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Elektronik

Epilierer Vergleich 2026

Akku-Epilierer auf einem Handtuch neben Wasserschale und Pflegeprodukten in einem hellen Badezimmer
Akku-Epilierer auf einem Handtuch neben Wasserschale und Pflegeprodukten in einem hellen Badezimmer

Die 5 besten Epilierer im Vergleich

Stand: July 2026 · Sortiert nach Redaktionsnote · Alle Preise inkl. MwSt.

  1. 1

    Vergleichssieger

    Braun Silk-épil 9 Flex Epilierer Damen mit Flexiblem 360°-Kopf, Wet&Dry, Langanhaltend Glatte Haut, Ladyshaver, Rasi

    Braun Silk-épil 9 Flex

    sehr gut
    Typ
    Epilierer
    Pinzetten
    40 Pinzetten
    Nass/Trocken
    Nass & trocken
    Aufsätze
    7 Aufsätze
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    Flexkopf schmiegt sich an

    183,00 €219,99 €−17 %Preis inkl. MwSt., Stand siehe Hinweis

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  2. 2

    Preis-Leistung

    Braun Silk-épil 7 Epilierer Damen, Haarentferner für Langanhaltende Haarentfernung mit Breitem Aufsatz, Seidig-Glatte Ha

    Braun Silk-épil 7

    sehr gut
    Typ
    Epilierer
    Pinzetten
    40 Pinzetten
    Nass/Trocken
    Nass & trocken
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    5 Aufsätze
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    Bewährter Allrounder

    84,99 €94,99 €−11 %Preis inkl. MwSt., Stand siehe Hinweis

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  3. 3

    Premium

    Braun Silk-épil 9 Epilierer Damen mit Schwenkbarem Kopf für Eine Einfache Haarentfernung, Wet&Dry, Langanhaltend Gla

    Braun Silk-épil 9

    sehr gut
    Typ
    Epilierer
    Pinzetten
    40 Pinzetten
    Nass/Trocken
    Nass & trocken
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    6 Aufsätze
    Besonderheit
    Hohe Gründlichkeit

    116,66 €Preis inkl. MwSt., Stand siehe Hinweis

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  4. 4

    Für Einsteiger

    Braun Silk-épil 5 Epilierer Damen, Haarentferner für Langanhaltende Haarentfernung, Ladyshaver, Wasserdicht — Inkl. Trim

    Braun Silk-épil 5

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    Epilierer
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    28 Pinzetten
    Nass/Trocken
    Nass & trocken
    Aufsätze
    4 Aufsätze
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    Sanft für Einsteiger

    74,94 €Preis inkl. MwSt., Stand siehe Hinweis

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  5. 5

    Preis-Tipp

    Philips Epilierer Series 2000, kabelgebundener Epilierer, Haarentfernungsgerät, Modell BRE229/00, Schwarz

    Philips Epilierer Series 2000

    gut
    Typ
    Epilierer
    Pinzetten
    kabelgebunden
    Nass/Trocken
    Nur trocken
    Aufsätze
    2 Aufsätze
    Besonderheit
    Günstiger Einstieg

    29,99 €Preis inkl. MwSt., Stand siehe Hinweis

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Epilierer Kaufratgeber

Das sollten Sie vor dem Kauf wissen.

So ist dieser Vergleich entstanden

Preise, Verfügbarkeit und Produktbilder werden live über die Amazon Product Advertising API abgerufen und können sich jederzeit ändern – der tagesaktuelle Preis steht bei Amazon. Die Sterne und die Platzierung sind eine redaktionelle Einschätzung der Testella-Redaktion auf Basis von Ausstattung, Herstellerangaben und Marktresonanz, keine gemessene Testnote.

Glatte Beine, unbehaarte Achseln und andere Körperzonen, die lange haarfrei bleiben: Ein Epilierer entfernt unerwünschte Behaarung deutlich gründlicher als der Rasierer, und das Ergebnis hält viel länger. Das Gerät reißt die Härchen mitsamt der Wurzel aus einer kleinen Walze mit vielen Pinzetten heraus. Bis zu vier Wochen soll die Haut danach glatt bleiben. In diesem Ratgeber lesen Sie, wie ein Epilierer arbeitet, worin sich Nass- und Trockengeräte unterscheiden, wie Sie möglichst schmerzfrei epilieren und worauf es beim Kauf ankommt.

Das Wichtigste im Überblick

  • Ein Epilierer sieht aus wie ein Rasierapparat, hat aber keine Klingen. Im Kopf sitzt eine rotierende Walze mit vielen kleinen Pinzetten, die die Härchen samt Wurzel herausziehen.
  • Weil die Wurzel mit entfernt wird, bleibt die Haut länger glatt als nach der Rasur. Hersteller sprechen von bis zu vier Wochen, in der Praxis hängt das vom eigenen Haarwuchs ab.
  • Es gibt reine Trockengeräte mit Netzkabel, akkubetriebene Nassgeräte für Dusche und Wanne sowie Kombigeräte, die beides können.
  • Ganz ohne Ziepen geht es nicht. Mit warmem Wasser, einem Peeling und etwas Übung lässt sich der Schmerz aber spürbar dämpfen, und die Haut gewöhnt sich mit der Zeit daran.
  • Epilieren ist längst kein reines Frauenthema mehr. Für Männer gibt es Körperpflege-Sets mit Rasierer, Epilierer und Trimmer.

Was ist ein Epilierer?

Mit einem Epilierer bekommen Sie unerwünschte Behaarung an nahezu jeder Körperstelle in den Griff, und zwar für eine wesentlich längere Zeit, als es die Rasur schafft. Das Prinzip ist einfach: Eine kleine Walze rupft die Härchen mitsamt der Wurzel heraus. Solange die Wurzel entfernt bleibt, wächst nichts nach, und genau das macht die Methode so wirksam.

