So ist dieser Vergleich entstanden
Preise, Verfügbarkeit und Produktbilder werden live über die Amazon Product Advertising API abgerufen und können sich jederzeit ändern – der tagesaktuelle Preis steht bei Amazon. Die Sterne und die Platzierung sind eine redaktionelle Einschätzung der Testella-Redaktion auf Basis von Ausstattung, Herstellerangaben und Marktresonanz, keine gemessene Testnote.
Wer eine Babymatratze sucht, dem darf man erst einmal gratulieren: Die Geburt steht bevor, das Babyzimmer nimmt Gestalt an. In die Vorfreude mischt sich beim Einrichten allerdings auch Verantwortung. Denn die falsche Matratze kann sich vom ersten Tag an ungünstig auf die Entwicklung des Kindes auswirken. Eine gute Kinderbettmatratze ist an die Bedürfnisse des Babykörpers angepasst: Sie stützt die Rückenlage, lässt sich leicht pflegen und dünstet keine chemischen Gerüche aus. Dieser Ratgeber behandelt das Thema umfassend, damit Sie am Ende genau wissen, welche Matratze zu Ihrem Baby passt.
Das Wichtigste im Überblick
- Die Babymatratze ist eine besondere Matratze. Die Wirbelsäule von Neugeborenen ist noch nicht ausgereift, deshalb kommt es vor allem auf die Liegeeigenschaften und eine gute Belüftung an.
- Kinderbetten gibt es in Standardgrößen. Die meisten Kindermatratzen messen 70 x 140 cm, die zweithäufigste Größe ist 60 x 120 cm, etwa für Reisebetten. Nur wenige Hersteller fertigen Betten in Sondergrößen mit passenden Matratzen.
- Neben dem Babybett gibt es speziell aufgebaute Babymatratzen auch für Stubenwagen, Beistellbett, Kinderwagen und Laufgitter.
- Achten Sie beim Kauf besonders auf Schadstofffreiheit und eine durchdachte Verarbeitung.
- Eine Babymatratze muss häufiger gereinigt werden als eine normale Matratze. Der Bezug sollte deshalb abnehmbar und waschbar sein, und auch der Kern sollte sich reinigen lassen. Regelmäßige Hygiene schützt die Gesundheit des Säuglings.
Was ist eine Babymatratze?
Eine Babymatratze ist eine Matratze, deren Aufbau auf den Körper von Säuglingen und Kleinkindern abgestimmt ist. Im Handel finden Sie verschiedene Modelle für unterschiedliche Arten von Babybetten. Allen gemeinsam ist der Anspruch, die Rückenlage zu unterstützen, pflegeleicht zu sein und ohne chemische Ausdünstungen auszukommen. Erholsamer Schlaf ist die Grundlage für die gesunde Entwicklung eines Babys, und die Matratze trägt ihren Teil dazu bei.
Ebenso wichtig wie ein sicherer Platz zum Wickeln ist deshalb die richtige Unterlage im Bettchen. Erwachsenenmatratzen sind für Babys ungeeignet: Sie sind auf ein deutlich höheres Körpergewicht ausgelegt und geben an den falschen Stellen nach. Wir möchten Sie in diesem Kaufratgeber zum Experten rund um die richtige Matratze für Ihr Baby machen und geben dabei immer wieder konkrete Hinweise für die Auswahl.
Warum überhaupt eine eigene Matratze fürs Baby? Ein Neugeborenes kann sein Körpergewicht in den ersten Monaten nicht selbst stützen. Es liegt sehr viel und ist auf einen Untergrund angewiesen, der den kleinen Körper gleichmäßig trägt und ihm zugleich das Gefühl von Geborgenheit gibt. Eine passende Babymatratze übernimmt genau diese Aufgabe: Sie hält die Wirbelsäule in einer neutralen Lage, lässt Luft und Feuchtigkeit gut entweichen und bleibt über viele Monate formstabil. Diese drei Anforderungen, Stützkraft, Belüftung und Formstabilität, ziehen sich durch den gesamten Ratgeber.
Wie groß ist eine Babybettmatratze?
Für Kinderbetten gibt es zwei gängige Maße. Das verbreitetste Format für ein Standardkinderbett ist 70 x 140 Zentimeter. Entsprechend sind die meisten Kinderbettmatratzen genau in dieser Größe erhältlich.
Die zweite Standardgröße ist 60 x 120 Zentimeter. Achten Sie beim Kauf Ihrer neuen Matratze unbedingt darauf, dass Bett und Matratze in der Größe übereinstimmen. Bleibt zwischen Matratze und Bettrahmen ein Spalt, kann das für kleine Hände und Füße gefährlich werden.
Daneben gibt es einige Hersteller, die Matratzen auf Maß fertigen. Wenn Sie ein individuelles Möbelstück für Ihr Neugeborenes anfertigen lassen, können Sie auf solche Maßanfertigungen zurückgreifen.
Ein paar Worte zum Schlaf von Babys und Kleinkindern
Das Thema Schlafen begleitet frischgebackene Eltern in den ersten Lebensmonaten und Jahren in wechselnder Intensität. Für viele ist es kein leichtes Thema. Umso hilfreicher sind ein paar Fakten, die den Blick auf den Babyschlaf gerade rücken.
Wie viel Schlaf braucht ein Baby oder Kleinkind?
Über den Schlaf von Babys und Kleinkindern gibt es viele Studien und noch mehr gut gemeinte Ratschläge von Freunden, Bekannten und Verwandten. Fakt ist: Jedes Baby hat, wie jeder andere Mensch auch, sein eigenes Schlafverhalten und sein ganz eigenes Schlafbedürfnis. Wir möchten Sie ermutigen, sich auf den Rhythmus Ihres Babys einzulassen.
Natürlich brauchen Babys deutlich mehr Schlaf als ältere Kinder, doch auch hier sind die Unterschiede groß. Die folgende Übersicht auf Grundlage der Seite www.kindergesundheit-info.de bietet eine Orientierung für die Schlafdauer von null bis sechs Jahren:
- 0 bis 3 Monate: etwa 17 Stunden
- 3 bis 12 Monate: etwa 14 Stunden
- bis 2 Jahre: etwa 13 Stunden
- bis 4 Jahre: etwa 12 Stunden
- bis 6 Jahre: etwa 11 Stunden
Wie sieht die richtige Schlafposition für mein Baby aus?
Bei der Wahl der richtigen Matratze geht es auch um die optimale Schlafposition des Kindes. Die Empfehlungen zum sicheren Säuglingsschlaf, wie sie etwa das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) herausgibt, zielen vor allem darauf ab, das Risiko des plötzlichen Kindstodes zu verringern:
- Legen Sie Ihr Baby auf dem Rücken in sein Kinderbett im Schlafzimmer der Eltern.
