So ist dieser Vergleich entstanden
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Ein saftiges Steak, fettarm gegrillt und in wenigen Minuten fertig: Wenn das nach Ihrem Geschmack klingt, ist ein Kontaktgrill die passende Wahl. Das Gerät brät das Grillgut von oben und unten gleichzeitig, dadurch bräunt es gleichmäßig und die Grillzeiten bleiben kurz. Weil er elektrisch arbeitet, brauchen Sie weder Kohle noch offenes Feuer und können ihn drinnen wie draußen nutzen. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie ein Kontaktgrill funktioniert, worauf es beim Kauf ankommt und für wen sich die Anschaffung lohnt.
Das Wichtigste im Überblick
- Ein Kontaktgrill grillt wetterunabhängig. Er lässt sich in der Wohnung, auf dem Balkon oder beim Camping nutzen und ist überall dort eine gute Alternative, wo qualmende Holzkohle- oder Gasgrills nicht erlaubt sind.
- Fleisch, Fisch und Gemüse bereiten Sie damit schonend und fettarm zu. Durch die Rillen der Grillplatte läuft überschüssiges Fett ab und sammelt sich in einer Auffangschale.
- Kurze Aufheizzeit, kurze Garzeit, schnelle Reinigung: Weil beide Seiten gleichzeitig grillen, entfällt sogar das Wenden.
- Viele Geräte lassen sich flexibel einsetzen. Manche bieten eine Tischgrill- und eine Überback-Funktion, bei anderen tauschen Sie die Grillplatten gegen Sandwich- oder Waffeleisen-Einsätze.
Was ist ein Kontaktgrill?
Ob im Frühsommer, im Hochsommer oder an einem milden Herbstabend, über ein gutes Steak geht wenig. Wenn es dazu fettarm gelingt, umso besser. Genau dafür ist der Kontaktgrill gemacht. Er brät das Grillgut gleichzeitig von oben und von unten, das Ergebnis sind eine gleichmäßige Bräune und kurze Grillzeiten. Weil es sich um ein elektrisches Gerät handelt, sind Sie nicht auf den Garten angewiesen. Auf dem Balkon, im Esszimmer oder in der Gartenhütte können Sie ihn bedenkenlos einsetzen.
Viel Platz braucht so ein Grill nicht. Die üblichen Modelle messen rund 20 mal 30 Zentimeter und finden auf jedem Esstisch einen Platz. Dadurch ist zwar begrenzt, wie viel Sie gleichzeitig auflegen können. Die kurze Grillzeit gleicht das aber wieder aus. Wer oft und für viele grillt, greift zu einem Kontaktgrill mit extragroßer XXL-Fläche. Damit versorgen Sie ohne Weiteres sechs bis acht Personen.
Wie funktioniert ein Kontaktgrill?
Vom Aufbau her erinnert der Kontaktgrill an ein Waffeleisen. Er besteht aus einem unteren Grillelement und einem Deckel, der sich ebenfalls erhitzt. Beide Platten liegen direkt am Grillgut an und garen es von beiden Seiten zugleich. Die Platten sind in einem Muster gerillt, und über diese Rillen gibt das Gerät seine Hitze ab. Gleichzeitig sorgen die Rillen dafür, dass das Grillgut nicht im eigenen Fett schwimmt: Es tropft in die Mulden ab und läuft in eine Fettfangschale. So grillt der Kontaktgrill überraschend kalorienarm, und das ist gerade für gesundheitsbewusste Grillfans ein spürbarer Vorteil.
Weil beide Platten das Grillgut umschließen, verkürzt sich die Garzeit im Vergleich zum offenen Grill deutlich. Das Wenden fällt weg, und Sie behalten die Kontrolle über den Garpunkt. Genau diese Kombination aus Tempo und gleichmäßiger Hitze macht das Gerät im Alltag so praktisch.

Kein Rauch und angenehme Reinigung
Weil der Grill elektrisch aufheizt, entsteht kein Rauch. Das heruntertropfende Fett verbrennt nicht, und das Grillgut wird nicht mit krebserregenden heterozyklischen aromatischen Aminen (HAA) oder polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) belastet. Angenehmer Nebeneffekt: Den kleinen, handlichen Grill dürfen Sie sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen betreiben.