Viele Geräte bringen zusätzlich praktisches Zubehör mit, mit dem sich der Epilierer über das reine Enthaaren hinaus für die Körperpflege nutzen lässt. Mit Peeling- und Massageaufsätzen wird aus dem Gerät fast schon ein kleiner Beautysalon für zu Hause. Und noch etwas hat sich geändert: Epilieren ist keine reine Frauensache mehr. Inzwischen gibt es Körperpflege-Sets für Männer, die einen Rasierer, einen Epilierer und eine Trimmer-Funktion in einem Gerät vereinen.

Der Zeitgewinn gegenüber der Rasur ist spürbar. Wer sich sonst jeden Morgen die Beine rasiert, kommt mit dem Epilierer oft wochenlang ohne Nacharbeit aus. Dafür braucht die einzelne Anwendung etwas mehr Ruhe, weil die Haut vor- und nachbereitet werden will. Wie das im Detail funktioniert, lesen Sie in den folgenden Abschnitten.

Wie ein Epilierer funktioniert

Von außen ähnelt der Epilierer einem Rasierapparat, Rasiermesser besitzt er aber keine. Stattdessen sitzt im Epilierkopf eine kleine Walze, die sich dreht, während Sie das Gerät über die Haut rollen. Auf dieser Walze sind bis zu fünfzig winzige Pinzetten angebracht. Sie greifen die Härchen und reißen sie samt Haarwurzel heraus. Weil die Wurzel mit herauskommt, hält das Ergebnis länger, oft bis zu vier Wochen. Das ist der grundlegende Unterschied zur Rasur, die das Haar nur an der Oberfläche kappt.

Bessere Geräte lassen sich in der Geschwindigkeit regeln. Eine langsame Stufe ist sanfter und eignet sich für den Einstieg und für empfindliche Zonen, eine schnellere Stufe bringt Sie an unempfindlicheren Stellen zügiger voran. Im Handel finden Sie außerdem verschiedene Arten von Epilierern, deren Funktionsweise wir uns nacheinander ansehen.

Nahaufnahme eines Epilierkopfs mit der rotierenden Pinzettenwalze auf der Haut
Das Herzstück jedes Epilierers: eine drehende Walze mit vielen kleinen Pinzetten, die die Härchen samt Wurzel greifen.

Trocken-Epilierer

Das äußere Kennzeichen des Trocken-Epilierers ist das Netzkabel. Aus Sicherheitsgründen darf es nicht mit Wasser in Berührung kommen, deshalb bleiben diese Geräte trocken im Einsatz. Schlechter sind sie deswegen nicht, viele Anwenderinnen schwören auf die Trocken-Epilation. Der Vorteil: Sie können die Körperpflege ganz entspannt vor dem Fernseher erledigen oder bei schönem Wetter auf Terrasse und Balkon.

Wer trocken epiliert, sollte die betroffenen Stellen gut vorbereiten. Ein warmes Bad öffnet die Hautporen, die Härchen richten sich dabei ein wenig auf und lassen sich leichter erfassen. Das warme Wasser dämpft zugleich das Schmerzempfinden.

Nass-Epilierer

Geräte zum Nass-Epilieren laufen nicht am Kabel, sondern über einen Akku. Damit sind sie für den Einsatz in Badewanne und Dusche gedacht. Auch hier bereiten Sie die Haut vor, nur dass Sie den Epilierer direkt unter der Dusche oder in der Wanne benutzen dürfen.

Der Akku macht den Einsatz bei laufendem Wasser ungefährlich und obendrein angenehm. Die Poren sind durch das warme Wasser bereits geweitet, sodass sich die störenden Härchen einfacher und mit weniger Schmerz entfernen lassen.

Nass- und Trocken-Epilierer

Das Kombigerät lässt beide Möglichkeiten zu, ganz gleich, ob Sie die Nass-Epilation unter der Dusche bevorzugen oder die Trocken-Epilation auf der Couch. Sie müssen sich vorher auf nichts festlegen, was im Alltag angenehm flexibel ist. Viele zufriedene Nutzerinnen von Kombigeräten stellen mit der Zeit trotzdem fest, dass sie eine der beiden Methoden für sich bevorzugen.

Achtung im Bad

Bevor Sie einen Epilierer unter der Dusche oder in der Badewanne benutzen, vergewissern Sie sich unbedingt, dass er dafür geeignet ist. Ein reines Netzstromgerät gehört niemals ins Wasser.

Trocken oder nass epilieren?

Bei der großen Auswahl an Geräten lohnt ein nüchterner Blick auf die Vor- und Nachteile beider Methoden. Beide führen zum Ziel, sie passen nur zu unterschiedlichen Gewohnheiten.

Trocken epilieren Nass epilieren
Vorteile überall möglich, gleichbleibende Power durch Netzbetrieb meist schmerzärmer, gründlicheres Ergebnis
Nachteile von der Steckdose abhängig, Haut sollte vorbereitet werden nur im Bad möglich, Akku-Kapazität begrenzt

So epilieren Sie richtig

Ob nass oder trocken, mit ein paar Regeln klappt es von Anfang an gut. Ganz ohne Ziepen geht es allerdings nicht, denn die Methode beruht nun einmal auf dem Ausreißen der Härchen samt Wurzel. Dass das wehtut, liegt in der Natur der Sache. Mit dem richtigen Vorgehen halten sich die Schmerzen aber in Grenzen. Nach mehreren Anwendungen wird die Haut unempfindlicher, und bei regelmäßiger Epilation wachsen die Härchen mit der Zeit schwächer nach. Wer die ersten Male übersteht, wird die Methode meist zu schätzen wissen, denn der Aufwand sinkt spürbar, sobald sich ein fester Rhythmus eingespielt hat.

Wie epiliert man richtig?

Eine seitenlange Anleitung finden Sie hier nicht. Wir gehen die wichtigen Schritte kurz durch und beschreiben ausführlicher, worauf Sie an den einzelnen Körperzonen achten sollten.

1. Haut vorbereiten. Gönnen Sie der Haut schon einige Tage vor der Epilation ein Peeling. Es entfernt feine Schuppen, die zarte Härchen bedecken, und löst Fett von der Haut. Warmes Wasser öffnet direkt vor dem Epilieren die Poren und stellt feine Härchen auf. Eine kurze Massage fördert die Durchblutung und nimmt zusätzlich etwas Schmerz. So wird das Ergebnis gründlicher, und das Epilieren fällt spürbar angenehmer aus.