- Sorgen Sie für gute Luftzirkulation und schützen Sie das Kind vor Überwärmung.
- Ein guter Schlafsack wärmt optimal. Damit entfällt die Decke, die über das Gesicht rutschen kann.
- Zigarettenrauch gefährdet den gesunden Schlaf eines Kindes.

Die richtige Babybett-Matratze unterstützt die gesunde Schlafposition. Punktelastische Matratzen verhindern zum Beispiel bleibende Schlafkuhlen, in die das Baby sonst immer wieder hineingelegt würde. Solche Kuhlen können die weichen Knochen und die Wirbelsäule verformen. Gleichzeitig soll sich die Kindermatratze dem Gewicht und dem Körper des Säuglings anpassen, damit die noch instabile Wirbelsäule sanft gestützt wird. Auch der Feuchtigkeitstransport und die Eignung für Allergiker gehören zu den Punkten, die Sie vor der Anschaffung prüfen sollten.
Zwischen welchen Babymatratzen-Typen wird unterschieden?
Genau wie bei Matratzen für Erwachsene stehen auch für Babybetten verschiedene Materialien zur Auswahl. Ob Sie am Ende nach Gefühl entscheiden oder ein bestimmter Babymatratzen-Typ Sie mit seinen Eigenschaften überzeugt, wissen Sie nach der Lektüre dieses Abschnitts.
Bei der Auswahl der besten Kindermatratze zählen vor allem diese Eigenschaften:
- Reinigung und Hygiene
- Feuchtigkeitstransport
- Allergikereignung
- Anpassung an die Liegeposition
- Schadstoffbelastung

Worauf kommt es bei einer Matratze für Kinder- und Babybetten an?
Die kleinen Erdenbürger schlafen sehr viel. Gleichzeitig sind ihre Knochen weich und wachsen noch. Vor allem die Wirbelsäule hat ihre spätere Doppel-S-Form noch nicht ausgebildet. Eine Matratze, in die das Baby tief einsinkt, wäre darum riskant für das gesunde Knochenwachstum. Aus diesem Grund finden sich auf Babymatratzen nur selten Angaben zum Härtegrad. Als Faustregel gilt: Eine mittlere Härte ist richtig. Die Matratze muss so gepolstert sein, dass der Körper nicht zu tief einsinkt und die Wirbelsäule nicht durchbiegt. Zu harte Matratzen sind dagegen unbequem und stehen einer entspannten Schlafposition im Weg.
Ab etwa 18 Monaten härtet die Wirbelsäule aus. Das Heben des Köpfchens, das Drehen, Krabbeln und die ersten Stehversuche bringen sie nach und nach in die Form, die den Körper am besten trägt. In diesem Alter kann die zweite Seite einer Wendematratze zum Einsatz kommen. Sie ist etwas weicher und vor allem punktelastisch: Der Körper darf nun leicht in die Matratze einsinken, wird aber weiterhin von der Matratzenstruktur gestützt. Kleinkindmatratzen haben deshalb eine weichere Grundstruktur, die einen gesunden Schlaf und das Wachstum der Knochen, besonders der Wirbelsäule, unterstützt. Genau diese Balance aus sanftem Nachgeben und zuverlässigem Halt macht eine gute Kindermatratze aus.
Schaumstoffkern- oder Kaltschaum-Babymatratzen
Die Kinderbettmatratze aus Kaltschaum beziehungsweise mit Schaumstoffkern ist sehr beliebt. Sie bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ist auf einen guten Wärmetransport hin entwickelt und passt sich dem Körper des Babys an.
Der typische Aufbau einer Schaumstoffkern-Matratze sieht so aus: Außen liegt ein atmungsaktiver Bezug, der sich zum Reinigen abnehmen lässt, manchmal ergänzt um einen Trikot-Bezug, der das Beziehen erleichtert. Der Matratzenkern selbst besteht aus einer Noppenschaumlage, einem Ventilationsvlies und einer Kaltschaumlage.
Dieser Aufbau fördert die Luftzirkulation, außerdem lässt sich die Matratze leicht reinigen. Da die Hersteller meist umweltfreundliche Materialien verarbeiten, ist die Produktion in der Regel schadstoffarm bis schadstofffrei. Hausstaubmilben finden in den verwendeten Schäumen kaum Halt, was Babys mit allergischen Reaktionen zugutekommt.
Einen Schwachpunkt hat der Kaltschaum allerdings: In der Matratze sammelt sich gern Feuchtigkeit, die beim Schlafen durch Schwitzen oder ausgespuckte Milch entsteht. Wenn Sie sich für eine Schaumstoffkern-Matratze entscheiden, lüften Sie sie deshalb gut durch, wann immer Ihr Kind gerade nicht darauf schläft.
Federkern-Babymatratzen
Bei der Babybett-Matratze mit Federkern nehmen wir die beste Eigenschaft gleich vorweg: Sie ist hervorragend durchlüftet und gibt Feuchtigkeit besonders gut wieder ab. Zwar dringen Flüssigkeiten schnell in die Matratze ein, sie trocknet im Vergleich mit anderen Matratzentypen aber auch schnell wieder aus. Für Allergiker ist sie dagegen weniger geeignet.
Problematisch ist bei Federkern-Matratzen die Punktelastizität, die bei Babymatratzen ein zentrales Qualitätsmerkmal ist. Wie gut eine Federkern-Matratze hier abschneidet, hängt von der Bauart und der Anzahl der Federn ab. Viele günstige Modelle lösen das noch nicht zufriedenstellend. Achten Sie deshalb unbedingt auf die ausgewiesene Eignung für Babys und auf die Ausführung des Federkerns. Das Schlüsselwort lautet Tonnentaschenfederkern: Das ist die hochwertigste Bauform bei Federkern-Babymatratzen, weil viele einzeln eingenähte Federn punktgenau nachgeben.
Der Kern besteht aus Stahlfedern, umhüllt von Baumwolle oder Schaumstoff. Je nach Anzahl und Anordnung der Federn steigt die Punktelastizität, die für Babys so wichtig ist. Die gute Durchlüftung sorgt außerdem dafür, dass sich die Matratze durch die Körpertemperatur kaum aufwärmt. Das kann ein Vorteil sein, aber auch ein Nachteil: Für ein Baby, das leicht friert, ist die Federkern-Matratze nicht die richtige Wahl.
Latexkern-Babymatratzen
Für Latexkern-Babymatratzen gibt es zwei Herstellungsverfahren. Natürliches Latex wird aus Naturkautschuk gewonnen, also aus dem Saft tropischer Kautschukbäume. Synthetisches Latex entsteht dagegen aus Isopren, einem Erdölprodukt. Naturlatex ist umweltverträglicher und punktelastischer. Die meisten Babymatratzen mit Latexkern enthalten eine Mischung beider Latexformen in unterschiedlicher Zusammensetzung.