Die meisten Kontaktgrills haben antihaftbeschichtete Platten, dadurch fällt die Reinigung leicht. Nach dem Abkühlen wischen Sie die Platten mit warmem Wasser, etwas Spülmittel und einem weichen Tuch oder Schwamm ab. Einige Hersteller machen ihre Platten sogar spülmaschinenfest. Edelstahlflächen vertragen bei stärkeren Verkrustungen auch einen Scheuerschwamm. Bei vielen Geräten lassen sich die Platten zum Reinigen komplett herausnehmen.
Welche Arten von Kontaktgrills gibt es?
Vor dem Kauf lohnt die Überlegung, wie oft das Gerät zum Einsatz kommt. Machen Sie sich außerdem klar, für wie viele Personen Sie grillen und wofür Sie den Grill nutzen möchten. Mit diesen Antworten fällt die Entscheidung für eine bestimmte Bauart deutlich leichter.
Der klassische Kontaktgrill
Dieser Grill ist die verbreitetste Bauform. Dank seiner Größe eignet er sich gut für das Grillen am Familientisch. Natürlich gelingen damit auch Toasts und Sandwiches, also all die Dinge, die der ganzen Familie schmecken. Bei manchen Modellen tauschen Sie die Grillplatten gegen Sandwichplatten oder Waffeleisen-Einsätze. Einige Geräte lassen sich zum Ober- und Unterhitze-Garer umbauen. Und wenn Sie den Grill komplett aufklappen, wird im Handumdrehen ein Tischgrill mit großer Fläche daraus.
Der Profi-Kontaktgrill
Dieses Gerät bringt mehr Leistung, eine größere Grillfläche und zusätzliche Funktionen mit, etwa eine genaue Temperaturkontrolle oder wechselbare Platten. Vom Grundaufbau her ähnelt es dem klassischen Modell, ist aber für die Gastronomie und den Grillimbiss ausgelegt, wo dauerhaft und in Menge gegrillt wird.
Sonderformen
Zu den bekannten Verwandten gehören das Waffeleisen und der Sandwichmaker. Im Prinzip arbeiten beide nach demselben Kontaktprinzip wie ein Kontaktgrill. Welche Funktionen ein Gerät bietet, hängt vom Modell ab. Das Wichtigste im Überblick:
- Grillen mit geschlossenem Deckel gart beide Seiten gleichzeitig.
- Der in einem bestimmten Abstand arretierte Deckel überbackt Gratins und Toasts.
- Vollständig aufgeklappt bietet der Grill eine große Fläche und dient als Tischgrill.
- Wechselplatten machen aus dem Grill einen Sandwichmaker oder ein Waffeleisen.

Kontaktgrill kaufen: worauf Sie achten sollten
Vor dem Kauf zahlen sich ein paar Gedanken aus. Es macht einen Unterschied, ob eine ganze Familie mit hungrigen Kindern am Tisch sitzt, eine Party mit vielen Gästen versorgt werden will oder ob ein Paar entspannt in den Abend hineinlebt. Preis und Leistung gehören natürlich in den Blick, aber auch die Reinigung, die Einsatzmöglichkeiten und die Zusatzfunktionen verdienen Beachtung. Die folgenden Kennwerte zeigen, in welchem Rahmen sich die Geräte aus unserem Vergleich bewegen.
Leistung
Gute Ergebnisse erzielt der Kontaktgrill nur mit hoher Höchsttemperatur und entsprechender Leistung. Fleisch verschließt beim schnellen Durchbraten seine Poren, das Ergebnis sind saftige, gut durchgegarte Steaks. Dafür sollte das Gerät mindestens 2.000 Watt und eine Höchsttemperatur um 300 Grad Celsius liefern. Liegen die Werte darunter, sparen Sie zwar ein paar Euro, büßen aber beim Geschmack ein.
im Vergleich: 1.800 bis 2.000 Watt
Grillfläche
Die Größe der Fläche bestimmt, wie viel Grillgut Platz findet. Wählen Sie sie so, dass sie ungefähr zur Zahl der Personen passt, die Sie versorgen wollen. Für Singles und Paare reicht eine kompakte Fläche, größere Runden brauchen mehr Platz.