2. Auf die Haarlänge achten. Als Faustregel gilt eine Haarlänge von zwei bis fünf Millimetern. Manche Geräte erfassen inzwischen sogar Härchen ab 0,5 Millimetern. Mit dem oft integrierten Trimmer bringen Sie zu lange Haare vorab auf die passende Länge.

3. Epilieren. Beim Trocken-Epilieren muss die Haut komplett trocken sein, Öl und Creme sollten abgespült sein, sonst greifen die Pinzetten nicht richtig. Setzen Sie den Epilierer im 90-Grad-Winkel an. Beim Nass-Epilieren darf die Haut ruhig eingeschäumt sein, das hilft dabei, die Härchen restlos zu erwischen.

4. Nachbehandeln. Nach dem Epilieren ist die Haut gereizt, Rötungen und kleine Schwellungen sind normal. Kühlen mit einem Gel tut jetzt gut. Bewährt haben sich Aloe-vera-Produkte oder After-Sun-Lotionen. Wer regelmäßig epiliert, hat mit der Zeit weniger Hautreaktionen. Am besten epilieren Sie am Abend, wenn Sie nichts mehr vorhaben, dann hat die Haut über Nacht Zeit, sich zu beruhigen.

Auftragen von kühlendem Gel auf die glatte Haut eines Unterschenkels nach der Epilation
Nach dem Epilieren beruhigt kühlendes Gel die gereizte Haut, Aloe vera oder eine After-Sun-Lotion tun ebenfalls gut.

Wie epiliere ich meine Achseln?

Unter den Achseln liegt besonders zarte, empfindliche Haut. Für die Lymphknoten und die Achselhaut ist das Epilieren aber unbedenklich. Ein paar Handgriffe machen es sicherer und angenehmer:

  • Warmes Wasser vor oder während des Epilierens öffnet die Poren.
  • Ziehen Sie die Haut straff, damit sie nicht eingeklemmt wird.
  • Kühlen Sie die Achselhaut danach sanft und cremen Sie sie ein.
  • Achselhaare wachsen ohne feste Richtung. Arbeiten Sie deshalb in kleinen Schritten.

Wie epiliere ich meine Beine?

Weil die Haut an den Beinen vergleichsweise straff ist, fällt das Epilieren hier leicht. Ganz schmerzfrei geht es am Anfang trotzdem nicht, gerade als Einsteigerin sollten Sie damit rechnen. Nach drei oder vier Durchgängen gewöhnen sich Haut und Körper daran, und die Schmerzen lassen deutlich nach. Wer die Beine als erste Zone wählt, hat also gute Chancen, sich schnell an das Gefühl zu gewöhnen und danach mutiger an empfindlichere Stellen zu gehen.

Waschen Sie die Beine vorher warm. Mit einem Nass-Epilierer können Sie sogar unter fließendem Wasser und mit Duschgel arbeiten, das dämpft das Ziepen von Beginn an. Nach der Epilation kühlen Sie die Beine und tragen eine kühlende Creme auf. Weitere Tipps:

  • Haut mit zwei Fingern zusätzlich straffen.
  • Epilierer im 90-Grad-Winkel aufsetzen.
  • Von unten nach oben vorarbeiten.
  • Langsam vorgehen.

Wie epiliere ich Bikinizone und Intimbereich?

In der Bikinizone und im Intimbereich ist die Haut empfindlich, hier zählt sorgsames, langsames Vorgehen. Planen Sie genügend Zeit ein. Ansonsten läuft es wie an anderen Körperstellen: warmes Wasser oder eine warme Dusche vor und während des Epilierens, kleine Pausen zum Beruhigen der Haut und eine vorbereitende Massage für bessere Durchblutung. Das macht die Haut weniger schmerzempfindlich. Damit es möglichst wenig ziept:

  • Haut straff ziehen.
  • Epilierer im 90-Grad-Winkel aufsetzen.
  • Gegen die Wuchsrichtung der Haare epilieren.

Epilieren ohne Schmerzen

Niemand sollte aus Angst vor Schmerzen auf das Epilieren verzichten. Die Methode wirkt, hält lange an, und der Haarwuchs geht mit der Zeit zurück, gerade bei regelmäßiger Anwendung. Deshalb widmen wir dem Thema ein eigenes Kapitel.

Die wichtigsten Tipps auf einen Blick

Die Vorbereitung haben wir oben ausführlich beschrieben. Hier noch einmal alles, was das Schmerzempfinden beeinflusst:

  • Die Haarlänge sollte fünf Millimeter nicht überschreiten.
  • Warmes Wasser öffnet die Hautporen.
  • Eine Massage vorab fördert die Durchblutung und senkt das Schmerzempfinden.
  • Kühlende Auflagen und Cremes pflegen die gereizte Haut nach der Epilation.
  • Regelmäßiges Epilieren sorgt für Gewöhnung und weniger Schmerz.

Wenn es doch zu sehr ziept

Prüfen Sie zuerst die einfachen Ursachen. Alte oder billige Geräte ziehen stärker als gute, und je länger die Haare, desto mehr tut es weh. Ein Tipp von einer erfahrenen Freundin hilft oft mehr als jede Anleitung. Wer generell empfindlich ist, kann vorher eine Betäubungscreme auftragen oder eine kleine Dosis Ibuprofen nehmen, die nach etwa einer halben Stunde wirkt.

Epilieren bei empfindlicher Haut

Hautreaktionen nach dem Epilieren sind völlig normal. Deshalb gilt: am besten gegen Abend epilieren, dann hat die gereizte Haut über Nacht Zeit, sich zu regenerieren. Auf hautberuhigende und kühlende Lotionen sollten Sie nicht verzichten, und ein regelmäßiges Peeling unterstützt die Pflege zusätzlich. Es gibt allerdings Hauttypen, für die sich die Epilation nicht eignet, etwa wenn die Haut sehr empfindlich ist, zu Entzündungen neigt oder häufig Härchen einwachsen. Dann ist die Rasur an den betroffenen Stellen die bessere Wahl.