Prüfen Sie beim Kauf einer Latexmatratze deshalb die Zusammensetzung der Mischung. Wenn Sie Wert auf eine möglichst natürliche Matratze legen, achten Sie auf das passende Qualitätssiegel: Das Siegel QUL steht für einen Matratzenkern aus 100 Prozent Naturlatex.
Aufgebaut ist die Latexmatratze aus einem Bezug aus Baumwolle, Schafwolle oder Lyocell, oft einem Trikotbezug, der das Abziehen erleichtert, und dem eigentlichen Latexkern. Ihre Vorteile sind die hervorragenden Liegeeigenschaften, die geringe Angriffsfläche für Bakterien und Hausstaubmilben und die lange Haltbarkeit. Dagegen sprechen höchstens der Preis und das hohe Gewicht.
Schaumstoffkern, Federkern und Latexkern im Vergleich
Die folgende Übersicht stellt die Eigenschaften der drei Matratzentypen gegenüber und soll Ihnen die Auswahl der passenden Babymatratze erleichtern:
| Matratzentyp | Stärken | Schwächen |
|---|---|---|
| Schaumstoff-/Kaltschaumkern | preisgünstig, gute Liegeeigenschaften, allergikergeeignet | schwacher Feuchtigkeitstransport |
| Federkern | preisgünstig, gute Durchlüftung, langlebig | nicht für Allergiker geeignet |
| Latexkern | sehr gute Liegeeigenschaften, hygienisch hochwertig, allergikergeeignet | hohe Anschaffungskosten, hohes Gewicht |
Die Wendematratze für Babys und Kleinkinder
Die Frage nach der richtigen Matratze für Babys und Kleinkinder ist immer auch eine Geldfrage, denn jede hochwertige Matratze hat ihren Preis. Und was für das Babyalter optimal ist, passt für das Kleinkind oft schon nicht mehr. Viele Hersteller bieten deshalb sogenannte Wendematratzen an. Das heißt hier mehr, als dass die Matratze beidseitig nutzbar wäre: Eine Seite ist für das Babyalter ausgelegt, die andere für das Kleinkind.
Mit dem Wenden sollten Sie warten, bis Ihr Kind sicher läuft. Ausschlaggebend ist, dass die Wirbelsäule ausgehärtet ist: Kann sie das Gewicht des kindlichen Körpers in der Senkrechten tragen, dürfen Eltern die Matratze drehen. Beachten Sie dabei die Angaben des Herstellers, etwa ob ein Abstandsgewirke vorhanden ist. Dieses muss beim Wenden ebenfalls die Seite wechseln, denn es sorgt für eine noch bessere Belüftung der Matratze. Eine ausführliche Beschreibung der kindlichen Wirbelsäulen-Entwicklung finden Sie zum Beispiel beim Hersteller ALVI im Artikel zur Entwicklung der kindlichen Wirbelsäule.
Bio-Babymatratzen
Babymatratzen sollten grundsätzlich schadstofffrei und sauber verarbeitet sein. Einige Hersteller gehen einen Schritt weiter und fertigen ihre Babymatratzen rein biologisch. Schauen Sie beim Kauf genau auf die Produktbezeichnung und auf anerkannte Prüfsiegel. Nur so stellen Sie sicher, dass eine Bio-Matratze auch so Bio ist, wie sie vorgibt.
Der Gesetzgeber gibt nämlich keine Richtlinie vor, wie hoch der Anteil von biologischem Kautschuk in einer Kautschuk-Matratze sein muss. Verlässliche Sicherheit bietet hier das Siegel QUL, vergeben vom Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e. V. Bio-Babymatratzen gibt es aus drei verschiedenen Materialien.
Die erste Variante ist die Babymatratze aus Naturkautschuk. Ihr Kern ist relativ weich und verteilt das Gewicht gut. Um den Kern liegt eine abnehmbare Hülle aus sogenanntem Drellstoff, gefertigt aus Bio-Baumwolle. Gewonnen wird der Naturkautschuk, indem die Rinde des Kautschukbaums angeritzt und die austretende Kautschukmilch aufgefangen wird. Naturlatex ist besonders elastisch, und Milben wie Bakterien fühlen sich darin nicht wohl.
Die zweite Variante ist die Babymatratze aus Kokoskautschuk. Ihr Aufbau gleicht der Naturkautschuk-Matratze: ein weicher, anpassungsfähiger Kern, umgeben von einer Hülle aus Bio-Baumwolle. Kokoskautschuk ist eine Mischung aus Fasern der unreifen Kokosnuss-Schale und Naturkautschuk. Durch einen speziellen Röstprozess verbinden sich beide Stoffe und werden elastisch. Die Kokosfasern werten die Matratze spürbar auf: Sie machen sie atmungsaktiver, isolieren gut und erhöhen die Widerstandsfähigkeit.
Die dritte Zutat ist Bio-Baumwolle. Als universelles Textilmaterial kommt sie bei Babymatratzen vor allem für die Bezüge zum Einsatz. Die kontrollierte Herkunft garantieren Prüfsiegel wie kbA (kontrolliert biologischer Anbau), der Öko-Tex-Standard oder GOTS (Global Organic Textile Standard). Ein weiterer Qualitätshinweis ist die Angabe Made in Germany, auf die viele Hersteller Wert legen. Wenn Sie eine Matratze mit biologischem Kern kaufen, achten Sie darauf, dass auch der Bezug aus Bio-Baumwolle besteht. Sonst bleibt das Bio-Konzept auf halbem Weg stehen.
Warum ist eine gute Babymatratze so wichtig?
Säuglinge schlafen schlicht sehr viel. Zwar liegen sie dabei längst nicht immer im eigenen Bett, manche Babys sogar eher selten. Eine gute Matratze bleibt trotzdem wichtig, denn beim Kauf weiß noch niemand, wie das Neugeborene später schlafen wird. Richtig gute Matratzen fördern den erholsamen Schlaf des Babys und die gesunde Entwicklung der Babyknochen.
Beides hängt eng zusammen. Ein Baby, das bequem und sicher liegt, schläft ruhiger, und ruhiger Schlaf gibt dem Körper Zeit zu wachsen. Vom ersten Tag an prägt die Unterlage mit, wie gut sich Wirbelsäule und Schädel formen können. Deshalb lohnt es sich, hier genauer hinzusehen, statt zur nächstbesten Matratze zu greifen.
Gesunde Entwicklung der Babyknochen
Die Knochen eines Babys sind weich und formbar. Gerade die Schädelknochen sind wegen der Fontanellen noch nicht an ihrer endgültigen Position, und auch die Wirbelsäule entwickelt sich noch. Genau deshalb lohnt sich eine geprüfte Babymatratze: Häufiges Liegen auf dem falschen Untergrund oder in eingedrückten Schlafmulden begünstigt die Verformung der Schädelknochen. Eine gute Babymatratze lagert das Kind sicher und beugt Verformungen und Fehlstellungen vor.