im Vergleich: 26 x 21 bis 31,5 x 19 cm
Temperaturregelung
Manche Grills regeln Sie stufenlos, andere über feste Stufen oder voreingestellte Programme. Wichtig ist, dass Sie die Hitze überhaupt an das Grillgut anpassen können. Eine Kontrollleuchte, die den Garzustand anzeigt, erleichtert die Sache zusätzlich.
im Vergleich: stufenlos bis 4 Stufen
Gewicht
Ein leichtes Gerät verstauen und tragen Sie mühelos, ein schwereres steht dafür oft stabiler auf dem Tisch. Das Gewicht hängt stark von Grillfläche und Gehäusematerial ab.
im Vergleich: 2,5 bis 6,4 kg
Innen heiß, außen kühl
So wichtig die Hitze im Inneren ist, so kühl sollte der Grill außen bleiben. Achten Sie darauf, dass Griff und Gehäuse die Wärme nicht nach außen leiten. Ein heißer Griff ist gefährlich und verrät zugleich eine schlechte Energiebilanz.
Die richtige Größe für Ihren Haushalt
Eine Grillfläche von etwa 37 mal 23 Zentimetern gilt als ausreichend für ein paar Gäste oder eine Familie. Wer regelmäßig Feste ausrichtet oder das Gerät im Dauerbetrieb nutzt, ist mit einem Profigrill besser bedient; dessen mittlere Platte liegt bei rund 750 Quadratzentimetern. Singles und Paare nutzen den Kontaktgrill dagegen gern für die schnelle, gesunde Mahlzeit zwischendurch, und viele Modelle bereiten nebenbei auch Pizza oder Sandwiches zu. Ein Paar hitzefeste Grillhandschuhe hilft übrigens beim Umgang mit den heißen Platten.
Beschichtung der Grillplatten
Ein Blick auf die Platten selbst lohnt sich. Eine gute Beschichtung verhindert, dass das Grillgut anklebt, und macht die Reinigung unkompliziert. Üblich sind Teflon, Aluminium und Keramik. Teflon und Aluminium gelten allerdings als nicht ganz unbedenklich. Überhitzen Sie eine Teflonbeschichtung, können sich Dämpfe bilden, die der Körper aufnimmt und nur schwer wieder abbaut. Aluminium steht seit Langem in der Kritik, weil es sich über Jahre im Körper anreichern kann; in Fachkreisen wird es als möglicher Mitfaktor bei Demenz diskutiert. Gesichert ist dieser Zusammenhang nicht. Erstaunlich bleibt trotzdem, dass die meisten Kontaktgrills mit genau diesen Stoffen beschichtet sind.
Als unbedenkliche Alternative gilt die Keramikplatte. Auch sie hat sehr gute Antihaft-Eigenschaften. Die Keramikschicht sitzt auf einem wärmeleitenden Metallkörper, deshalb verbindet sie gute Wärmeleitfähigkeit mit einer gesundheitlich unbedenklichen Oberfläche. Keramikbeschichtete Geräte finden Sie unter anderem bei Klarstein und GOURMETmaxx, die beide auf vielseitig einsetzbare Modelle setzen.

Verschluss der Grillplatten
Diesen Punkt nennen wir, weil er bei einigen Geräten eine echte Schwachstelle ist. Grillgut trägt fast immer wenigstens einen Zentimeter auf, oft mehr. Nur bei dünnen Zucchinischeiben spielt das keine Rolle. Gute Kontaktgrills haben deshalb einen Deckel, der sich dieser Höhe vollflächig anpasst. Sitzt der Deckel dagegen nur an einem Scharnier, liegt die obere Platte lediglich an der Hinterkante des Grillguts an und steht vorne schräg ab. Dann gart das Grillgut ungleichmäßig.
