von innen nach außen, damit kein Schmutz in den Ofen fällt. Gehäuse und Außenverkleidung wischen Sie meist einfach mit einem feuchten Tuch ab. Die konkreten Pflegehinweise für Ihr Modell finden Sie in der Bedienungsanleitung.

Fazit
Der Katalytofen ist eine praktische und günstige Alternative zu herkömmlichen Heizmethoden. Sowohl beim Preis als auch im täglichen Umgang überzeugen gleich mehrere Modelle verschiedener Anbieter. Bei der Auswahl kommt es vor allem darauf an, wofür Sie den Ofen zu Hause am häufigsten nutzen. Danach richten sich dann Design und Leistung.
Achten Sie im Betrieb immer darauf, dass es nicht zu Sauerstoffmangel kommt. Vor allem in geschlossenen Räumen kann das sonst gefährlich werden. Viele Modelle sind deshalb mit einer Sauerstoffmangelsicherung ausgestattet, die den Ofen bei zu wenig Sauerstoff automatisch abschaltet. Abgesehen davon bietet der Katalytofen eine sehr sichere Möglichkeit, Innenräume und Außenbereiche zu heizen. Ohne offene Flamme und mit der Piezozündung bleibt die Bedienung kinderleicht.
Wann lohnt sich der Kauf?
Es gibt fast so viele gute Gründe für einen Katalytofen, wie es Modelle gibt. Ob für den Innen- oder Außenbereich, für zu Hause oder für den Betrieb: Die Anschaffung lohnt sich immer dann, wenn Sie für wenig Geld und ortsunabhängig heizen möchten.
Weil der Ofen so vielseitig und robust ist, holen ihn viele Besitzer bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten wieder hervor. Wer bei angenehmen Temperaturen das neue Haus renoviert, stellt ihn zur Einweihungsfeier vielleicht in den Garten. Dank des geringen Gewichts wechselt der Einsatzort manchmal sogar innerhalb eines Tages. Laufende Fixkosten entstehen nicht, Sie zahlen nur das Gas, das Sie tatsächlich verbrauchen. Der niedrige Anschaffungspreis ist selten eine Hürde. Trotzdem sollten Sie sich vor dem Kauf mit den verschiedenen Modellen befassen und überlegen, welcher Ofen am besten zu Ihren Wünschen passt.
Über unsere Vergleichsprozedur
Die Produkte in dieser Vergleichstabelle haben wir ausführlich recherchiert. Dabei haben wir sowohl die Produkteigenschaften als auch vorhandene Kundenrezensionen verglichen und bewertet. Zusätzlich sind Testberichte und Testergebnisse verschiedener Produkttests aus dem Internet in die Bewertung eingeflossen. Unsere Redaktion fasst die gesammelten Informationen zusammen und bewertet jedes Produkt objektiv, unabhängig und neutral.
Auf testella.de empfehlen wir ausgewählte Online-Shops, in denen die Produkte zu einem günstigen Preis erhältlich sind. Als kleines Dankeschön erhalten wir unter bestimmten Voraussetzungen eine kleine Provision des verlinkten Shops. Für die Positionierung eines Produktes werden wir jedoch niemals vergütet.
Katalytofen Kaufratgeber: das sollten Sie vor dem Kauf wissen
Ein Katalytofen ist ein Kompaktheizgerät, das ohne Strom läuft und sich dadurch örtlich flexibel einsetzen lässt. Dank des geringen Gewichts rollen oder tragen Sie den Ofen mühelos von einem Einsatzort zum nächsten.
Die Wärme entsteht ohne offene Flamme durch das Verbrennen von Flüssiggas oder Benzin. Diesen Vorgang nennt man heterogene Katalyse. Nur die Katalytmatte wird heiß, der übrige Ofen bleibt angenehm kühl, sodass Sie sich kaum verbrennen können. Weil keine lange Vorwärmzeit nötig ist, ist das Gerät schnell einsatzbereit. Die gleichmäßige Wärmeabstrahlung fühlt sich dabei besonders behaglich an, und über verschiedene Heizstufen stellen Sie die Wärme nach Bedarf ein.
Da die Öfen ohne Strom auskommen, kommen sie gern im Freien zum Einsatz, zum Beispiel als Ersatz für den klassischen Heizpilz. Die niedrigen Gaskosten sprechen zusätzlich für den Außeneinsatz. Ursprünglich dienten Katalytöfen übrigens als Heizung in Lkw und Autos, vor allem in der DDR. Auch heute sind sie in Campingwagen und auf Booten beliebt.
Je nach Bedarf gibt es verschiedene Modelle in unterschiedlichen Größen und mit verschiedener Technik. Moderne Designs machen manche Katalytöfen sogar zum Blickfang. Unterm Strich punkten die Geräte mit einfacher Handhabung, geringem Pflegeaufwand, niedrigen Kosten und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Und weil die meisten Modelle sehr robust sind, begleiten sie ihre Besitzer über viele Jahre.