Erholsamer Schlaf des Babys
Für Babys werden Matratzen empfohlen, die nicht zu weich sind. Sinkt das Baby zu tief ein, bilden sich Mulden. Zu hart darf die Matratze aber auch nicht sein: Liegt der zarte Körper des Neugeborenen nur auf der Oberfläche auf, wundert es kaum, dass das kleine Wesen nicht schlafen mag. Der nachgiebige, warme Körper der Eltern ist für das Baby immer die Vergleichsgröße. Die Matratze sollte deshalb ein wenig anschmiegsam sein, gerade so, dass sich das Kind getragen fühlt. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es in einen tiefen, erholsamen Schlaf gleitet.
Und falls Ihr Baby trotzdem nicht in seinem Bett einschlafen will: Das geht vielen Eltern so, und es muss nicht an der Matratze liegen. Wählen Sie vorab in Ruhe das Modell aus, das Sie am besten finden. Dann wissen Sie zumindest, dass Sie in puncto Matratze Ihr Möglichstes getan haben.
Was Sie darüber hinaus für den erholsamen Schlaf Ihres Kindes tun können, verraten diese Tipps:
- Machen Sie sich nicht verrückt, wenn bei Ihrem Baby über Monate kein fester Schlafrhythmus erkennbar ist. Das ist völlig normal.
- Führen Sie Rituale ein, die sich vor dem Schlafen immer wiederholen. Das beruhigt Babys und Kleinkinder und gibt ihnen Sicherheit.
- Achten Sie auf Anzeichen von Müdigkeit bei Ihrem Kind. So finden Sie den richtigen Zeitpunkt zum Schlafenlegen am besten heraus.
- Unterstützen Sie das Schlafbedürfnis Ihres Kindes mit einer ruhigen, dämmrigen Atmosphäre.
- Sorgen Sie dafür, dass Ihr Baby vor dem Schlafen satt ist. Ein ruhigerer Schlaf und längere Durchschlafphasen sind für Baby und Eltern erholsam.
- Manche Kinder machen noch mit fünf Jahren hin und wieder einen Mittagsschlaf, andere wollen schon mit zwei Jahren mittags nicht mehr schlafen.
- Wenn ein Kind zusätzlichen Schlaf braucht und die Gelegenheit dazu bekommt, holt es sich die nötige Ruhe von selbst.
Der Babymatratzen-Vergleich: So schlagen sich die Modelle in der Praxis
Für das kleine Wunder, das nach der Geburt in den Armen der Eltern ruht, soll nur das Beste gut genug sein. Es soll sich in der Obhut seiner Familie in Ruhe entwickeln können, und dazu gehört ein Schlafplatz, der Sicherheit und Komfort verbindet. Auch die Ausstattung des Babyzimmers muss deshalb bestimmten Standards genügen. Wir stellen unsere Vergleichssieger vor und zeigen, was die einzelnen Modelle auszeichnet.
Unser Vergleichssieger: Prolana Lara Plus
Die Kinderbettmatratze Lara Plus von Prolana gibt es als Kindermatratze mit 70 x 140 Zentimetern und als Babymatratze mit 60 x 120 Zentimetern. Sie ist acht Zentimeter hoch und besitzt einen zweilagigen Kern aus Naturkautschuk (3 Zentimeter) und Kokos-Latex (2,5 Zentimeter). Der Matratzenbezug besteht aus Bio-Baumwolle.
Die Stiftung Warentest bewertete diese Kinderbettmatratze mit der Note 2,1 und damit dem zweiten Platz unter den geprüften Babymatratzen. Die Testberichte unter www.testberichte.de/p/prolana-tests/baby-und-kindermatratze-lara-plus-testbericht.html heben neben der Atmungsaktivität die guten Liegeeigenschaften hervor. Zudem ist die Lara Plus besonders allergikerfreundlich. Mit ihren zwei unterschiedlich harten Seiten deckt sie das Baby- und das Kleinkindalter ab, und zufriedene Käufer berichten vom guten Schlaf ihrer Kinder.
Zwei Dinge sollten Sie allerdings wissen: Die Prolana Lara Plus hat ihren Preis, und sie ist kein Leichtgewicht. Sowohl beim Transport als auch beim Beziehen des Bettchens darf das Gewicht gern geteilt werden. Gerade nach einem Kaiserschnitt soll die Mutter nicht schwer heben.
Unser Preis-Leistungs-Sieger: Julius Zöllner Dr. Lübbe Air Premium
Die Kaltschaummatratze Dr. Lübbe Air Premium von Julius Zöllner ist zwölf Zentimeter hoch und in den Größen 70 x 140 und 60 x 120 Zentimeter erhältlich. Das Innenleben hat der Kinderarzt Dr. Lübbe entwickelt. Er setzt auf einen Matratzenkern mit drei Schichten: Eine Lage Wellenschaum liegt über einem Vlieskern und einer Lage Kaltschaum. Die Babyseite mit dem Wellenschaum gibt punktgenau dort nach, wo das Baby liegt. Der durchdacht gefertigte Bezug leitet Nässe sofort ab. Die Matratze ist schadstoffgeprüft und für Allergiker geeignet.
Die Stiftung Warentest vergab für die Air Premium den dritten Platz mit der Note 2,3. Unter www.testberichte.de/p/julius-zoellner-tests/dr-luebbe-air-premium-testbericht.html ist nachzulesen, dass die Matratze nach zahlreichen Eltern-Rückmeldungen das Schlafverhalten der Kleinen tatsächlich positiv beeinflusst. Längere Schlafphasen und damit mehr Erholung für Kinder und Eltern sind das Ergebnis.
Das sagt die Stiftung Warentest zu Babymatratzen
Die Stiftung Warentest prüft Babymatratzen auf Herz und Nieren und kommt dabei zu teils überraschenden Ergebnissen. Denn längst nicht alles, was die Hersteller versprechen, hält der Prüfung stand.
Wendematratzen hält das Prüfinstitut für nahezu überflüssig. Im Test sanken Kinder auf beiden Seiten gleich tief ein, Kleinkinder naturgemäß auf einer größeren Fläche als Babys.
Auch Liegezonen und Härtegrade sind bei Babymatratzen aus Sicht der Tester verzichtbar. Das Baby muss an jeder Stelle des Körpers gut abgestützt werden, sinkt wegen seines geringen Gewichts aber ohnehin kaum ein. Für den Härtegrad von Babymatratzen gibt es zudem keine Norm; jeder Hersteller legt ihn selbst fest.
Prüfsiegel wertet die Stiftung dagegen als gutes Zeichen. Sie belegen, dass der Hersteller seine Matratze von unabhängigen Instituten prüfen lässt. Siegel für Babymatratzen garantieren zum Beispiel die Schadstofffreiheit (Öko-Tex-Standard 100) oder die biologischen Inhaltsstoffe (QUL).