Reinigung
An die Reinigung sollten Sie schon vor dem Kauf denken, denn beim Grillen wird viel Fett frei, und das muss sich restlos entfernen lassen. Eine gute Antihaftbeschichtung ist heute die Regel; worauf es dabei ankommt, lesen Sie oben unter der Beschichtung. Praktisch ist es, wenn sich Platten und Fettschale herausnehmen lassen. Einige Hersteller erlauben sogar die Spülmaschine, das ist der Komfort schlechthin. Ganz unumstritten ist die Maschinenreinigung beschichteter Teile allerdings nicht.
Welche Vor- und Nachteile haben Kontaktgrills?
Von jeher gilt der Sommer als Grillzeit. Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen die Tage verlängern, kommen die Grills aus dem Gartenhaus. Doch was, wenn die junge Familie keinen eigenen Garten hat? Oder wenn der Nachbar den Qualm des Grillfeuers nicht verträgt? Genau hier spielt der Kontaktgrill seine Stärken aus. Er bewährt sich auf dem Balkon ebenso wie im Esszimmer, liefert guten Geschmack und qualmt nicht. Nachteile hat er trotzdem: Er kostet Geld, das Grillgut schmeckt nicht geräuchert, und die Gefahr ist groß, dass Sie zum Dauergriller werden.
Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile
- wetterunabhängiges Grillen
- leicht zu verstauen
- qualmt und raucht nicht
- kurze Aufheiz- und Garzeit
- Temperaturkontrolle
- gesundheitlich unbedenklich
- auch für den Innenbetrieb geeignet
- einfache Handhabung
Nachteile
- braucht einen Stromanschluss
- zusätzliches Haushaltsgerät nötig
- Grillfans vermissen den Rauch und das Raucharoma
Gesundheitliche Vorteile
Besonders die gesundheitlichen Vorteile verdienen einen genaueren Blick. Zu Beginn jeder Grillsaison warnen Ratgeber vor den schädlichen Seiten von Gegrilltem. Vor allem über Holzkohle entstehen krebserregende Stoffe, und zwar durch herabtropfendes Fett, das in der Glut verbrennt und als Rauch über das Grillgut zieht. Ein Teil dieses Qualms setzt sich am Grillgut ab und landet mit auf dem Teller. Beim Kontaktgrill fällt das komplett weg, weil das Fett in den Mulden abläuft und in der Fettfangschale landet.
Das Online-Testmagazin etm bestätigt in seinem Artikel die gesundheitlichen Vorteile. Bei einigen Modellen mit Antihaftbeschichtung garen Sie sogar ohne zusätzliches Fett, und dank leicht geneigter unterer Platte läuft überschüssiges Fett bei bestimmten Geräten zuverlässig ab. Die kurze, aber intensive Grillzeit bei Temperaturen bis zu 300 Grad Celsius schont die Inhaltsstoffe. Das Grillgut bleibt saftig, der Geschmack erhalten, und verkohlte Stellen gehören mit dem Kontaktgrill der Vergangenheit an.

So schlägt sich der Kontaktgrill in der Praxis
Im Vergleich stehen einige Modelle immer wieder vorn. Dazu zählen die Geräte der Optigrill-Serie von Tefal, aber auch Kontaktgrills von Medion oder TZS First Austria wissen zu überzeugen. Drei davon sehen wir uns genauer an.
Worauf es in der Praxis ankommt, zeigt sich schnell: Wie zügig heizen die Platten auf, wie gleichmäßig verteilt sich die Hitze, und wie einfach lässt sich das Gerät nach dem Essen wieder sauber bekommen? Auch die Frage, für wie viele Personen die Fläche reicht, entscheidet im Alltag mehr als jedes Datenblatt.
TZS First Austria
Dieser Grill hat mit 26 mal 21 Zentimetern eine eher kleine Fläche. Sie lässt sich aber verdoppeln, weil sich der Deckel um 180 Grad nach hinten klappen lässt. 1.800 Watt heizen die Platten in Sekunden auf. Überschüssiges Fett läuft ab und sammelt sich in einer Schale hinten links. Die Temperatur stellen Sie stufenlos auf das Grillgut ein, eine Backampel und ein Kontrolllicht helfen Ihnen zum guten Ergebnis, und eine weitere Lampe zeigt die Betriebsbereitschaft an. Der Deckel passt sich beim Auflegen der Dicke des Grillguts an.