Was tun bei eingewachsenen Haaren?

Manche Menschen neigen von Natur aus zu eingewachsenen Härchen. Auch eine falsche Anwendung oder ein zu stumpfes Gerät kann dazu führen. Ein Härchen, das die Pore nicht mehr findet, wächst unter der Haut weiter, statt an die Oberfläche zu stoßen. Der Körper kapselt es ab, und daraus kann eine unschöne, schmerzhafte Entzündung werden. Erfahrene Anwenderinnen setzen dagegen auf regelmäßiges, sanftes Peeling. Es trägt abgestorbene Hautschuppen ab, sodass nachwachsende Haare leichter an die Oberfläche finden. Das Ergebnis ist reinere Haut mit weniger eingewachsenen Härchen.

Epilieren bei starkem Haarwuchs

Gerade wer mit starkem Haarwuchs zu kämpfen hat, sollte das Epilieren ausprobieren. Fachleute gehen davon aus, dass der Haarwuchs bei regelmäßiger Epilation mit der Zeit nachlässt, weil die wiederholt beanspruchten Haarwurzeln schwächer nachschieben. Mit dem passenden Aufsatz bearbeiten Sie dabei jede Körperstelle. Am besten gelingt es, wenn Sie regelmäßig und langsam epilieren und dabei nass arbeiten. In der Badewanne, direkt unter der Wasseroberfläche, stellen sich die feinen Härchen auf, und das Ergebnis wird gründlicher. Wer trotz regelmäßiger Anwendung das Gefühl hat, die Haare kämen zu schnell wieder, sollte überlegen, ob die Methode zu ihm passt. Sonst liefert eine Nassrasur ein kurzfristig zufriedenstellendes Ergebnis, ganz ohne Ziepen.

Der Unterschied zur Nassrasur

Viele Frauen kennen die Epilation, schrecken aber davor zurück. Dass die feinen Härchen mit der Wurzel ausgerissen werden, klingt nach Schmerz, warum also nicht bei der schmerzarmen Nassrasur bleiben? Der Unterschied liegt in der Dauer. Die Nassrasur kürzt die Haare nur, sie wachsen innerhalb eines Tages nach, und die glatte Haut hält entsprechend kurz. Sie müssen also täglich zur Klinge greifen. Beim Epilieren dagegen dauert es viel länger, bis die mit der Wurzel entfernten Haare wieder da sind. Ob sich der tägliche Aufwand der Rasur lohnt, muss jede für sich entscheiden.

Nassrasur Epilation
Vorteile sofort möglich, schmerzfrei, in der Morgendusche erledigt einmalige Anschaffung, hält lange an
Nachteile Haare wachsen schnell nach, Einmalrasierer kosten laufend Geld Vorbereitung nötig, anfangs schmerzhaft, zeitintensiv

Warum sich ein guter Epilierer auszahlt

Selbst erfahrene Anwenderinnen, die diese Methode seit Jahren nutzen, sind von den neueren Geräten begeistert. Wie bei vielen Produkten haben die Hersteller nachgebessert und das Epilieren spürbar angenehmer gemacht. Wer noch ein älteres Modell aus der Schublade kennt, wird den Fortschritt bei einem aktuellen Gerät sofort bemerken: Es zieht sanfter, erfasst mehr Härchen auf einmal und liegt besser in der Hand. Gute Geräte bringen ein paar Details mit, die den Unterschied ausmachen: viele Pinzetten, regelbare Geschwindigkeitsstufen und ein kleines Licht, das die Haut aufhellt und auch feine Härchen sichtbar macht. Dazu kommen verschiedene Aufsätze. Mit einem Peeling- und Massageaufsatz bereiten Sie die Haut optimal vor, spezielle Epilieraufsätze sorgen für vorsichtiges Arbeiten an empfindlichen Stellen. Was ein gutes Gerät auszeichnet:

  • vorbereitende Funktionen wie Peeling oder Massage
  • schonende und zugleich gründliche Haarentfernung
  • länger anhaltendes Ergebnis
  • weniger Schmerzen
  • Nass- und Trockenfunktion

Welche Vor- und Nachteile haben Epilierer?

Der Epilierer bleibt ein Gerät mit zwei Seiten. Die einen schätzen das lange glatte Ergebnis, die anderen scheuen den anfänglichen Schmerz. Verschaffen Sie sich einen Überblick, dann können Sie am besten einschätzen, ob die Methode zu Ihnen passt.

Die Vorteile:

  • anhaltende Haarentfernung, bis zu vier Wochen
  • Haare wachsen langsamer nach
  • auch feine Härchen werden erfasst
  • spart auf Dauer Geld
  • geringe Verletzungsgefahr

Die Nachteile:

  • Hautirritationen möglich
  • anfangs mit Schmerzen verbunden
  • zeitlich aufwendig
  • für bestimmte Hauttypen ungeeignet

Der Epilierer im Praxistest: die besten Geräte

Wir sind von der Wirksamkeit der Epilation überzeugt und möchten, dass auch Sie davon profitieren. Deshalb stellen wir zwei Geräte von Braun vor, die in unserem Vergleich ganz vorne liegen: einen Vergleichssieger und einen Preis-Leistungs-Sieger. Die Einschätzung beruht auf unseren eigenen Erfahrungen und den typischen Eigenschaften der Geräte. Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen, gehen wir beide Modelle im Detail durch und benennen auch, wo ein Gerät an seine Grenzen kommt.