Der Geruchstest fiel zunächst bei allen Matratzen negativ aus: Direkt nach dem Auspacken haben sie einen Eigengeruch, der das Neugeborene stören würde. Die Tester stellten aber fest, dass sich dieser Geruch nach wenigen Tagen bis einigen Wochen vollständig verflüchtigt.
Tipp: Matratze früh kaufen und auslüften lassen
Kaufen Sie die Babymatratze am besten mehrere Wochen, besser noch etwa drei Monate vor dem errechneten Geburtstermin. Dann kann der Neugeruch in aller Ruhe auslüften, und die Matratze ist bis zur ersten Benutzung geruchsneutral.
Eine Trittkante ist laut Stiftung Warentest durchaus sinnvoll. Der verstärkte Rand verhindert, dass kleine Füße eingeklemmt werden, wenn das Kleinkind im Bett aufzustehen versucht oder herumturnt.
Die beworbene Allergikereignung ist dagegen im weiteren Sinne eine Werbemaßnahme. Sobald menschliche Hautschuppen auf eine Matratze gelangen, können sich dort auch Hausstaubmilben ansiedeln. Wirklich wirksam sind laut Stiftung Warentest am ehesten spezielle Allergiker-Bezüge, sogenannte Encasings.
Welche Babymatratze ist die beste?
Diese Frage muss am Ende jeder für sich beantworten. Manche junge Eltern haben ihren Nestbau mit dem Einrichten des eigenen Schlafzimmers begonnen und dabei eine bestimmte Matratzenart getestet und für gut befunden. Warum dem Nachwuchs dann nicht dieselbe Matratze in der passenden Größe gönnen?
Eine Orientierung bieten außerdem die Ergebnisse der Stiftung Warentest. Die besten Matratzen nach Durchschnittsnoten im Überblick:
- Note 2,0: Waschbär Kindermatratze Kokos-Latex (Testsieger bei Stiftung Warentest)
- Note 2,1: Prolana Lara Plus (unser Vergleichssieger)
- Note 2,3: Julius Zöllner Dr. Lübbe Air Premium (unser Preis-Leistungs-Sieger)
Das sind die Defizite von schlechten Babymatratzen
Die Preisspanne bei Babybett-Matratzen ist groß. Sie beginnt bei etwa 30 Euro, es gibt aber auch Kinderbettmatratzen, die das Zehnfache kosten. Die Produktbeschreibungen lesen sich dabei durchweg positiv. Woran erkennt man also eine schlechte Babymatratze? Wir empfehlen, dafür die Kundenbewertungen genau zu lesen und auf vier Fragen zu achten:
- Welchen Eindruck haben Käufer von der Haltbarkeit der Matratze?
- Gibt es Aussagen zu abgebildeten Liegepositionen, also Kuhlen?
- Welche Erfahrungen haben bisherige Käufer mit dem Geruch der Matratze gemacht?
- Reicht die Stützfunktion aus, um dem kleinen Körper genügend Halt zu geben?
Fällt auch nur eine dieser Fragen negativ aus, ist Vorsicht geboten. Gerade bei der ersten Matratze für ein Baby zählen die besten Eigenschaften. War die zuerst gekaufte Matratze ein Fehlgriff, empfehlen wir den Kauf einer neuen; die zweitbeste lässt sich immer noch für die Kuschelecke verwenden. Gute Matratzen wirken sich nachweislich positiv auf das gesunde Wachstum von Knochen und Wirbelsäule aus. Es lohnt sich deshalb, beim Kauf auf den Markennamen des Herstellers zu achten.
Eine Babymatratze kaufen: Worauf ist zu achten?
Die Informationen rund um die Babymatratze sind umfangreich und wirken manchmal unübersichtlich. Der Einstieg lohnt sich trotzdem, schließlich geht es um die Gesundheit Ihres Kindes. Die messbaren Eckdaten fassen wir kurz zusammen, jeweils im Vergleich zu den Modellen aus unserer Tabelle.

Die Größe
Zwei Maße sind Standard. Die meisten Babybetten passen zu 70 x 140 cm, dem geläufigsten Format mit der größten Auswahl. Kleiner geschnittene Betten, etwa Reisebetten, brauchen 60 x 120 cm. Bett und Matratze müssen exakt zusammenpassen, sonst entstehen gefährliche Spalten. Sobald Ihr Kind rund 120 cm groß ist, wird ein größeres Bett fällig.
im Vergleich: alle fünf Modelle in 70 x 140 cm, vier zusätzlich in 60 x 120 cm, eines auch in 70 x 160 cm
Höhe und Aufbau
Übliche Babymatratzen sind rund 7 bis 13 cm hoch. Die Dicke allein sagt wenig aus, entscheidend ist der Aufbau. Einlagige Schaumkerne sind einfach und günstig, mehrlagige Konstruktionen aus Wellenschaum, Vlies und Kaltschaum stützen gezielter und lüften besser.
im Vergleich: Höhe 8 bis 12 cm, Aufbau 1- bis 3-lagig
Das Gewicht
Naturmaterialien wie Kautschuk und Kokos wiegen deutlich mehr als leichter Schaumstoff. Das merken Sie beim Beziehen des Bettchens und beim Lüften. Wer die Matratze oft bewegt, sollte das Gewicht mit einplanen.
im Vergleich: 2,5 bis 6,0 kg
Bezug und Reinigung
Weil Babys Feuchtigkeit abgeben, muss der Bezug abnehmbar und waschbar sein. Die Materialien reichen von Drell aus Bio-Baumwolle bis zu Funktionsgeweben aus Polyestervlies und Lyocell, die Nässe schnell ableiten.
im Vergleich: alle fünf Modelle mit abnehmbarem, waschbarem Bezug
Der Härtegrad und die Liegeeigenschaften
Für Kinderbettmatratzen muss kein Härtegrad angegeben werden. Wichtiger sind die Liegeeigenschaften insgesamt. Studieren Sie die Herstellerangaben genau und, wenn möglich, auch die Bewertungen von Kunden und Verbrauchertests. Zwei unterschiedlich harte Liegeflächen gehören bei fast allen Babymatratzen dazu. Die Stiftung Warentest weist allerdings darauf hin, dass beide Seiten bei den meisten Modellen gleich gut sind.
Eine gute Luftzirkulation sorgt für sicheren Schlaf
Ein Babybett muss gut belüftet sein. Stauwärme und schlechte Luftzirkulation können zum plötzlichen Kindstod beitragen, und viele Forschungen beschäftigen sich damit, wie Eltern dieses Risiko senken. Gute Matratzen bringen deshalb ein integriertes Lüftungssystem mit, entweder über eine Lochung der Matratze oder über Hohlfasern, wie sie etwa die Kokosmatratze fürs Babybett nutzt.