Einsetzen können Sie das Gerät als Kontaktgrill, als Sandwichmaker und aufgeklappt als Tischgrill mit größerer Fläche. Zum Überbacken von Toasts oder Gratins ist es dagegen nicht gedacht, und für eine ganze Familie oder eine Grillparty reicht die Fläche nicht.
Medion MD 16054
Hier bekommen Sie zwei Kontaktflächen mit je 29 mal 21 Zentimetern. Ein Edelstahlgriff und Gummifüße gehören zur Ausstattung, denn die Hitze soll im Gerät bleiben und nicht nach außen dringen. Die rund 2.000 Watt reichen für Fleisch, Fisch, Gemüse und Sandwiches, die Temperatur regeln Sie stufenlos. Eine Anzeige für die genaue Temperatur fehlt allerdings, den richtigen Punkt finden Sie durch Ausprobieren. Der Deckel passt sich dem Grillgut an, allerdings nur auf einer Seite. Schnelle Ergebnisse überzeugen, doch platzmäßig eignet sich der Grill höchstens für einen Zwei-Personen-Haushalt. Ölauffangwanne und antihaftbeschichtete Platten sorgen beim günstigen Einsteigermodell für den nötigen Komfort.
Nutzbar ist das Gerät als Kontaktgrill, Sandwichmaker und Tischgrill. Nicht möglich sind das Überbacken von Toasts oder Gratins und das Grillen größerer Mengen.
Tefal GC702D Optigrill
Dieser Kontaktgrill zaubert jedem Grillfreund ein Lächeln ins Gesicht. Zwingend nötig ist er für eine gute Küche nicht, eine Bereicherung ist er trotzdem. Der Optigrill arbeitet mit 2.000 Watt und bringt sechs voreingestellte Programme mit: Burger, Fisch, Geflügel, Sandwiches, Steaks und Würstchen. Die Grillzeit erkennt er automatisch anhand der Dicke des Grillguts. Eine leuchtende Anzeige verrät, wie weit das Fleisch ist: Gelb steht für blutig, Orange für medium, Rot für durchgebraten. Die vorne angebrachte Fettfangschale nimmt das austretende Fett zuverlässig auf, ohne zu stören. Natürlich brät das Gerät auch Sandwiches, Toasts, Panini und Gemüse. Die Platten lassen sich zum Reinigen leicht entnehmen. Ein Auftauprogramm ist an Bord, und bei Bedarf stellen Sie alle Funktionen auch von Hand ein.
Einsetzbar ist der Optigrill als Kontaktgrill, als Sandwichmaker und zum Auftauen. Eine Tischgrillfunktion durch komplettes Aufklappen bietet er nicht.
Die Stiftung Warentest prüft Elektrogeräte bekanntlich auf Herz und Nieren, samt Vergleich der Betriebseigenschaften und Härtetest. Ihren Testbericht über Elektrogrills finden Sie hier. Daneben gibt es weitere unabhängige Kontaktgrill-Tests, in denen unter anderem Funktionsweise und Einsatzbereich des Tefal Optigrill genauer beleuchtet werden.
Bekannte Hersteller von Kontaktgrills
Der Kontaktgrill zählt zu den moderneren Küchengeräten. Entsprechend finden sich unter den Anbietern viele klassische Elektro- und Küchengerätehersteller, vor allem solche mit Erfahrung bei Kleingeräten.
Die Kontaktgrill-Reihe von Tefal
Tefal steht hinter einer ganzen Reihe gut funktionierender Kontaktgrills. Wer sich nach einem leistungsfähigen Gerät umsieht, stößt schnell auf den Namen Optigrill. Die französische Firma macht ihre Hausaufgaben, nicht umsonst bewerten unzählige Nutzer die Geräte fast durchweg positiv. Funktionen wie die automatische Anpassung der Grillzeit an die Dicke des Grillguts machen das Grillen einfacher, und die Preise liegen dabei nicht einmal im Spitzenbereich. Mit der Kontrolle des Garverlaufs per App setzt Tefal noch eins drauf. Nur die konsequente Verwendung von Teflonbeschichtungen gibt kritischen Verbrauchern zu denken. An diesem Punkt muss sich am Ende jeder selbst eine Meinung bilden.