Vergleichssieger: Braun Silk-épil 9 in der Praxis

Der Braun Silk-épil 9 bringt gegenüber älteren Modellen zahlreiche Verbesserungen mit. Zunächst einmal lässt er sich sowohl nass als auch trocken einsetzen, möglich machen das der Akku und das wasserdichte Gehäuse. Der besonders breite Epilierkopf und die Extras rechtfertigen den höheren Preis, ebenso das Ergebnis. Stark sind bei diesem Modell die Pinzetten: Das Gerät erfasst tatsächlich auch kürzere Härchen, wie vom Hersteller versprochen. Mit der pulsierenden Einstellung in zwei Geschwindigkeitsstufen fühlt sich das Epilieren etwas angenehmer an. Ein schmaler und ein breiter Kopf decken alle Körperstellen ab, und der Kopf passt sich der jeweiligen Partie an. Über die mitgelieferten Massage- und Peeling-Pads bereiten Sie die Haut vor und pflegen sie fortlaufend, der Trimmer bringt längere Haare auf die richtige Länge. Ein rundum ausgestattetes Gerät, das im Test überzeugt und den höheren Preis über die Ausstattung und das saubere Ergebnis wieder wettmacht.

Preis-Leistungs-Sieger: Braun Silk-épil 7 im Test

Auch der Braun Silk-épil 7 epiliert schonend und lässt sich nass wie trocken nutzen. Braun verspricht ein Ergebnis, das bis zu vier Wochen hält. Dem müssen wir entgegenhalten, dass die Dauer immer vom individuellen Haarwuchs abhängt, dieses Versprechen sollten Sie also nicht überbewerten. Uns ist aber aufgefallen, dass das Gerät die Haut gründlich auch von feinen und kurzen Härchen befreit. Gerade in der Badewanne zeigt sich die Haut diesem schonenden Nass- und Trockengerät gegenüber dankbar. Praktisch für die empfindlichen Zonen unter den Achseln sowie im Bikini- und Intimbereich ist der mitgelieferte Rasierer: Er lässt die Wahl, bestimmte Stellen zu epilieren und andere zu rasieren, ein Vorteil für empfindliche Haut. Übrigens taugt das Gerät genauso für Männer, wobei dieselben Regeln gelten, vor allem bei der Vorbereitung. Die Massage- und Peeling-Aufsätze fehlen dem Silk-épil 7, dafür ist er günstiger. Der Preisvergleich lohnt sich, entscheidend sollte aber die benötigte Ausstattung sein.

Das sagt die Stiftung Warentest

Grundsätzlich liefert die Stiftung Warentest keine neuen Erkenntnisse zum Epilierer. Ihr Test zum Thema liegt schon lange zurück, entsprechend vorsichtig sollte man die Ergebnisse einordnen. Im Vergleich der Haarentfernungs-Methoden punktet die Epilation aber mit dem länger anhaltenden Ergebnis gegenüber der Rasur oder der Enthaarung per Creme. Weil der Test viele Jahre alt ist, dürfte auch der damalige Testsieger überholt sein. Wir gehen davon aus, dass das Urteil heute anders ausfiele.

Woran Sie schlechte Epilierer erkennen

Vor dem Kauf hilft es zu wissen, was minderwertige Geräte anrichten können, denn sie sind zu einem großen Teil für den schlechten Ruf dieser Methode verantwortlich. Wichtig ist schon die Zahl der Pinzetten auf der Walze. Je mehr es sind, desto mehr Härchen werden auf einmal erfasst. Mit wenigen Pinzetten, die die Härchen zudem oft nur ungenügend greifen, müssen Sie jede Stelle mehrfach bearbeiten. Das strapaziert und reizt die Haut über Gebühr. Auch Zubehör und Feineinstellung machen einen Unterschied. Gerade bei empfindlicher Haut zahlen sich Massage- oder Peeling-Aufsätze aus, weil sich die Haut damit so gut vorbereiten lässt, dass die Epilation schmerzärmer und gründlicher gelingt. Die typischen Schwachpunkte:

  • Härchen werden nur ungenügend erfasst
  • schmerzhaftes Abreißen statt sanftem Zupfen
  • zu wenige Pinzetten für ein sauberes Ergebnis
  • kaum Zubehör, dadurch keine ordentliche Vorbereitung

Die wichtigsten Eigenschaften eines Epilierers

Ein Epilierer gehört zur Schönheitspflege und sollte deshalb mehr als nur ein sauberes Ergebnis liefern. Auch der Vorgang selbst zählt, schließlich nehmen Sie sich für eine gründliche Anwendung bewusst Zeit. Ein paar Eigenschaften sollte das Gerät deshalb mitbringen, damit aus der Prozedur eine angenehme Pflege-Einheit wird und nicht nur eine lästige Pflicht.

Ergonomie und Handhabung

Zu einer angenehmen Pflege-Einheit gehört ein Gerät, das gut in der Hand liegt. Schließlich soll die Zeit dem Wohlbefinden dienen. Softgrip-Materialien machen die Handhabung angenehmer, ein beweglicher Epilierkopf, der sich den Körperstellen anpasst, verstärkt diesen Eindruck.

Ergebnis und Hautgefühl

Am wichtigsten ist natürlich das Ergebnis. Ist die Haut wirklich frei von störenden Härchen, oder finden sich bei genauem Hinsehen noch welche? Und wie stark setzt das Gerät der Haut zu? Inzwischen gibt es Epilierer, bei denen die Hersteller zu Recht von einer hautschonenden Anwendung sprechen.

Funktionsumfang und Zubehör

Auch Zubehör und Zusatzfunktionen zählen. Jeder bessere Epilierer bringt eine Reihe davon mit. Die Hersteller wissen, dass die Vorbereitung der Haut zum Epilieren dazugehört, und statten die Geräte entsprechend mit passenden Funktionsköpfen aus. Ein Peeling- oder Massageaufsatz macht die Haut aufnahmebereiter, ein schmaler Kopf hilft an empfindlichen Stellen, und ein integrierter Trimmer kürzt zu lange Haare vor der eigentlichen Epilation. Je nach Umfang ersparen Ihnen solche Aufsätze die Anschaffung weiterer Geräte.

Optik, Technik und Verarbeitung

Ein Gerät, das die Körperpflege aufwerten soll, muss sauber verarbeitet sein und einwandfrei funktionieren. Das schafft Vertrauen, gerade bei einem Programm, das anfangs unangenehm sein kann. Eine moderne, ansprechende Optik verstärkt das gute Gefühl. Manche Anwenderinnen freuen sich sogar über die zarten Farben und dezenten Glitzer-Effekte einiger Modelle. Wichtiger als das Aussehen ist am Ende aber, dass Gehäuse, Kopf und Aufsätze stabil wirken und der Akku zuverlässig durchhält. Ein Gerät, das nach kurzer Zeit klappert oder schwächelt, trübt das Pflegeerlebnis schnell.