Eine gute Feuchtigkeitsregulierung hält das Baby trocken
Kleine Babys geben auch im Schlaf Feuchtigkeit ab. Schweiß, Spucke und Urin verlassen den Körper unkontrolliert und können in die Matratze eindringen. Achtsame Hersteller sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit nicht tief einzieht. Feuchtigkeitsregulierende Matratzen halten das Baby trotz der Ausscheidungen trocken. Ein trockenes Schlafklima beugt zudem Schimmel im Inneren der Matratze vor und trägt dazu bei, dass sich das Kind rundum wohlfühlt.
Ist ein Nässeschutz sinnvoll?
Ein Nässeschutz bewahrt die Kinderbettmatratze zusätzlich vor eindringender Feuchtigkeit. Er wird wie ein Betttuch über die Matratze gezogen und hält sie trocken. Bedenken Sie aber, dass er die Atmungsaktivität herabsetzt. Hebammen empfehlen ein Moltontuch unter den Kopf, falls das Baby im Schlaf häufig spuckt. Bei passender Windelgröße läuft die Windel im ersten Lebensjahr in der Regel ohnehin nicht aus.
Die Trittkante verstärkt den Matratzenrand
Mit einer Trittkante ist ein fester Schaumstoffrahmen an den Seiten des Kerns gemeint. Er wird wichtig, sobald das Baby im Bett zu turnen beginnt. Erste Aufstehversuche können bei Matratzen ohne Trittkante gefährlich werden, etwa wenn sich ein Füßchen zwischen Gitterbett und Matratze klemmt.
Eine schadstofffreie Babymatratze sollte selbstverständlich sein
Der Aufbau entscheidet über die Liegeeigenschaften und wirkt sich direkt auf das Wachstum der Knochen aus. Genauso wichtig ist, dass die Matratze schadstofffrei ist. Niemand möchte, dass eine Matratze ständig giftige Dämpfe abgibt. Die Stiftung Warentest fand heraus, dass zwar alle getesteten Matratzen anfangs unangenehm rochen, schwerflüchtige schädliche Stoffe aber bei keiner einzigen nachweisbar waren, weder im Kern noch im Polster oder im Bezug. Der anfängliche Neugeruch ist also unbedenklich und lässt sich durch frühes Auslüften beseitigen. Ein anerkanntes Prüfsiegel wie der Öko-Tex-Standard 100 gibt zusätzliche Sicherheit, dass keine bedenklichen Stoffe verarbeitet wurden.
Wo sollte ich meine Babymatratze kaufen?
Der Kauf einer Babymatratze ist Vertrauenssache, hier darf das Gefühl entscheiden. Original verpackte Neuware garantiert, dass ein Produkt unberührt ist. Gerade bei einer so sensiblen Ware legen viele Eltern Wert auf persönlichen Kontakt. Dafür bietet sich ein Möbelhaus mit Babyabteilung oder ein Baby-Fachgeschäft an. Dort können Sie die Matratze anfassen, Fragen stellen und sich die Unterschiede zwischen den Modellen zeigen lassen. Wer online kauft, sollte auf original verpackte Neuware und auf klare, nachvollziehbare Herstellerangaben achten.
Finger weg von gebrauchten Matratzen
Vom Kauf einer gebrauchten Babymatratze raten wir dringend ab. Der Kern mag haltbar und widerstandsfähig sein, doch niemand weiß, welche Schadstoffe sich bereits eingenistet haben. Im Inneren können sich unbemerkt Schimmelpilze bilden, die kein Neugeborenes abbekommen sollte.
Das sind die besten Babymatratzen-Hersteller
Namhafte Hersteller können Erfahrung und positives Feedback vorweisen. Bei ihnen kaufen Sie mit einiger Sicherheit eine hochwertige Kindermatratze.
Prolana
Prolana stellt natürliche Bettwaren her. Die verwendeten Materialien werden biologisch erzeugt, sodass unbedenkliche Matratzen für Kinderbetten entstehen. Sieben verschiedene Prüfsiegel sorgen dafür, dass Kunden der Unbedenklichkeit der Produkte vertrauen können. Vier Modelle für Babys und Kinder hat das Unternehmen im Programm: die Kinderwagenmatratze LARS, die Kindermatratze LARA plus, die KATI plus und die RONJA plus. Alle enthalten Kokoskautschuk und unterscheiden sich vor allem in der Ummantelung.
Träumeland
Träumeland produziert in Österreich. Hochwertige, schadstoffgeprüfte Babymatratzen sind der Stolz des Unternehmens, mit einem besonderen Augenmerk auf die Atmungsaktivität. Denn Wärmestau im Babybett zählt zu den Auslösern des plötzlichen Kindstods (SIDS). Im Angebot finden sich kleine Matratzen für Stubenwagen, Beistellbett oder Bollerwagen, Babymatratzen in 60 x 120 und 70 x 140 sowie Kinder- und Jugendmatratzen für große Betten.
Julius Zöllner
Hochwertige, mehrfach geprüfte und praxiserprobte Produkte begründen den guten Ruf von Julius Zöllner. Die besonders hochwertigen Babymatratzen entwickelte der Hersteller gemeinsam mit einem Kinderarzt. Die Dr.-Lübbe-Matratzen haben eine festere Mittelschicht, darüber und darunter je eine weichere Lage. So liegen Babys wie Kleinkinder sicher und gut gestützt. Das Sortiment ist umfangreich und reicht von normalen Babymatratzen über Rollmatratzen bis zu Kinder- und Stubenwagenmatratzen. Fürs Reisebett gibt es platzsparende Klappmodelle. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei, und selbst in der unteren Preisklasse sind die Matratzen schadstoffgeprüft und sauber verarbeitet.
Betten-ABC
Betten-ABC vertreibt Kinder- und Babymatratzen mit dem Ziel, hochwertige Produkte günstig anzubieten. Im Sortiment des Online-Anbieters überwiegen Kaltschaum-Matratzen, die das Unternehmen wegen ihrer guten Punktelastizität schätzt. Etwas irritierend ist der Hinweis auf Schadstofffreiheit bei ausgewählten Modellen, denn er wirft die Frage auf, wie es um die übrigen bestellt ist. Bei konkreten Fragen bietet Betten-ABC allerdings eine telefonische Beratung an. Insgesamt bekommen die Matratzen gute Bewertungen, und die flexible Größengestaltung spricht für den Anbieter. Bei Betten-ABC finden Sie unter anderem:
- Malie Benjamin Babymatratze, Kindermatratze, Bezug bei 60 °C waschbar
- OrthoMatra Junior-Duo, Kindermatratze mit Rundum-Trittkante, Baby- und Kleinkindseite
- Unser Sandmännchen Matratze mit eingenähten Stickereien, Gesamthöhe 10 cm, schadstofffrei
- OrthoMatra Bambini Babymatratze, Bezug waschbar, Gesamthöhe rund 12 cm, mit Klimawatte
Tipps zur Verwendung von Babymatratzen
Neugeborene können ihr Körpergewicht in keinem Moment allein stützen. Am liebsten würden sie rund um die Uhr getragen, was kein Mensch leisten kann. Umso besser, dass es Matratzen gibt, die dem Baby auch im Liegen das Gefühl geben, getragen zu sein. Fühlt sich das Kind wohl, können auch die Eltern entspannen und neue Kräfte schöpfen. Weil kein Schlafplatz dem anderen gleicht, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Varianten und ihre jeweiligen Ansprüche an die Matratze.