Der Kontaktgrill von WMF
Auch der traditionsreiche Hersteller WMF baut Kontaktgrills. Der Lono 2-in-1 grillt mit beidseitigem Kontakt oder dient als Tischgrill. WMF stellt damit einen besonders großflächigen Grill vor, der eine ganze Familie versorgt. Hochwertige Materialien wie Cromargan-Edelstahl kommen serienmäßig auch beim Gehäuse zum Einsatz, deshalb heben sich die Geräte der über 150 Jahre alten Firma schon optisch von anderen ab. Ein besonderes Extra ist der selbst anpassende Deckel, Vario-flex genannt: Er ist beidseitig beweglich, sodass Sie zwei unterschiedlich dicke Steaks zugleich grillen können. An die Aufbewahrung hat der Hersteller ebenfalls gedacht, denn das Gerät lässt sich hochkant in den Küchenschrank stellen. Nur beschichtet ist auch der Lono mit Aluminium.
Der Kontaktgrill von Klarstein
Klarstein legt viel Wert auf Design, deshalb überrascht der Name Edelstein für den hauseigenen Kontaktgrill nicht. Das Gerät überzeugt aber nicht nur optisch. Es bietet viel Platz und bringt einen praktischen, passend gerippten Spatel mit, der die Reinigung der fest verbauten Platten erleichtert. Der Deckel lässt sich feststellen, was das Aufräumen vereinfacht.
Der Klarstein-Grill arretiert den Deckel in fünf Stufen. Damit überbacken Sie Toasts oder gratinieren Aufläufe. Eine Fettfangschale und die Tischgrillfunktion runden das Gerät ab. Und die Platten sind mit Keramik beschichtet.
Der GOURMETmaxx Turbogrill
GOURMETmaxx ist bei Trends und Neuentwicklungen oft vorn dabei und geht auch bei der Vermarktung eigene Wege, etwa mit einem eigenen YouTube-Kanal. Der Turbogrill liegt voll im Trend: Keramikbeschichtung, beweglich anpassbarer Deckel und Tischgrillfunktion zeigen, dass der Hersteller sein Handwerk versteht. Die Grillfläche fällt mit rund 23 mal 29 Zentimetern extragroß aus, da passt ordentlich Grillgut drauf. Das Fett läuft in eine leicht entnehmbare Schublade im Gehäuse. Die überwiegend positiven Kundenbewertungen sprechen für sich. Einziges Manko: Die Grillplatten lassen sich zum Reinigen nicht herausnehmen.
Gibt es Alternativen zum Kontaktgrill?
Der Kontaktgrill ist vielseitig, aber gute Küchengeräte haben ihren Preis. Ein Blick auf Alternativen lohnt sich also. Je nachdem, wofür Sie den Grill nutzen, reicht vielleicht ein Raclette-Grill, den viele Haushalte ohnehin besitzen. Auch damit veranstalten Sie in gemütlicher Runde eine Grillparty im Esszimmer, überbacken kleine Portionen und nutzen die Tischgrillfunktion. Geht es Ihnen dagegen vor allem um Sandwiches, könnte ein Sandwichmaker die passende Wahl sein. Klären Sie zuerst, welche Funktionen Ihnen wichtig sind, der folgende Vergleich hilft Ihnen dabei.

Kontaktgrill, Raclette-Grill oder Sandwichmaker im Vergleich
Kontaktgrill
- viele Funktionen
- beidseitiges Grillen, kein Wenden nötig
- kurze Garzeiten
- oft austauschbare Grillplatten
- höherer Anschaffungspreis
- relativ kleine Grillfläche
Raclette-Grill
- viele kleine Pfännchen für kleine Portionen
- Grillen und Überbacken
- geringe Anschaffungskosten
- kleine Grillfläche, keine Unterhitze
- geringe Leistung
- Grillgut muss gewendet werden
Sandwichmaker
- perfekte Passform für Sandwiches
- kurze Aufheizzeit
- geringe Kosten
- spezialisiertes Gerät mit wenigen Funktionen
Fazit
Wer Gegrilltes liebt, kommt auf Dauer kaum am Kontaktgrill vorbei. Das Lagerfeuer ersetzt er natürlich nicht, aber das muss er auch nicht. Was er bietet, ist Unabhängigkeit, zeitlich wie räumlich. Wie oft musste eine Grillparty schon wegen Regen verschoben werden? Mit einem Kontaktgrill im Haus ist damit Schluss. Der eine oder andere Gast wird überrascht sein, wie praktisch das Gerät ist und wie fettarm das Grillgut schmeckt. Und die Kinder, die sich auf ihre Bratwurst freuen, müssen nicht mehr enttäuscht werden, wenn das Grillfeuer ins Wasser fällt. Ihre Würstchen sind sogar schneller fertig.