Einen Epilierer kaufen: darauf sollten Sie achten

Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass ein Epilierer Ihre Körperpflege sinnvoll ergänzt. Dann steht die Auswahl an, und die fällt bei der Vielzahl an Anbietern nicht leicht. Lieferumfang und Funktionen unterscheiden sich von Gerät zu Gerät, und nicht jedes Merkmal ist für jeden gleich wichtig. Wer nur die Beine epiliert, braucht ein anderes Gerät als jemand, der Achseln, Gesicht und Bikinizone mitbehandeln will. An den folgenden Punkten lohnt der genaue Vergleich, denn hier unterscheiden sich die Geräte am deutlichsten.

Epilierer mit verschiedenen Aufsätzen wie Trimmerkamm, schmalem und breitem Epilierkopf und Massageaufsatz
Trimmeraufsatz, breiter und schmaler Epilierkopf, Massage- und Rasieraufsatz: An der Ausstattung entscheidet sich beim Kauf viel.

Die Pinzetten-Technologie

Bei den Pinzetten kommt es zunächst auf die Anzahl an. Rund vierzig Pinzetten auf der Walze arbeiten nach unserer Erfahrung mit den Braun-Geräten wirkungsvoll, unterstützt durch eine Technik, die auch kürzeste Härchen erfasst. Philips setzt dagegen auf hygienische Keramik-Pinzetten, die als hautfreundlich gelten. Hier ziehen rotierende Scheiben die Härchen heraus.

Gründlichkeit

Anhaltend glatte Haut ist der Zweck der Übung. Deshalb sollten Sie vor dem Kauf wissen, wie gründlich ein Gerät arbeitet. Kundenbewertungen bei Amazon oder auf den Herstellerseiten geben darüber Aufschluss, gerade die ausführlichen Rezensionen erfahrener Nutzerinnen sind hier Gold wert. Achten Sie darauf, ob ein Gerät auch feine und kurze Härchen zuverlässig erfasst, denn genau daran scheiden sich gute und mittelmäßige Modelle. Sind Sie mit der Gründlichkeit nicht zufrieden, schicken Sie das Gerät zurück und suchen weiter.

Nass, trocken oder Kombigerät

Klären Sie vor dem Kauf, ob der Epilierer fürs Nass- oder Trockenepilieren gedacht ist oder beides kann. Wir sind klar von den akkubetriebenen Kombigeräten überzeugt, weil sie im Einsatz die größte Flexibilität bieten.

LED-Licht

Das kleine Licht am Kopf, oft Smart-Light genannt, gehört bei vielen Herstellern zum Standard. Anwenderinnen loben die integrierte Beleuchtung durchweg. Sie macht auch feine Härchen sichtbar und führt so zu saubereren Ergebnissen.

Zubehör

Umfangreiches Zubehör macht aus einem Epilierer einen kleinen Beautysalon. Überlegen Sie, was Ihnen bei einer Pflege-Einheit wichtig ist, und entscheiden Sie danach, welche Ausstattung Ihr Gerät mitbringen sollte. Ein Rasieraufsatz etwa erlaubt es, empfindliche Zonen zu rasieren statt zu epilieren, ein Peeling-Pad übernimmt die Vorbereitung. Unter Umständen sparen Sie sich damit die Anschaffung weiterer teurer Geräte.

Reinigung

Achten Sie beim Kauf auf die Reinigungsmöglichkeiten. Die ausgerissenen Härchen bleiben am Gerät hängen und verunreinigen die Walze, deshalb muss der Epilierer nach jeder Anwendung gründlich sauber gemacht werden. Am einfachsten geht das unter fließendem Wasser, sofern das Gerät dafür geeignet ist. Die meisten Nassepilierer sind es. Bei Netzstromgeräten halten Sie sich dagegen unbedingt an die Reinigungshinweise in der Betriebsanleitung.

Akkulaufzeit

Zum Epilieren sollten Sie sich Zeit nehmen, am besten am späten Nachmittag oder frühen Abend, wenn die Termine erledigt sind. In Eile epilieren macht keine Freude, und die gereizte Haut soll danach zur Ruhe kommen. Umso wichtiger ist eine ausreichende Akkulaufzeit, und vor dem Start sollte der Akku geladen sein. Nichts ist ärgerlicher, als mitten in der Anwendung ohne Strom dazustehen. Von Geräten mit weniger als einer halben Stunde Laufzeit lassen Sie deshalb besser die Finger.

Wo sollte ich einen Epilierer kaufen?

Epilierer finden Sie im Elektrofachgeschäft ebenso wie im Drogeriemarkt. Kaufen Sie vor Ort, achten Sie auch dort auf Ausstattung, Verarbeitung und vor allem Zubehör, und lassen Sie sich nicht von einem günstigen Preis zum schnellen Griff verleiten. Der Vorteil des Online-Kaufs liegt darin, dass Sie sich in aller Ruhe informieren können. Produkteigenschaften und Preise lassen sich dank der vielen Informationen bequem vergleichen. Bei Amazon profitieren Sie zusätzlich von günstigen Angeboten und versandkostenfreier Lieferung, Prime-Mitglieder erhalten oft ermäßigte Preise. Gerade bei einer teureren Anschaffung fällt das ins Gewicht.

Akku-Epilierer auf der Ladestation im Badezimmerregal, daneben Reinigungsbürste und Aufbewahrungstasche
Ein akkubetriebenes Kombigerät bietet die größte Flexibilität, wichtig sind eine ausreichende Laufzeit und die einfache Reinigung.

Die besten Epilierer-Hersteller

Die endgültige Entscheidung liegt bei Ihnen. Damit die Auswahl leichter fällt, ordnen wir die bekanntesten Hersteller kurz ein und nennen ihre Schwerpunkte.