Wofür wird eine Babymatratze benötigt?
In den ersten Wochen ist das Schlafverhalten von Säuglingen unvorhersehbar. Die Kleinen schlafen und schlafen, wachen auf, haben Hunger, und manche schlafen beim Trinken wieder ein. Viele Eltern haben den Eindruck, das Baby schlafe nur. Die kurzen Wachphasen stecken aber voller Sinneseindrücke, und deshalb ist das Kind zu Recht gleich wieder müde. Wichtig ist, dass es selbst im Schlaf die Nähe der Eltern spürt. Manche Babys schlafen sogar besser, je mehr Geräusche den Raum erfüllen. Damit Ihr Baby auch im Schlaf in Ihrer Nähe sein kann, gibt es Matratzen für ganz unterschiedliche Schlafplätze.

Im eigenen Babybett schläft das Kind nach Empfehlung vieler Experten nachts am besten. Ein Hauptgrund ist die ungehinderte Luftzirkulation in einer sicheren, reizarmen Schlafumgebung. Dass ein solches Bett eine hochwertige Matratze verdient, versteht sich von selbst, schließlich verbringt das Kind hier die meisten Stunden des Tages.
Gerade in den ersten Wochen bevorzugen viele Eltern ein Beistellbett, das sich direkt ans Elternbett stellen lässt. Vor allem die Mutter als erste Bezugsperson hat dadurch kurze Wege und muss nicht bei jedem Aufwachen aufstehen. Auch dafür gibt es speziell aufgebaute Babymatratzen, die auf das jeweilige Maß abgestimmt sind.
Ein Reisebett hat viele Einsatzmöglichkeiten, ob für den ersten gemeinsamen Urlaub oder die Übernachtung bei Großeltern und Freunden. Entsprechend zahlreich sind die passenden Matratzen, meist als Klappvariante oder in dünnerer Ausführung. Weil das Baby hier nur vorübergehend liegt, ist der Aufbau zwar hochwertig, aber nicht mit einer vollwertigen Babybett-Matratze vergleichbar.
Ein Laufgitter kommt zum Einsatz, wenn der Bewegungsbereich des Kindes begrenzt werden soll, etwa wegen Tieren in der Wohnung oder eines heißen Ofens im Winter. Zugleich lässt es sich bequem als Schlafstelle in der Wohnung nutzen. Dass die zugehörige Matratze ebenfalls orthopädisch sinnvoll ausgestattet sein sollte, liegt auf der Hand.
Im Stubenwagen oder in der Babywiege schlafen viele Babys die ersten Monate ausschließlich. Haben sie sich einmal daran gewöhnt, nutzen viele Eltern diesen Platz auch für den Nachtschlaf, weil das Baby beim Einschlafen nicht von wechselnden Eindrücken abgelenkt wird. Da der Stubenwagen nach einigen Monaten ohnehin zu klein wird, braucht die Matratze hier keine Wendemöglichkeit.
Auch der Kinderwagen ist ein beliebter Schlafplatz. Der Spaziergang ist für junge Eltern eine willkommene Abwechslung, und die meisten Babys lieben die Bewegung beim Einschlafen. Manche Neugeborene schlafen sogar den größten Teil des Tages im Wagen. Nutzen Sie diese Angewohnheit ruhig aus, achten Sie aber darauf, dass auch der Kinderwagen mit einer geeigneten Babymatratze ausgestattet ist. Unser Rat vorab: Finden Sie in Ruhe heraus, wo Ihr Baby am liebsten schläft, und besorgen Sie für diese Plätze die Matratze, die Ihrem Kind am besten gerecht wird.
Die richtige Pflege
In den ersten Lebensmonaten geben Babys unkontrolliert Flüssigkeit ab, ob durch Schwitzen, Spucken oder eine ausgelaufene Windel. Deshalb muss die Babymatratze richtig gepflegt werden. Denn kaum etwas ist unangenehmer als eine Matratze, die durch Feuchtigkeit zu schimmeln beginnt. Mit ein paar einfachen Routinen bleibt sie über Monate hygienisch und formstabil. Diese fünf Schritte gehören in jeden Pflegealltag:

- Lüften Sie die Matratze vor dem ersten Schlaf gründlich aus. Der unbedenkliche Eigengeruch verfliegt nach dem Auspacken innerhalb weniger Wochen. Am besten schaffen Sie die Matratze rund drei Monate vor dem errechneten Termin an, dann ist sie bis zur ersten Nutzung geruchsneutral.
- Lüften Sie täglich. Stellen Sie die Matratze im Kinderbett auf, damit Feuchtigkeit nach allen Seiten entweichen kann. Bemerken Sie nasse Stellen, ziehen Sie auch die Laken ab.
- Saugen Sie die Bezüge ab. Ein Staubsauger mit HEPA-Filter erzielt gegen Hausstaubmilben bereits deutliche Erfolge.
- Waschen Sie die Bezüge regelmäßig. Nutzen Sie die vom Hersteller garantierte Waschbarkeit. Eine Wäsche bei 60 Grad über mindestens eine Stunde vernichtet Milben und Milbenkot zuverlässig und entzieht ihnen die Lebensgrundlage.
- Drehen Sie die Matratze regelmäßig. So drückt sich die Liegeposition nicht dauerhaft ein. Gemeint ist das Drehen vom Kopf- zum Fußende, nicht das Wenden von der Baby- auf die Kleinkindseite.
Wie wird der Babykopf richtig gestützt?
Der Kopf verdient in Bezug auf die Matratze eine eigene Erwähnung. In den ersten Lebensmonaten ist er im Verhältnis zum übrigen Körper überdimensioniert. Als Ursache vermuten Forscher das rasche Gehirnwachstum in den ersten Jahren. Der große Kopf ist zugleich der Grund für das Kindchenschema, das im Gegenüber den Beschützerinstinkt weckt. Gerade deshalb muss die Matratze den Kopf gut auffangen. Er darf etwa zwei bis drei Zentimeter tief einsinken, ohne dass die Wirbelsäule Schaden nimmt.
