So ist dieser Vergleich entstanden
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Ein Waschtrockner vereint Waschmaschine und Trockner in einem einzigen Gerät – ideal für alle, die wenig Platz haben und keinen separaten Trockner aufstellen können. Sie füllen die Wäsche ein, wählen ein Kombiprogramm und entnehmen sie fertig getrocknet. Der Markt reicht vom günstigen Einstieg für rund 380 Euro bis zum Marken-Modell für 750 Euro und mehr. In diesem Waschtrockner Vergleich ordnen wir die wichtigsten Modelle von AEG, Bosch, LG und Samsung ein, erklären Vorteile und Nachteile und zeigen Ihnen, worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Waschtrockner wäscht und trocknet in einem Gerät. Das spart Platz, weil Sie keine zweite Maschine aufstellen müssen – ideal für kleine Bäder und Küchen.
- Der Haken: Beim Trocknen fasst die Trommel weniger Wäsche als beim Waschen, und die Kombiprogramme dauern viele Stunden. Zeit und Geld sparen Sie damit nicht.
- Die wichtigsten Kaufkriterien sind die Wasch- und Trockenkapazität, die Technik (Wärmepumpe oder Kondensation), der Energie- und Wasserverbrauch sowie der Preis.
- Gute Waschtrockner gibt es ab rund 380 Euro. Marken-Modelle mit Wärmepumpe und smarter Ausstattung kosten 600 bis 750 Euro und mehr.
Was ist ein Waschtrockner?
Ein Waschtrockner ist ein Kombination aus Waschmaschine und Trockner. Anders als bei zwei getrennten Maschinen müssen Sie die Wäsche nicht umräumen: Der Waschtrockner wäscht sie zuerst und trocknet sie anschließend im selben Vorgang. Das ist besonders praktisch, wenn im Haushalt der Stellplatz für einen eigenständigen Trockner fehlt – etwa in einer kleinen Mietwohnung, wo nur eine Maschine unter die Arbeitsplatte passt.
Der wichtigste Unterschied zu einer normalen Waschmaschine ist die Trockenfunktion. Beim Trocknen fasst die Trommel allerdings deutlich weniger Wäsche als beim Waschen – ein Gerät mit „9/5 kg” wäscht also 9 Kilogramm, trocknet aber nur 5 Kilogramm am Stück. Wer die volle Waschladung auch trocknen möchte, muss die Wäsche zwischendurch teilen. Das sollten Sie beim Kauf und bei der Größenwahl unbedingt bedenken.

Vorteile und Nachteile im Überblick
Der größte Vorteil eines Waschtrockners liegt auf der Hand: Er spart Platz, weil eine Maschine die Arbeit von zweien übernimmt. Dazu kommt der Komfort, dass Sie die Wäsche nicht von der Waschmaschine in den Trockner umräumen müssen – gerade bei einem vollen Waschtag eine spürbare Erleichterung. Für Singles, Paare und kleine Haushalte mit wenig Raum ist das oft die ideale Lösung.
Die Nachteile sollten Sie aber kennen. Die Stiftung Warentest bringt es auf den Punkt: Waschtrockner sparen Platz, jedoch nicht Zeit und Geld. Die Kombiprogramme dauern lange, die geringere Trockenkapazität zwingt oft zum Teilen der Ladung, und viele Modelle verbrauchen beim Trocknen relativ viel Wasser und Strom. Wer genug Stellfläche für zwei separate Geräte hat, fährt mit einer Waschmaschine plus einem sparsamen Wärmepumpentrockner langfristig preiswerter.
Die wichtigsten Marken und Modelle im Überblick
Der Markt für Waschtrockner wird von den bekannten Hausgeräte-Marken geprägt. Wer die Serien kennt, findet schneller das passende Modell für seinen Haushalt.
AEG und Bosch – die Testsieger-Marken
An der Spitze der Tests stehen AEG und Bosch. Der AEG-Waschtrockner (Modell L9WEF80690) wurde von der Stiftung Warentest zum Testsieger gekürt und punktet mit einer Wärmepumpe, die die Betriebskosten deutlich senkt und die Kleidung schonend trocknet. Dicht dahinter folgt Bosch, etwa mit der Serie 4 (WNA13441) oder der Serie 6: Die Bosch-Modelle überzeugen beim Waschen und Trocknen, laufen leise und lassen sich teils auch als reiner Trockner nutzen.
LG, Samsung und günstige Alternativen
Auch LG und Samsung bieten starke Waschtrockner. Der LG-Waschtrockner mit AI DD erkennt die Beladung automatisch und schont so die Fasern, Samsung punktet mit besonders schlanken SLIM-Modellen, die nur 48 Zentimeter tief sind und in jede Nische passen. Wer ein solides Gerät zum kleineren Preis sucht, findet bei Marken wie Bauknecht, Midea oder Gorenje einen preiswerten Einstieg in die Kombi-Technik ab rund 380 Euro.
Technik, Energie- und Wasserverbrauch
Bei der Trockentechnik gibt es zwei Verfahren. Ältere und günstige Waschtrockner trocknen per Kondensation und leiten dazu Wasser durch die Trommel – das treibt den Wasserverbrauch nach oben. Moderne Modelle setzen dagegen zunehmend auf eine Wärmepumpe, die deutlich sparsamer und schonender für die Kleidung arbeitet und die laufenden Kosten senkt. Über die Jahre summiert sich das: Der Testsieger wurde mit einer guten Note bewertet und ist im Betrieb spürbar sparsamer als ein vergleichbares Modell ohne diese Technik.