Braun

Braun wirbt selbstbewusst mit den Eigenschaften seiner neueren Modelle und nennt den Silk-épil 9 Wet & Dry den schnellsten und präzisesten Epilierer, den das Haus je gebaut hat. Aus unseren Praxistests können wir bestätigen, dass die Geräte halten, was sie versprechen. Nicht umsonst stehen zwei Braun-Epilierer ganz vorne in unserem Vergleich. Das Sortiment reicht vom einfachen Silk-épil 3 über die Wet-&-Dry-Modelle der 5er-Reihe und den Silk-épil 7 SensoSmart bis zu den 9er-Modellen mit SensoSmart- und SkinSpa-Ausstattung. Die höheren Reihen bringen in der Regel mehr Zubehör mit, etwa Massage- und Peeling-Aufsätze, während die Einsteigergeräte auf das Wesentliche setzen. Wer sich für Braun entscheidet, sollte deshalb vor allem auf die Ausstattung schauen, die zu den eigenen Ansprüchen passt.

Philips

Philips führt gleich mehrere Epilierer im Programm, die meisten für Nass- und Trockenepilation. Großen Wert legt der Hersteller sichtbar auf besonders hygienische Pinzetten aus Keramik, die als hautfreundlich gelten. Auch das Design spielt eine Rolle, einige Modelle wurden mit einem Designpreis ausgezeichnet. Viele Geräte kommen mit zusätzlichen Epilierköpfen und Funktionen, etwa aus der Reihe Satinelle Advanced und Satinelle Prestige. Wer Wert auf hygienisches Arbeiten und eine gefällige Optik legt, findet bei Philips passende Geräte.

Panasonic

Auch bei Panasonic ist die Auswahl groß. Auffällig ist, dass zahlreiche Modelle über mehr als 40 Pinzetten verfügen, einige sogar über 60. Mehr Pinzetten bedeuten, dass pro Zug mehr Härchen erfasst werden, was die einzelne Körperstelle schont, weil Sie seltener nacharbeiten müssen. Wer besonders viele Pinzetten sucht, wird hier am ehesten fündig, etwa bei den Geräten der ES-ED-Reihe, die oft mit reichlich Zubehör ausgeliefert werden.

Wofür wird ein Epilierer benötigt?

Zum Abschluss ein genauerer Blick darauf, was ein Epilierer leisten kann. Wir stellen die einzelnen Körperregionen vor, die sich wirkungsvoll enthaaren lassen. Auch wenn Sie die Epilation regelmäßig wiederholen müssen, hält das Ergebnis länger an als bei der Rasur. Nicht jede Zone verhält sich gleich: An straffen Stellen gleitet das Gerät leicht, an weichen und empfindlichen Partien ist mehr Sorgfalt gefragt. Mit dem passenden Aufsatz und etwas Geduld kommen Sie aber überall zum Ziel.

Glatte, frisch epilierte Unterschenkel auf einem weichen Handtuch in warmem Tageslicht
Ob Beine, Achseln, Bikinizone oder Gesicht: Mit dem passenden Aufsatz lässt sich fast jede Körperzone epilieren.

Epilierer für die Achselhöhlen

Ja, auch die Achselhöhlen lassen sich epilieren, obwohl die Haut hier zart und empfindlich ist und die Haare kreuz und quer wachsen. Wählen Sie dafür einen sanften Epilierer, am besten ein Modell, mit dem sich kleinere Partien gezielt bearbeiten lassen. In der Praxis bewährt haben sich diese Handgriffe:

  • Stelle vorher kühlen
  • Haut straff auseinanderziehen
  • langsam vorarbeiten
  • im 90-Grad-Winkel ansetzen

Epilierer für das Gesicht

Beim Gesicht kommt es besonders auf das richtige Gerät an, denn die Haut ist dort dünn und sichtbar, Fehler verzeihen sich schlechter als am Bein. Einige Epilierer bringen spezielle Aufsätze mit, daneben gibt es eigene, kleinere Geräte, mit denen sich Härchen im Gesicht oder ein Damenbart schonend entfernen lassen. Reinigen Sie das Gesicht vor der Anwendung gründlich und entfernen Sie Make-up-Reste, dann greifen die Pinzetten sauber und das Epilieren gelingt umso besser.

Epilierer für den Intimbereich

Im Intimbereich kann die Epilation besonders schmerzhaft sein, denn die Haut ist hier feinfühlig und empfindlich zugleich. Umso wichtiger ist die Vorbereitung, denn zu lange Schamhaare sorgen für kräftiges Ziepen. Kürzen Sie diese vorab mit dem Trimmer auf die passende Länge. Auch hier helfen die bekannten Maßnahmen: ein warmes Bad, das die Poren öffnet, und das Massieren der Haut. Planen Sie außerdem genug Zeit ein und legen Sie zwischendurch kleine Pausen ein, damit sich die Haut beruhigen kann. Für den Intimbereich eignen sich Epilierer mit einem schmaleren Kopf, mit dem Sie empfindliche Stellen gezielter erreichen.

Epilierer für die Unterschenkel

Die Unterschenkel gehören zu den einfachsten Körperzonen und eignen sich gut zum Üben, weil die Haut hier von Natur aus straff ist. Ein breiter Aufsatz sorgt für schnelles, effektives Arbeiten. Wer mit dem Epilieren beginnt, tastet sich am besten hier heran, bevor er sich an empfindlichere Stellen wie Achseln oder Bikinizone wagt. So sammeln Sie Routine, ohne gleich mit dem stärksten Ziepen konfrontiert zu werden.