Häufig gestellte Fragen
Wer eine Babymatratze kaufen will, hat im Vorfeld meist viele Fragen. Die häufigsten beantworten wir hier.
Wie hart sollte eine Babymatratze sein?
Babymatratzen sind nicht nach Härtegraden eingeteilt. Laut Stiftung Warentest vergeben viele Hersteller eigene Härtebezeichnungen. Ideal ist eine mittlere Matratzenhärte. Nach unserer Recherche sind Härtegrade bei Kindermatratzen ohnehin weniger entscheidend. Unsere Empfehlung: Wählen Sie einen angesehenen Hersteller, dann können Sie von guter Qualität ausgehen.
Wie hoch sollte eine Babymatratze sein?
In der Regel sind Babymatratzen zwischen 7 und 13 Zentimetern hoch. Die Dicke allein ist aber nicht entscheidend. Achten Sie vielmehr auf den Aufbau und darauf, dass die Babyseite nicht zu weich, aber gut belüftet ist.
Wie teuer ist eine Babymatratze?
Die Preise reichen von etwa 30 Euro bis über 200 Euro. Es muss aber nicht die teuerste sein. Vertrauen Sie auch auf Ihr Gefühl und tauschen Sie sich mit anderen Eltern über deren Erfahrungen aus. Wovon wir zusammen mit Experten dringend abraten, ist der Kauf einer gebrauchten Babymatratze. Mit der Zeit sammeln sich in jeder Matratze Milben, Schimmelsporen oder Stockflecken, und dem sollte kein Neugeborenes ausgesetzt sein.
Wann brauche ich eine neue Babymatratze?
Bei sorgfältiger Pflege reicht eine einzige Matratze oft vom Baby- bis ins Kleinkindalter. Zeit für einen Wechsel ist, wenn Stockflecken oder schimmelige Stellen auftauchen, sich Liegepositionen abbilden, das Baby zu tief einsinkt oder die Matratze unangenehm riecht. Achten Sie auf die Gewährleistung des Herstellers. Bei nicht selbst verschuldetem vorzeitigem Verschleiß haben Sie ein Recht auf Ersatz.
Wie reinige ich eine Babymatratze?
Kot-, Urin- oder Blutflecken entfernt am besten die Waschmaschine. Der Bezug lässt sich meist abnehmen und bei 60 Grad waschen. Nutzen Sie dafür ein schonendes, hautfreundliches Waschmittel. Nebenbei entfernt die Wäsche auch Hausstaubmilben. Schon das Absaugen der Matratze ohne Bezug hilft gegen die winzigen, allergieauslösenden Plagegeister.
Wenn Sie den Kern reinigen, halten Sie sich genau an die Anleitung des Herstellers. Das kann eine Reinigungslösung sein, mit der Sie die Matratze einschäumen und wieder ausspülen. Achten Sie darauf, dass die Matratze nicht durchnässt und nach der Reinigung gründlich trocknet. Bei Bedarf wiederholen Sie den Vorgang auf der anderen Seite. Reinigen Sie am besten nur bei trockenem, sonnigem Wetter, denn die Matratze muss komplett durchgetrocknet sein, bevor sie zurück ins Bett kommt. Eine ausführliche Anleitung finden Sie unter www.familie.one/kleinkind/matratze-reinigen/. Bei sehr starker Verschmutzung kann auch eine professionelle Matratzenreinigung sinnvoll sein.
Welches Material ist bei Babymatratzen am besten?
Grundsätzlich gibt es drei Materialien: Kaltschaum, Federkern und Latexkern. Latex wiederum kommt als Naturlatex und in synthetischer Form vor. Im biologischen Bereich sind auch Mischungen aus Kokosfaser und Naturlatex üblich. Jedes Material hat eigene Vorteile, die wir weiter oben unter den Matratzentypen übersichtlich aufführen. Ein pauschal bestes Material gibt es nicht: Kaltschaum überzeugt beim Preis, der Federkern bei der Belüftung und Latex bei Hygiene und Langlebigkeit. Welche Eigenschaft für Sie zählt, hängt vom Kind und vom Schlafplatz ab.
Welche Eigenschaften sind für die Babymatratze wichtig?
Auf diese Punkte kommt es bei einer Babymatratze besonders an:
- ergonomischer Matratzenaufbau
- Trittkante
- Feuchtigkeitstransport
- gute Belüftung
- Wärmeisolation
- Schadstofffreiheit
- Punktelastizität
- gute Reinigungsmöglichkeit
- unter Umständen Eignung für Allergiker
Welcher Schaumstoff ist der beste?
Für Kindermatratzen werden Schaumstoffe aus Polyurethan verwendet. Es gibt einfache Varianten und die höherwertigen Kaltschaum-Matratzen. Die bessere Babybettmatratze ist in der Regel aus Kaltschaum und meist mehrlagig aufgebaut. Eine Auflage aus Viskoschaum passt sich bei Erwärmung besser an den kleinen Körper an. Insgesamt gibt Kaltschaum bei Druck gleichmäßiger nach.
Fazit
Die Wahl der richtigen Matratze kann das gesunde Knochenwachstum und den Schlaf spürbar beeinflussen. Ist das Baby erst da, merken viele junge Eltern, wie erholsam es ist, wenn das Neugeborene einige Stunden am Stück schläft. Und mancher Säugling schläft bis zu 17 Stunden am Tag. So wichtig wie die richtige Ernährung ist deshalb eine hochwertige, schadstofffreie Kinderbettmatratze.
Aus unserer Sicht ist der Kauf einer guten Babymatratze gut angelegtes Geld, auch wenn für ein weiteres Kind eine neue nötig wird. Die Auswahl ist allerdings unübersichtlich. Der Besuch einer Babyabteilung mit Matratzen zum Anfassen lohnt sich, selbst wenn im Internet manche Matratze zum Aktionspreis günstiger zu haben ist. Über Kundenbewertungen und Gespräche mit erfahrenen Eltern bilden Sie sich ein realistisches Urteil. Vertrauen Sie am Ende auf Ihr eigenes Urteilsvermögen, dann finden Sie die richtige Matratze für Ihr Baby.
Über unsere Vergleichsprozedur: Die Produkte in dieser Vergleichstabelle haben wir ausführlich recherchiert. Wir haben Produkteigenschaften und Kundenrezensionen verglichen und bewertet und dafür auch Testberichte und Testergebnisse aus dem Internet herangezogen. Unsere Redaktion fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet jedes Produkt objektiv, unabhängig und neutral. Auf testella.de empfehlen wir ausgewählte Online-Shops, in denen die Produkte günstig erhältlich sind. Als kleines Dankeschön erhalten wir unter bestimmten Voraussetzungen eine kleine Provision des verlinkten Shops. Für die Positionierung eines Produkts werden wir jedoch nie vergütet.