Achten Sie deshalb nicht nur auf den Kaufpreis, sondern auch auf die Energieeffizienzklasse und den angegebenen Wasser- und Stromverbrauch. Im aktuellen Test schneiden sparsame Modelle mit einer besseren Note ab. Ein sparsames Modell kostet in der Anschaffung etwas mehr, holt den Aufpreis über die Betriebskosten aber wieder herein – vor allem, wenn Sie häufig trocknen. Praktische Extras wie eine Dampffunktion gegen Knitter oder smarte Programme runden ein gutes Modell ab.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Die folgenden fünf Kriterien sollten Sie vor dem Kauf eines Waschtrockners abklopfen. Sie helfen, die Modelle schnell auf die wirklich passenden Modelle einzugrenzen.
Kapazität
Wasch- und Trockenmenge in kg (z. B. 9/5). Trocknen fasst weniger – zur Haushaltsgröße passend wählen.
im Vergleich: 8/5 – 9/6 kg
Technik
Wärmepumpe trocknet sparsam, Kondensation ist günstiger in der Anschaffung, aber teurer im Betrieb.
Wärmepumpe spart
Verbrauch
Auf Energieeffizienzklasse sowie Strom- und Wasserverbrauch achten – entscheidend bei häufigem Trocknen.
je nach Nutzung
Programme
Kombiprogramme zum Waschen und Trocknen, Schnellprogramme, Dampf gegen Knitter und smarte Automatik.
Wash & Dry praktisch
Preis
Günstige Einsteiger ab ~380 €, Marken-Modelle mit Wärmepumpe 600–750 € und mehr.
im Vergleich: 380 – 750+ €

Redaktions-Tipp
Ein Waschtrockner lohnt sich vor allem, wenn der Platz für zwei Geräte fehlt. Wählen Sie dann ein Modell mit Wärmepumpe und einer Trockenkapazität, die zu Ihrer üblichen Wäschemenge passt. Wer genug Platz hat, fährt mit einer Waschmaschine plus separatem Wärmepumpentrockner auf Dauer günstiger.
Häufige Fragen
Welcher Waschtrockner ist der beste 2026?
Als Testsieger der Stiftung Warentest gilt ein AEG-Waschtrockner mit Wärmepumpe, der beim Waschen und Trocknen überzeugt und günstige Betriebskosten hat. Ebenfalls stark sind die Bosch-Modelle der Serie 4 und 6 sowie Kombigeräte von LG und Samsung.
Lohnt sich ein Waschtrockner?
Ein Waschtrockner lohnt sich vor allem dann, wenn der Platz für zwei separate Geräte fehlt. Er spart Platz und das Umräumen der Wäsche. Zeit und Geld spart er dagegen nicht – wer Platz hat, fährt mit zwei Geräten meist günstiger.
Was ist der Unterschied zwischen Waschtrockner und separaten Geräten?
Ein Waschtrockner vereint Waschmaschine und Trockner in einem Gerät und spart so Platz. Zwei separate Geräte brauchen mehr Stellfläche, trocknen dafür aber die volle Waschladung am Stück und sind – besonders mit Wärmepumpentrockner – im Betrieb oft sparsamer.
Wie viel kg Wäsche fasst ein Waschtrockner?
Typisch sind Angaben wie „8/5″ oder „9/6 kg”. Die erste Zahl ist die Waschmenge, die zweite die Trockenmenge. Beim Trocknen fasst die Trommel also weniger – planen Sie das bei der Wäschemenge ein.
Wie viel Strom verbraucht ein Waschtrockner?
Das hängt stark von der Technik ab. Geräte mit Wärmepumpe verbrauchen deutlich weniger Strom als ältere Kondensations-Modelle. Achten Sie auf die Energieeffizienzklasse und den angegebenen Jahresverbrauch, besonders wenn Sie häufig trocknen.
Kann man mit einem Waschtrockner gleichzeitig waschen und trocknen?
Nicht gleichzeitig, aber nacheinander in einem Durchgang: Das Kombiprogramm wäscht die Wäsche zuerst und trocknet sie anschließend automatisch. Diese Kombiprogramme dauern allerdings mehrere Stunden – deutlich länger als reines Waschen. Danach ist die Kleidung fertig trocken.
Welche Größe braucht ein Waschtrockner?
Die meisten Waschtrockner sind wie eine Waschmaschine rund 60 cm breit und 85 cm hoch. Es gibt aber besonders schlanke Modelle mit nur 48 cm Tiefe, die auch in enge Nischen passen. Messen Sie den Stellplatz vor dem Kauf genau aus.
Waschtrockner mit Wärmepumpe – lohnt sich das?
Ja, wenn Sie häufig trocknen. Ein Waschtrockner mit Wärmepumpe verbraucht weniger Strom und Wasser und ist im Betrieb deutlich günstiger als ein Kondensationsgerät. Der etwas höhere Kaufpreis rechnet sich über die niedrigeren laufenden Kosten.