Epilierer-Zubehör: das sollte dabei sein

Eine gute Zubehör-Ausstattung zeigt, dass der Hersteller etwas von Körperpflege versteht. Für zusätzliche Aufsätze ist man dankbar, denn sie ersparen den Kauf weiterer Geräte. Je nach Modell fällt die Ausstattung unterschiedlich aus. Neben dem obligatorischen breiten Epilieraufsatz sollten diese Teile zur Grundausstattung gehören:

  • ein Trimmeraufsatz
  • ein schmaler Epilieraufsatz für empfindliche Zonen
  • eine Massagebürste

Wenn Sie noch unsicher sind und ein gut ausgestattetes Gerät suchen, achten Sie darauf, dass wenigstens diese Aufsätze enthalten sind. Häufig liegen dann noch angenehme Extras bei, etwa Peeling-Aufsätze oder Rasierköpfe. Nicht zuletzt deshalb greifen auch Männer gern zu solchen Sets. Über den genauen Umfang lässt sich streiten, aus unserer Sicht ist mit Trimmeraufsatz, breitem und schmalem Epilierkopf und einer Massagebürste aber eine solide Ausstattung erreicht.

Häufige Fragen

Wer einen Epilierer kaufen möchte, informiert sich am besten vorab. Die häufigsten Fragen beantworten wir hier.

Gibt es auch Epilierer für Männer?

Epilieren ist längst auch ein Männerthema, und der Handel hat das erkannt. Reine Männermodelle sind allerdings selten. Braun bietet ein Bodygrooming-Set für Herren mit Rasierer- und Trimmeraufsatz an. Die übrigen Geräte wirken oft feminin, taugen aber genauso für Männer. Gerade der Silk-épil 9 SkinSpa wird von Männern und Frauen gleichermaßen gelobt. Damit ein Epilierer für Männer interessant ist, sollte immer ein Rasieraufsatz im Set stecken.

Wie viele Pinzetten hat ein Epilierer?

Das ist von Gerät zu Gerät verschieden. Einfache Modelle kommen mit rund 20 Pinzetten aus, Qualitätsgeräte haben mindestens 40. Panasonic baut sogar Epilierer mit 60 Pinzetten.

Wie oft sollte man epilieren?

Hersteller versprechen oft bis zu vier Wochen glatte Haut. In der Praxis hält das Ergebnis bei jedem Menschen unterschiedlich lange, weil die Körperhaare verschieden schnell wachsen. Bei regelmäßiger Epilation wachsen sie allerdings langsamer und gleichmäßiger nach, weil sie sich im selben Stadium befinden. Am Anfang epilieren Sie deshalb ruhig häufiger, etwa einmal pro Woche, damit alle Haare auf denselben Stand kommen. Später lassen sich die Abstände ausdehnen, bis Sie Ihren eigenen Rhythmus gefunden haben. Meist steht die Epilation dann alle zwei Wochen an, wer nur alle drei oder vier Wochen ran muss, kann sich glücklich schätzen. Der häufigere Start hat noch einen Vorteil: Die Haut gewöhnt sich schneller an das Zupfen, und das Epilieren wird angenehmer.

Wie lang sollten die Haare sein?

Mit einer Haarlänge von zwei bis fünf Millimetern liegen Sie richtig. Braun verspricht sogar, dass seine Silk-épil-Geräte Härchen ab 0,5 Millimetern erfassen.

Wie lange bleibt die Haut glatt?

Werbeversprechen zitieren wir hier bewusst nicht. So verschieden der Haarwuchs ist, so unterschiedlich lange bleibt die epilierte Haut glatt, in der Regel zwischen zwei und sechs Wochen. Nur selten hält die glatte Phase kürzer als zwei Wochen. Mit etwas Erfahrung lernen Sie Ihren eigenen Rhythmus kennen und können die nächste Anwendung gut abschätzen.

Wie reinige ich meinen Epilierer?

Eine gründliche Reinigung ist wichtig, weil die Walze direkt an den feinen Poren arbeitet. Ist das Gerät schmutzig, können an den enthaarten Stellen leicht Entzündungen entstehen. So gehen Sie vor:

  • Trockenepilierer mit einer kleinen Bürste oder einem Pinsel enthaaren.
  • Nassepilierer unter fließendem Wasser abspülen.
  • Alle drei bis fünf Monate mit Reinigungsalkohol oder Desinfektionsmittel säubern.

Wie teuer ist ein Epilierer?

Die Preise beginnen bei rund 30 Euro, teure Modelle liegen bei etwa 100 bis 150 Euro. Dafür bringen die teureren Sets zahlreiche Aufsätze und Köpfe mit, die das Gerät zum kleinen Beautysalon machen. Eine bestimmte Preisklasse empfehlen wir nicht, denn auch günstige Geräte bekommen von Kundinnen im Grunde ebenso gute Bewertungen wie teure. Achten sollten Sie aber auf Markenprodukte bekannter Hersteller.

Tut Epilieren weh?

Das ist die große Frage, und einer der Gründe, warum viele davor zurückschrecken. Ja, Epilieren tut weh. Aber das Schmerzempfinden ist von Mensch zu Mensch verschieden, und entsprechend unterschiedlich wird das Epilieren erlebt. Erfahrene Anwenderinnen berichten, dass es nach einigen Malen kaum noch wehtut. Die Haut gewöhnt sich an das Ziehen an den Haarwurzeln, sodass es von Mal zu Mal weniger unangenehm wird.

Fazit

Seidig glatte, gepflegte Haut fühlt sich zu jeder Jahreszeit gut an. Für die tägliche Rasur fehlt vielen aber die Zeit, und genau hier spielt der Epilierer seine Stärken aus. An einem freien Abend verbinden Sie eine ausgiebige Pflege-Einheit mit dem Glätten der Haut. Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen, denn nur dann lassen sich die Körperzonen gut vorbereiten, und das Ziel bleibt eine möglichst schmerzarme Enthaarung. Selbst die Stiftung Warentest lobt die Epilation als lang anhaltende Methode.

Nach dem ausgiebigen Test verschiedener Geräte können wir bestätigen, dass sich der Körper an das Epilieren gewöhnt und die Schmerzen mit der Zeit nachlassen. Mit der beschriebenen Vor- und Nachbereitung beruhigt sich die Haut schnell wieder. Wer die Schmerzen dennoch fürchtet, sollte sich mit anderen Methoden auseinandersetzen, ganz unbemerkt läuft die Epilation nämlich nie ab. Unterm Strich bleibt sie eine wirkungsvolle, anfangs aber schmerzhafte Methode der zeitweisen Haarentfernung.