Mit den vielen Zusatzfunktionen einiger Modelle kaufen Sie gleich ein multifunktionales Küchengerät. Es bereitet Speisen schonend zu und hält den Geschmack erstaunlich gut.
Wann lohnt sich der Kauf eines Kontaktgrills?
Ein Kontaktgrill ist ein praktisches, flexibel einsetzbares Küchengerät, deshalb lohnt sich die Anschaffung für ein breites Publikum. Dank der großen Auswahl finden Partyfreunde ebenso ein passendes Modell wie Familien und kleine Haushalte. Voraussetzung ist nur, dass Sie gern Gegrilltes essen. Wer gesundheitsbewusst und fettarm gart, ist mit dem Gerät ohnehin gut bedient, selbst Frikadellen gelingen damit. So gesehen darf sich fast jeder angesprochen fühlen. Klären Sie vorab nur die eine Frage: Werden Sie das zusätzliche Gerät auch wirklich regelmäßig nutzen?
Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein Kontaktgrill?
Einen Kontaktgrill gibt es schon für unter 50 Euro. In dieser Preisklasse überwiegen bei Küchengeräten allerdings die minderwertigen Modelle, deshalb sollte dem Kauf ein gründlicher Vergleich vorausgehen. Gute bis sehr gute Geräte kosten je nach Ausstattung zwischen 100 und 250 Euro. In der Profiklasse werden bis zu 500 Euro fällig. Diese Modelle sind vor allem für Menschen interessant, die viel und gern grillen.
Wie werden Kontaktgrills gereinigt?
Die verbreitete Antihaftbeschichtung macht die Reinigung leicht, weil sich Speisereste kaum festsetzen. Bleibt doch einmal etwas hängen, reinigen Sie den Grill mit Wasser und Spülmittel. Lassen Sie ihn immer zuerst abkühlen. Groben Schmutz nehmen Sie mit einem Küchentuch auf, danach wischen Sie die Platten mit Spülmittel, Wasser und einem weichen Lappen ab; Mikrofasertücher eignen sich dafür besonders gut. Besteht die Platte aus Edelstahl, dürfen Sie auch einen Scheuerschwamm nehmen. Am einfachsten reinigen Sie Geräte, bei denen sich Platten und Fettfangschale herausnehmen lassen.
Benötige ich Öl zum Grillen mit dem Kontaktgrill?
Einige Hersteller empfehlen, die Kontaktflächen mit Öl zu bestreichen, andere halten es für überflüssig. Eine pauschale Antwort gibt es also nicht. Richten Sie sich am besten nach den Angaben in der Bedienungsanleitung Ihres Geräts.
Welche Rillen sollte ein Kontaktgrill haben?
Auf die Rillen kommt es tatsächlich an, und zwar nicht nur wegen des schönen Grillmusters. Ist der Abstand zu groß, gart kleineres Grillgut nicht richtig. Sind die Rillen zu eng, wird die Reinigung mühsam. Mit einer mittleren Rillenbreite machen Sie nichts falsch.
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Wenn Ihnen der Kontaktgrill zusagt, lohnt ein Blick auf verwandte Themen rund ums Grillen und die Terrasse. Passende Ausrüstung finden Sie bei den Grillhandschuhen, für den Garten sind eine Grillhütte oder ein Räucherofen interessant. Und damit die Grillsaison länger geht, sorgen ein Heizpilz oder ein Terrassenofen für warme Abende im Freien.
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